Fenerbahce

Nach Pokal-Schmach: Soldado geht hart mit Fenerbahce ins Gericht – Yanal poltert gegen eigene Spieler

Das bittere Pokal-Aus gegen Zweitligist Ümraniyespor hat mental seine Spuren bei Fenerbahce hinterlassen und das ohnehin angespannte Nervenkostüm der Spieler und des Trainers zusätzlich belastet.

Soldado sprachlos nach sportlichem Sinkflug

„Mir fehlen die Worte“, brachte ein verärgerter Roberto Soldado nach der Pleite hervor und fügte hinzu: „Ich kann nicht beschreiben, was ich gerade fühle. Das war der einfachste Weg für uns, um den Europapokal zu erreichen. Unsere Probleme liegen nicht nur in der Offensive. Wir müssen besser verteidigen und mehr Chancen herausspielen. Das ist nun einmal unser Kader. Wir müssen mit dieser Spielergruppe unsere Ziele erreichen. Es gibt nichts weiter zu sagen“, so der 33-jährige Spanier.

Yanal kündigt weitere Veränderungen im Kader an

Fenerbahces Trainer Ersun Yanal hatte ebenfalls nicht viel Positives zu berichten und kritisierte sein Team öffentlich: „Wir sind äußerst enttäuscht und fühlen uns einfach nur schlecht. Genau wie unsere Fans. Wir arbeiten an der Verpflichtung neuer Spieler. Noch haben wir sieben Tage. Hoffentlich können wir den Kader, der bisher hinter den Erwartungen liegt, erneuern und uns bald mit einem neuen Gesicht präsentieren. Neben Moses, haben wir noch andere Spieler im Auge. Andere Fragen beantworte ich zu einem späteren Zeitpunkt“, erklärte Yanal, dessen Pressekonferenz gerade einmal 78 Sekunden dauerte.

Moses fix – Gerüchte um Skrtel

Währenddessen gab Fenerbahce am Freitag die Verpflichtung von Flügelstürmer Victor Moses bekannt. Der 28-Jährige soll die Offensive des 19-maligen türkischen Meisters beleben. Der Nigerianer kommt zur Leihe vom FC Chelsea und unterzeichnete einen 1,5-Jahresvertrag. Indes brachte “Sky Italia” FB-Abwehrchef Martin Skrtel als mögliche Verstärkung von Juventus Turin ins Gespräch. Der italienische Serienmeister beabsichtige sich von Medhi Benatia zu trennen. Srktel gilt neben Martin Caceres, Branislav Ivanovic und Bruno Alves als einer der Kandidaten, der die Nachfolge von Benatia im Kader der „Alten Dame“ antreten könnte.



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Anil P. Polat

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Hürriyet.de-Redaktion

2 Kommentare

  1. Avatar
    28. Januar 2019 um 17:28

    Bei ferner rennt nur cöp rum verstehe nicht warum Ferdi kadioglu keine Chance bekommt

  2. Avatar
    28. Januar 2019 um 16:39

    Dieser Soldado verdient 4 Mio. Euro. Ist ja unglaublich.