Am achten Spieltag der Trendyol Süper Lig sicherte sich Fenerbahce einen souveränen 3:0-Heimsieg gegen Corendon Alanyaspor. Nach dem Abpfiff äußerte sich Cheftrainer Ismail Kartal erfreut über den deutlichen Erfolg und analysierte die engagierte Vorstellung seiner Mannschaft. Nach der Enttäuschung im europäischen Wettbewerb zeigte das Team vor den eigenen Anhängern eine starke Reaktion und tankte wertvolles Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben in der UEFA Champions League gegen SS Slavia Prag sowie das anstehende Derby.
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Starke Reaktion nach europäischer Enttäuschung
Der Cheftrainer lobte nach dem Spiel die Einstellung seines Kaders und hob die intensive Vorbereitung hervor. „Aus unserem letzten Champions-League-Spiel sind wir mit einem enttäuschenden Ergebnis hervorgegangen. Dieses Kapitel haben wir abgeschlossen. Wir mussten uns auf das Spiel gegen Alanyaspor konzentrieren“, stellte Kartal klar. Trotz der kurzen Regenerationszeit fand das Team über Videoanalysen den richtigen Matchplan: „In den vergangenen zwei Tagen haben wir viel über diese Begegnung gesprochen. Wir konnten nicht besonders viel trainieren, haben dafür aber zahlreiche Analysen durchgeführt. Wir haben den Spielern erklärt, wie wir uns Vorteile verschaffen können. Meine Spieler haben das hervorragend umgesetzt. Nach der vorherigen Begegnung haben wir heute dank der großartigen Unterstützung und Energie unserer Fans ein wirklich großartiges Spiel abgeliefert.“

Souveräner Auftritt und die Frage nach dem Elfmeterschützen
Trotz des klaren Resultats sah der Coach noch Raum für eine höhere Torausbeute, zeigte sich mit der Kontrolle über das Spielgeschehen aber vollauf zufrieden. „Wir haben mit 3:0 gewonnen, hätten aber auch noch deutlicher siegen können. Wir haben einen Elfmeter verschossen. Unser Gegner hatte ein oder zwei Torchancen sowie einige Distanzschüsse. Letztendlich hatten wir die Begegnung jedoch von der ersten bis zur letzten Minute vollständig unter Kontrolle“, resümierte der Übungsleiter. Auf die explizite Nachfrage von Journalisten, ob Mason Greenwood nach seinem vergebenen Strafstoß auch in den kommenden Partien als erster Elfmeterschütze vorgesehen sei, entgegnete Kartal knapp: „Das werden wir uns überlegen.“

Kaderbreite und Vorfreude auf Slavia Prag sowie das Derby
Besonders die Leistung der Einwechselspieler stellte den Cheftrainer zufrieden, da die Jokertore von Kerem Aktürkoglu und Vedat Muriqi neben dem Treffer von Romelu Lukaku für die Entscheidung sorgten. „Jeder Trainer freut sich über so etwas und ist stolz darauf. Auch in Rize haben die eingewechselten Spieler Tore erzielt. Wir sind wirklich eine Mannschaft mit hoher Qualität. Das gilt sowohl für die Spieler, die von Beginn an auf dem Platz stehen, als auch für diejenigen, die später eingewechselt werden“, betonte der Coach. Die Torerfolge taten den Angreifern sichtlich gut: „Kerem und Lukaku haben getroffen und konnten damit den Druck, der auf ihnen lastete, abschütteln. Gott sei Dank setzen wir unseren Weg mit weiteren drei Punkten fort.“ Mit Blick auf den engen Terminkalender kündigte der Trainer gezielte Rotationen an, um die Belastung vor den Duellen mit Slavia Prag und dem anstehenden Ligaderby optimal zu steuern.



