Die Elite des internationalen Wassersports versammelt sich in den kühlen Gewässern der Ägäis, um ein rasantes Sportspektakel der Extraklasse auszutragen. In diesem Jahr kämpfen insgesamt 16 türkische Athleten mit vollem Einsatz darum, auf heimischem Boden die nationale Flagge triumphierend in die Höhe zu strecken. Die mit Spannung erwartete Motosurf-Weltmeisterschaft wird an den drei aufeinanderfolgenden Wettkampftagen vom 12., 13. und 14. Juni zum bereits zweiten Mal vom türkischen Motorradverband in der Urlaubsregion Cesme Sifne, einem der beliebtesten Touristenzentren der Küstenmetropole Izmir, ausgetragen.
Ein hochkarätiges Aufgebot unter erfahrener Führung
Die Zusammensetzung des Nationalkaders für die anstehenden Titelkämpfe verspricht hochspannende Rennen in den unterschiedlichen Wertungsklassen. Unter der strategischen Führung des erfahrenen Kapitäns der Nationalmannschaft und etablierten Nationalsportlers Murat Yorgancilar bereitet sich eine ambitionierte Riege einheimischer Fahrer intensiv auf die globalen Vergleiche vor. Zum offiziellen Aufgebot der Auswahl gehören in dieser Saison die Fahrer Murat Yorgancilar, Behic Ender Yorgancilar, Sani Erus, Aras Cigdem, Ismail Kaptanoglu, Osman Sedat Erus, Selim Isik, Bihan Koyunpinar, Ali Nagis, Ferhat Tuncay, Efe Gürsoy, Tugce Leventoglu, Alp Alhat, Artur Gezer sowie Kuzey Altug, die mit ihren individuellen Auftritten in den verschiedenen Kategorien einen bleibenden Eindruck in der WM-Historie hinterlassen wollen.
Der amtierende Kapitän der Nationalmannschaft, Murat Yorgancilar, äußerte sich im Vorfeld der Veranstaltung überaus optimistisch bezüglich der organisatorischen Entwicklung und der sportlichen Perspektiven in seinem Heimatland: „Wir sind sehr glücklich, sehr aufgeregt. Wir möchten allen Institutionen danken, die unser Land bei der Einführung eines solchen Sports unterstützt haben. Obwohl es sich um einen neuen Entwicklungszweig in der Türkei handelt, haben wir sehr talentierte junge Sportler und Kinder, die diesen Sport im Alter von 9 Jahren begonnen haben.“

Großer Stolz auf internationaler Bühne und rasante Entwicklung
Der Stellenwert des rasanten Motorsports auf dem Wasser nimmt auf globaler Ebene kontinuierlich zu. Es handelt sich bei dieser Disziplin um eine hochdynamische, halbolympische Sportart, die sich weltweit rasant entwickelt und mittlerweile auch ein fester Bestandteil der renommierten World Games ist. Die kontinuierliche Förderung trägt im nationalen Verband bereits erste sichtbare Früchte, da die Trainingsbedingungen im Land gezielt optimiert wurden.
„Wir erziehen unsere jungen Leute in diesem Bereich und sind sehr stolz, die türkische Flagge auf der internationalen Bühne zu sehen. Mit der Unterstützung des Trainingsbereichs steigert sich die Leistung unserer Athleten von Tag zu Tag“, erklärte Murat Yorgancilar weiter, um die ansteigende Formkurve seiner Schützlinge zu unterstreichen.
Die junge Generation brennt voller Ehrgeiz auf die Rennen
Die nachrückende Generation der Motosurf-Talente blickt den anstehenden Läufen mit einer Mischung aus Vorfreude und gesundem Selbstvertrauen entgegen. Die Nachwuchsfahrer betonten unisono, dass man im Vergleich zum Vorjahr als ein deutlich stärkeres und geschlosseneres Team in die Wettbewerbe gehe. „Dieses Jahr sind wir schneller, aufgeregter und hoffnungsvoller. Wir freuen uns sehr, an dieser großartigen Organisation teilzunehmen, die zum zweiten Mal in der Türkei stattfindet“, ließen die jungen Sportler im Fahrerlager verlauten.
Diesen großen Ambitionen schloss sich auch der erfahrene Nationalathlet Ender Yorgancilar an, der nunmehr seit rund 2,5 Jahren ununterbrochen an internationalen Wettbewerben teilnimmt und den Heimvorteil in der Provinz Izmir optimal nutzen möchte. Der Routinier formulierte die Zielsetzung der Mannschaft für das Rennwochenende unmissverständlich. „Wir wollen unser Land bestmöglich vertreten und stolz unsere Flagge schwenken. Wir sind zu diesem Wettbewerb gekommen, um uns zu zeigen und zu beweisen, was wir können“, bekräftigte Ender Yorgancilar abschließend den kollektiven Siegeswillen der gesamten Mannschaft vor dem ersten Ampelstart.

