Am achten Spieltag der Trendyol Süper Lig gastiert Galatasaray morgen um 15:00 Uhr (MEZ) im Eryaman-Stadion bei Genclerbirligi. Für Cheftrainer Okan Buruk steht bei diesem Gastspiel in der türkischen Hauptstadt ein historischer Meilenstein bevor: Der 52-jährige Übungsleiter wird sein insgesamt 150. Ligaspiel an der Seitenlinie der Gelb-Roten bestreiten. Okan Buruk, der sein Amt im Sommer 2022 angetreten hatte, blickt dabei auf eine phänomenale Bilanz zurück. In seinen bisherigen 149 Süper-Lig-Partien feierte er 118 Siege, bei 18 Unentschieden und lediglich 13 Niederlagen – zwei am grünen Tisch zugesprochene 3:0-Siege gegen Hatayspor und Gaziantep FK nach den Erdbeben im Februar 2023 sind in dieser Statistik nicht eingerechnet. Damit hält der Coach die höchste Siegquote eines Trainers bei einem Verein in der Geschichte der Süper Lig.
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Vier Meistertitel in Serie und dominante Derbyserie
Mit vier aufeinanderfolgenden Süper-Lig-Meisterschaften stellte Okan Buruk den legendären Rekord von Trainerikone Fatih Terim ein und greift in der laufenden Spielzeit nach dem alleinigen Bestwert. Zudem gewann der Erfolgscoach mit dem Klub jeweils einmal den türkischen Pokal und den türkischen Supercup. Auch in den hochbrisanten Duellen gegen die Erzrivalen Fenerbahce, Besiktas und Trabzonspor bewies das Team unter seiner Regie große Stärke: In 25 Begegnungen gegen das Trio feierte der Rekordmeister 14 Siege, spielte sechsmal unentschieden und musste nur fünf Niederlagen einstecken. Die Bilanz liest sich wie folgt: vier Siege, drei Remis und eine Niederlage gegen Fenerbahce, fünf Siege, ein Unentschieden und zwei Niederlagen gegen Besiktas sowie fünf Siege, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen gegen Trabzonspor.

Das 101. Aufeinandertreffen im Eryaman-Stadion
Gegen den morgigen Kontrahenten kommt es zum insgesamt 101. Aufeinandertreffen in der Liga. In den bisherigen 100 Duellen ging Galatasaray 57-mal als Sieger vom Platz, während die Rot-Schwarzen aus Ankara 22 Siege feierten und 21 Partien unentschieden endeten bei einem Torverhältnis von 177:104 Treffern zugunsten der Gelb-Roten. In der vergangenen Saison setzte sich der Spitzenreiter in der Liga mit 3:2 und 2:1 durch, zog im Pokal allerdings mit 0:2 den Kürzeren. Aktuell führt Galatasaray die Tabelle mit 16 Punkten aus fünf Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage an, während Genclerbirligi mit acht Zählern auf dem 13. Tabellenplatz rangiert. Auswärts verbuchten die Löwen in dieser Spielzeit zwei Siege (4:0 gegen Erzurumspor FK, 3:2 gegen Başakşehir) und eine Niederlage (0:4 bei Trabzonspor).

Abwehrprobleme, Torgarant Osimhen und vier Ausfälle im Kader
Defensiv zeigte der Tabellenführer in den vergangenen Wochen noch Abstimmungsbedarf: In fünf von sieben Ligaspielen kassierte die Mannschaft Gegentore (insgesamt 16:11 Tore); lediglich gegen Erzurumspor FK und Kocaelispor blieb der Kasten sauber. In der Offensive ragt derweil Starstürmer Victor Osimhen heraus, der mit sechs Treffern die interne Torschützenliste vor Abdülkerim Bardakci und Gabriel Sara (jeweils zwei Tore) anführt. Je einen Treffer steuerten Mario Lemina, Baris Alper Yilmaz, Yunus Akgün, Lucas Torreira, Roland Sallai und Davinson Sanchez bei.

Vor der Abreise schloss das Team die Vorbereitungen auf dem Trainingsgelände Kemerburgaz Metin Oktay ab. Nach der offiziellen Veröffentlichung des Aufgebots steht fest, dass der Spitzenreiter mit vier Ausfällen nach Ankara reist: Neben den gesperrten Mittelfeldakteuren Lucas Torreira (Rote Karte gegen Kasimpasa) und Lesley Ugochukwu (Platzverweis gegen Trabzonspor) fehlen auch Wilfried Singo und Torhüter Günay Güvenc im Spieltagskader. Dafür kehrt Trainer Okan Buruk nach abgesessener Sperre an die Seitenlinie zurück. Als Schiedsrichter der Partie wurde Resat Onur Coskunses angesetzt, der von Murat Altan, Hüseyin Aylak und dem vierten Offiziellen Ömer Faruk Gültekin unterstützt wird.
Der Spieltagskader von Galatasaray im Überblick:
Ugurcan Cakir, El Chadaille Bitshiabu, Ismail Jakobs, Davinson Sanchez, Roland Sallai, Gabriel Sara, Leroy Sane, Yunus Akgün, Eren Elmali, Ilkay Gündogan, Deniz Gül, Kaan Ayhan, Jankat Yilmaz, Rafael Leao, Abdülkerim Bardakci, Victor Osimhen, Baris Alper Yilmaz, Enes Emre Büyük, Renato Nhaga, Aleksey Batrakov, Kazimcan Karatas, Mario Lemina.



