Besiktas

Besiktas: Meister-Trainer Sergen Yalcin über neuen Vertrag, Aboubakar, Ghezzal und Hulk

Nach dem Double-Erfolg in seiner Debüt-Saison als Chefcoach von Besiktas gab Sergen Yalcin sein erstes Interview und war zu Gast bei „A Spor“. Zu Beginn wurde der 48-jährige Istanbuler darauf angesprochen, dass als Trainer genauso viel über ihn gesprochen werde, wie seinerseits als Spieler. Woraufhin Yalcin Folgendes erwiderte: „Die Gegebenheiten und Arbeitszustände sind überall unterschiedlich und nicht gleich. Manchmal läuft es nicht, wie erhofft. Das Kritikaufkommen ist oftmals unverhältnismäßig hoch und dann werden einige Dinge gesagt. Das war bei mir so als Spieler und ist auch heute so als Trainer. Mit Erfolg und Misserfolg verändert sich die Wahrnehmung und Kritik. Im Moment ist alles gut. Nach gewissen Höhen und Tiefen, die wir durchlebten, haben wir zwei Titel gewonnen. Diese Pokale haben die Spieler gewonnen. Sie haben auf dem Feld Einsatz gezeigt. Meine Erfolgskriterien orientieren sich nicht an Titeln. Ich habe andere Kriterien. Das Spiel spielen die Spieler. Sie machen alles. Daher gehört der Löwenanteil am Erfolg ihnen. Natürlich haben der Trainerstab, der Präsident und der Vorstand ebenfalls ihren Anteil.“

Erfolgreich trotzt zahlreicher Widrigkeiten

Yalcin weiter: „Man kann im TV alles erzählen, doch dann gibt es intern Probleme. Ich habe mit zwei jungen Torhütern gespielt. Daneben habe ich mich bemüht einen gerade einmal 20 gewordenen Ridvan (Yilmaz) für unseren Fußball zu gewinnen. Der Verein hatte enorme finanzielle Probleme. Trotz dieser wirtschaftlichen Widrigkeiten und eines sehr eingeschränkten Kaders haben wir zwei Titel geholt. Das zu schaffen in einer Pandemie, mit wenig Geld und solch jungen Spielern, ist für mich ein Erfolg. Ich hatte Hoffnungen in Güven gesetzt. Doch ihn haben wir nicht involvieren können in diesen Prozess. Das war meiner Meinung nach mein größter Misserfolg. Wir gaben ihm Zeit. Wir werden definitiv mit ihm reden, wenn er zurück ist. Hoffentlich kann sich Güven kommende Saison einer Wandlung unterziehen und wieder ins Team zurückkehren.“

Schwerer Stand zu Saisonbeginn

Zur Transferpolitik der vergangenen Saison und zum Europapokal äußerte sich Yalcin ebenfalls: „Natürlich will man im Europapokal spielen und sich dort zeigen. Doch die vergangene Saison war der falsche Moment dafür. Wir wurden Dritter und traten dann plötzlich in der Champions League-Qualifikation an. Hätte ich gewusst, was auf uns zukommt, hätte ich mir gewünscht, dass wir nicht Dritter werden. Sieben, acht unserer Spieler hatten keine vier Trainingseinheiten absolviert, da ging es bereits gegen PAOK. Wir wurden kritisiert, dass wir ohne ein Testspiel zu bestreiten gegen PAOK angetreten sind. Als sei uns das nicht auch klar. PAOK wurde als Dorfmannschaft bezeichnet, das machen sie bei uns gern. Aber es zählt nicht gegen wen man spielt, sondern was man auf dem Feld leistet. Wie kann man einen Spieler als Müll bezeichnen? Wie unfassbar unhöflich und niveaulos. Damals war das kein Umstand, welchen wir beeinflussen konnten. Wenn man gewinnt, ist man gut. Wenn man verliert, ist man Müll. So geht das einfach nicht.“

Yalcin verteidigt Verpflichtungen

Yalcin weiter: „Geht es nach den Statistiken ist Welinton der erfolgreichste Spieler der Liga. Es gibt finanzielle Kriterien, wenn man einen Spieler holt. Das verstehen die Leute einfach nicht. Haben wir fünf Millionen Euro für einen Transfer erhalten und es nicht gemacht? Welinton war wirtschaftlich betrachtet ein geeigneter Transfer für uns. Ich hatte mit dem Spieler bereits gearbeitet. Genauso wurde N’Sakala kritisiert. Spricht erst einmal über die Finanzen und dann über die Spieler. Es gibt eine unbestreitbare Realität, nach der man sich richten muss. Wir müssen sowohl erfolgreich sein als auch ökonomisch arbeiten. In der Winterpause haben wir nur einen Spieler geholt. Zu Saisonbeginn haben wir keine hohen Summen investieren können. Meiner Ansicht nach ist dies der größte Erfolg. Ich und mein Team mussten erfolgreich sein, wir hatten gar keine andere Chance. So eine extrem schwierige Saison, die Pandemie, der Verein hat kein Geld, wir konnten keine Spieler kaufen und zwei Titel. Was will man mehr? Zudem wurde nach sechs Wochen bereits hinter meinem Rücken mit anderen Trainern gesprochen. Wir machen nur unsere Arbeit. Als ich hier unterschrieb vor so vielen Fans, glaubt mir, ich war geschockt. Wir wussten welche Verantwortung wir uns aufgeladen haben. Wären wir nicht erfolgreich gewesen, hätten wir nach der sechsten Woche maximal noch drei Wochen weitermachen können.“

Große Hürden mit dezimiertem Kader – Abschied nie ein Thema

Die Gerüchte über einen Abschied schloss der frisch gebackene Meistertrainer aus. Dies sei nie ein Thema gewesen: „Es kann kein Thema sein, dass ich hier die Arbeit niederlege. Ich kann nicht aufhören, während ich derart enorm von den Fans unterstützt werde. Ich sagte, dass wir erfolgreich sein werden. Als wir verloren, sagte ich, dass wir Meister werden. Es hätte auch nicht klappen können, doch wir werden immer alles auf dem Feld geben. Wenn Besiktas elf Spieler auf dem Feld stehen hat, dann fehlt uns niemand. Ich habe das, als wir die letzten zwölf Spiele mit durchschnittlich sechs, sieben Ausfällen bestritten haben, ebenfalls nie thematisiert. Wir haben ohne Luft zu holen 14-15 Monate durchgearbeitet. Ich habe wirklich charakterlich großartige Spieler. Ich habe immer den April ausgegeben. In dieser finalen Phase war es wichtig den gesamten Kader einsatzbereit zu haben. Das haben wir leider nicht geschafft. Als die Spieler von der Nationalmannschaft zurückkehrten waren plötzlich alle verletzt.“

Niemand nahm Besiktas‘ Titelchancen ernst – Wie es zum Ghezzal-Transfer kam

Vor allem die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit habe sich gewandelt, betonte Yalcin: „Nach der Hinrunde waren wir Tabellenführer. Das hatte zu Saisonbeginn niemand erwartet. Wir wissen, was über uns gesagt wurde. Wir wurden Meister und viele sagen, dass wir das auch verdient wurden. Das ist das schönste für mich.“ Zum Transfer von Rachid Ghezzal und der Entwicklung von Cyle Larin sagte der BJK-Coach indes Folgendes: „Ghezzal habe ich nur eine Minute über ein Smartphone gesehen. Ich sah ihn, fragte wo er spielt und sagte, dass wir ihn sofort holen müssen. Larin ist kein Spieler, der in der Sturmspitze spielen kann. Er hat andere Qualitäten und Fähigkeiten. Er ist stark in der Luft und hat im Strafraum sehr gute Laufwege. Ihn auf der falschen Position spielen zu lassen, bringt nichts. Als Ozan Tufan zu mir kam, war allen seine Lage bekannt. Ich sagte ihm, was er tun und wie es weitergehen muss, sonst könne ich ihm nicht helfen. Ich hatte mit dem Präsident und dem Vorstand keine Probleme. Mich macht Geld nicht glücklich, sondern der Gewinn von Titeln. Ich muss Pokale gewinnen. Das kann man mit Geld nicht aufwiegen.“

Sonderlob und Anerkennung für Klubchef 

Lob gab es auch für Präsident Ahmet Nur Cebi, der hinter den Kulissen ebenfalls einen Löwenanteil für die gute Stimmung in der Mannschaft inne hatte: „Unser Präsident hat das Gehalt und die Boni von allen immer pünktlich auf den Tag überwiesen. Niemand hatte irgendwelche Gehaltsrückstände. Das ist enorm wichtig. Die Leute fragen, ob das ein Talent oder eine Leistung wäre. Ist es eigentlich nicht, aber in der Türkei schon. Unser Klubchef übernahm derart viel Verantwortung zu einer Zeit, in der wir nicht einen Kurus hatten. Wir waren erfolgreich und es wird dennoch geredet. Wie wäre es wohl gekommen, wenn wir nicht erfolgreich gewesen wären?“

Erst Zukunfts- und Kaderplanung, dann neuer Vertrag

Zu einer Vertragsverlängerung äußerte sich der Double-Sieger ebenfalls: „Natürlich möchte ich bei Besiktas arbeiten. Ich habe noch gar nicht mit dem Vorstand gesprochen. Und die Leute sagen, der Trainer will dies oder jenes. Wir wollen andere Dinge. Als erstes werden wir das System und den Kader besprechen. Danach sprechen wir erst über einen Vertrag. Ich kann nicht irgendwo arbeiten, wo ich nicht erfolgreich sein kann. Wir waren erfolgreich und müssen nun mehr leisten. Man braucht anhaltenden dauerhaften Erfolg.“

Kritik an Aboubakar – Wahrheit bezüglich Hulk: „Habe gefleht ihn zu holen“

Bezüglich Stürmer Vincent Aboubakar hatte Yalcin indes mehrdeutige Aussagen im Gepäck: „Mit Aboubakar haben wir in der Saison ein Problem gehabt. Als er im Malatyaspor-Spiel ausgewechselt wurde, machte er bestimmte Handbewegungen. Ein Spieler, der in der 87. Minute das Spiel verlässt, hat sich nicht so zu verhalten. Das ist mehr als unangemessen. Das kann andere Dinge auslösen. Hinsichtlich eines Verbleibs habe ich noch nicht mit ihm gesprochen. Aboubakar ist ein wichtiger Spieler. Das finanzielle Ausmaß des Transfers kenne ich nicht.“ Im Winter habe Yalcin zudem einen Spieler unbedingt im Kader sehen wollen: „In der Winterpause wollte ich Hulk im Team sehen. Sie haben ihn nicht geholt. Ich habe darum gefleht. Er war nicht sonderlich teuer. Wenn es um die Finanzen geht, nimmst du dich zurück, um den Verein zu schützen.“

Konyaspor-Spiel als Wendepunkt

Eine besondere Bemerkung zu den Kritikern wollte sich Yalcin nicht verkneifen: „Ich wurde kritisiert, dass ich mich für mein Team einsetze. Das ist mein Job. Ich habe meine Arme schon vor sechs Monaten ausgestreckt und die Botschaft übermittelt. Und die lautete zwei Titel. Ich werde die Rechte meiner Mannschaft immer verteidigen.“ Als Wendepunkt nannte Yalcin das Duell gegen Konya: „Das wichtigste Spiel für uns war gegen Konyaspor. Diese Partie schweißte uns alle enger zusammen. Hätten wir in diesem Spiel gepatzt, hätten wir einige Spieler mental verlieren können. Ich hätte mir gewünscht, dass an diesem Tag unsere Fans im Stadion gewesen wären. Dann hätten sie ebenfalls fest daran geglaubt, wie die Saison endet.“

Personalentscheidungen dem Trainer überlassen – Dank an die Fans

Auch bezüglich seiner Personalentscheidungen wollte Yalcin Folgendes klar kommunizieren: „Lasst mich diese Entscheidungen treffen. Es wird gefragt und geschrieben, warum Ridvan nicht spielt. Überlasst mir diese Entscheidungen. Ich glaube auch an Serdar (Saatci). Kartal (Yilmaz) ist ein guter Spieler, aber seine Zeit ist noch nicht gekommen, darum haben wir ihn ausgeliehen. Ich sagte zu Ersin, geh ins Tor und kassiere von mir aus 150 Tore. Ich hatte weder bei Ersin noch bei Utku Zweifel als sie spielten. Auch unser dritter Torhüter Emre ist sehr gut. Ich frage Levent Hoca und lasse den Torhüter spielen, den er mir nennt und empfiehlt. Wann hat jemals ein 20-Jähriger das Tor von Besiktas gehütet? Wir glauben an unsere Spieler und das zeigen wir ihnen auch. Entweder du vertraust deinem Torhüter oder nicht. Die Mitte gibt es nicht.“ Und einen großen Dank sprach Yalcin noch den treuen Anhängern aus: „Unsere Fans sind für uns alles. Selbst, wenn sie nicht im Stadion sind, so unterstützen sie uns jeden Tag über Social Media oder auf andere Art und Weise. Sie stärken mir den Rücken. Ich widme die beiden Titel unseren Fans. Die sind für Euch. An den Titeln sind so viele Menschen beteiligt. Meine Spieler brauchen den Support der Fans. Bitte unterstützt sie.“

 





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5 Kommentare

  1. 29. Mai 2021 um 10:13

    „Mich macht Geld nicht glücklich, sondern der Gewinn von Titeln. Ich muss Pokale gewinnen. Das kann man mit Geld nicht aufwiegen.”

    Kann man mit Geld nicht aufwiegen…. Da sollten sich unsere Parasiten von Fener eine Scheibe abschneiden…

    Habs schon öfters hier reingeschrieben aber Sergen Amca ist definitiv unter der Kategorie „Sikici“ einzuordnen….

  2. 28. Mai 2021 um 17:14

    Besiktas hat sich die Meisterschaft verdient, aber man sollte auch langsam etwas runterfahren. Klar hatte man Verletzungspech. Aber die Mannschaft hatte im Grunde immer Spieler wie mensah, Monteiro, dorukhan, necip und töre auf der Bank also alles erfahrene Leute. Auch dieses ewige Gejammer man hatte ja den schlechtesten Kader etc. Ist meiner Meinung nach blödsinn und man will dadurch immer nur das erreichte nochmal extremer darstellen. Man hat mit vida mit den stärksten iv der Liga, rosier war meiner Meinung nach der beste rv, atiba erlebt seinen 8. Frühling als Fußballer, Sousa ist mit der beste 6er der Liga, aboubakar meiner Meinung nach der beste 9er der Liga und auf den offensiven außen hat man mit ghezzal, larin und nkoudou auch mit Abstand die meiste Qualität. Also wie gesagt Respekt an die Mannschaft zur Meisterschaft aber es in jedem Interview und in jeden Kommentar als riesensensation darzustellen ist echt blödsinn

  3. 28. Mai 2021 um 14:32

    Man muss echt sagen, dass Sergen ein Zauberer ist. Nicht nur damals auf dem Platz sondern auch als Trainer. Wenn man die Saison betiteln dürfte, würde ich schreiben er hat einen Elefanten aus dem Hut gezaubert. Vor der Saison habe ich eher erwartet, dass BJK um Platz 3/4 kämpfen wird.
    Mit etwas Pech hätten sie den Pokal auf die anderer Seite von Istanbul gebracht, aber Glück und Pech sind im Fußball oft so nah beieinander, dass eben eine Winzigkeit entscheidet. Über den Großteil der Saison hat BJK den besseren Fußball gespielt und folgerichtig die Meisterschaft geholt.
    Mit dem Kader hätte ich das nicht für möglich gehalten. Im Tor jemand, der am Anfang nur gepatzt hat und plötzlich zum Retter wird. In der Abwehr das Duo Vida und Welliton. Im Mittelfeld der Maestro Ghezzal und im Sturm der verloren geglaubte Stürmer Larin.
    Was so ein Trainerwechsel manchmal bewirken kann.
    Um in der CL zu bestehen, muss Yalcin noch einen drauf legen. Dort droht nämlich eine Horrorgruppe, wenn man ganz großes Pech hat kommt Bayern, Barcelona und beispielsweise Ajax oder Porto aus Top 3.

    Wenn man sich die Lostöpfe mal anschaut und Topf 2 unter die Lupe nimmt wird einem ja schon übel. Dort sind Teams wie Paris, Barcelona, Juventus und Liverpool. Teilweise ist Topf 2 stärker als Topf 1!

  4. 28. Mai 2021 um 13:33

    Das könnte wohl die schwierigste und wertvollste Meisterschaft in der BJK-Geschichte sein.

    Kein Geld für Transfers, wenn man schaut welche Spieler die vorherigen Trainer bzw. Meistercoaches hatten. Avci bekam allein 18 Mio Euro an Transferbudget nur für Verpflichtungen und Sergen ??? 2 Mio TL?

    Im Winter kam nur per Leihe Cenk und der was nach drei Spielen weg.

    Schulden ohne Ende, keine Transfers, keine Einnahmen, keine Fans, Pandemie-Probleme und so viele Ausfälle ob Covid oder dauerhaft … Kein Vergleich in der Kaderbreite mit der Konkurrenz, Ersin im Tor, nur noch Larin, Ridvan usw.

    Auf der Bank saßen die letzten 6-7 Spiele immer 4-5 junge Spieler ohne einen einzigen SL-Einsatz wie Serdae Saatci, Emre Bilgin, Birol Ceylan und wie sie alle hießen. BJK konnte also weder rotieren noch für Alternativen von der Bank sorgen. Iwie wird das gar nicht gewürdigt oder kleingeredet, habe ich das Gefühl.

    Denke da kann man mehr als Stolz sein auf das Double. hätte ich nie mit gerechnet.

    Ganz im Ernst, echt großen Respekt. Wann hat ein anderer Verein je solche Probleme gehabt und wurde dennoch Meister? Und dann ein globales Jahrhundertproblem wie die Pandemie. Saisonfehlstart usw. es nimmt kein Ende!

    Sergen Hoca hat sich auf jeden Fall großen Respekt verdient. Schon letzte Saison, was für ne Aufholjagd er mit dem damaligen Avci-Team machte, das auf den Abstiegsrängen stand und ebenfalls negative Jahrhundert-Rekord schrieb.

    Echt bin sehr beeindruckt. Krasser war nur Otto Rehhagel mit Aufsteiger Lautern als späteren Meister 🙂 würde ich bald sagen!

    • 28. Mai 2021 um 14:10

      @donelisondospiesser

      👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏👏

      Ich bin seit genau 10 Jahren auf dieser Seite unterwegs, das war definitiv einer der Besten Beiträge, die ich hier lesen durfte, danke dir dafür.