Süper Lig

GazeteFutbol kurz & kompakt: Die News der Woche rund um den türkischen Fußball!

Laut “Tuttomercato” aus Italien würden sich die beiden Serie A-Klubs SSC Neapel und Lazio Rom für Fenerbahce-Goalgetter Vedat Muriqi interessieren. Haluk Canatar, der Manager des Kosovaen, wollte dieses Gerücht weder bestätigen noch dementieren. Auch aus England gäbe es mit Manchester United, Tottenham Hotspur und Leicester City Interessenten. Ein Angebot in Höhe von 20 Millionen Euro sei realistisch. Zuvor hatte Fenerbahce Eljif Elmas für 16 Millionen Euro an Neapel verkauft.

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Die Spenden der türkischen Vereine zur Unterstützung der Wirtschaft und der Familien während der Corona-Krise gehen weiter. Weitere Klubs gaben die Summen, die sie im Zuge der nationalen Solidaritätskampagne (“Milli Dayanisma-Kampanyasi”) spenden, bekannt. Bislang gab es schon diverse Vereins- und Spielerspenden (GazeteFutbol berichtete): Die neuesten Teams und gespendeten Beträge im Überblick:

  • Besiktas: 1.903.000 TL
  • Ittifak Holding Konyaspor: 701.922 TL
  • Fraport TAV Antalyaspor 500.000 TL
  • Aytemiz Alanyaspor: 500.000 TL
  • MKE Ankaragücü: 100.000 TL

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Mesut Özil  ist unter der Woche Vater einer Tochter geworden. Der 31-jährige Profi des FC Arsenal London teilte über seinen offiziellen Social Media-Accounts mit, dass die Neugeborene den Namen Eda erhalten habe.

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Auch die Spieler unterstützen die Regierung finanziell im Rahmen der Coronavirus-Pandemie. So teilte Trabzonspor-Talent Abdülkadir Ömür mit, die Hälfte seines Jahresgehalts spenden zu wollen. Gleichzeitig rief er seinen Teamkollegen Ugurcan Cakir auf, seinem Vorbild nachzueifern.

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Das weltberühmte Maracana-Stadion in Rio de Janeiro (Kapazität: 80.000 Zuschauer), wurde vorübergehend in ein COVID-19-Krankenhaus mit vorerst 400 Betten umfunktioniert. Auch der Signal Iduna-Park von Borussia Dortmund wird in ähnlicher Funktion umgewandelt. Derweil fordert die UEFA trotz der Corona-Krise, dass alle Ligen zwischen Juli und August zu Ende gespielt werden. Dies habe der europäische Fußballverband allen 55 Mitgliedsverbänden mitgeteilt. Anderenfalls wären die Teilnahmen an den Europapokal-Wettbewerben in der Saison 2020/21 zweifelhaft.

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Laut der türkischen Tageszeitung “Milliyet” habe Galatasaray seinen Spielern mitgeteilt, dass man die kommenden zwei bis drei Monate keine Gehälter auszahlen werde. Zudem wolle der Istanbuler Klub eine 30-prozentige Gehaltskürzung von den Spielern fordern. Vizepräsident Abdurrahin Albayrak habe indes für die Bewältigung der Corona-Krise 1.020.000 TL an die Regierung gespendet.

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Die Süper Lig-Klubvereinigung hat am Freitag um 13:00 Uhr (MEZ) per Videokonferenz getagt und über die kommenden Schritte bezüglich des ruhenden Spielbetriebs und der wirtschaftlichen Folgen für die Vereine beraten. Dabei seien auch die zehn Szenarien des TFF thematisiert, die im Falle der Wiederaufnahme des Spielbetriebs umgesetzt werden könnten. Ein detailliertes Statement soll später folgen.

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Der frühere Weltklasse-Fußballer Kaka verriet, dass der das legendäre Champions League-Finale 2005 in Istanbul nicht vergessen könne. Der Brasilianer verlor das Endspiel mit dem AC Mailand trotz einer zwischenzeitlichen 3:0-Halbzeitführung am Ende noch nach Verlängerung und Elfmeterschießen mit 2:3, nachdem die Engländer in der zweiten Spielhälfte zum 3:3 ausgeglichen hatten.

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Erfreuliche Nachrichten von der türkischen Torhüter-Legende Rüstü Recber. Dem 46-Jährigen, der einen schweren Verlauf der COVID-19-Lungenkrankheit aufweise (mehr dazu hier), ginge es nach intensiver Behandlung im Acibadem-Krankenhaus langsam besser, teilten die Ärzte Prof. Dr. Serap Gencer und Dr. Gülcihan Özkan mit. Recber befinde sich derzeit weiter in isolierter, stationärer Behandlung.

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Rätselraten um die Zukunft von Besiktas-Profi Dorukhan Toköz. Nachdem dessen Manager Necdet Ergezen den Stopp der Vertragsverhandlungen bekanntgab (GazeteFutbol berichtete), erklärte BJK-Vorstandsmitglied Erdal Torunogullari gegenüber “OrtaCizgi.com”, dass er Ergezen gar nicht kenne. Dies Gespräche mit Toköz hätten im Januar begonnen und sein durch die Coronavirus-Problematik zu Stillstand gekommen. Dies bestätigte Vorstandskollege Emre Kocadag. Toköz hatte zuvor mehrere Besiktas-Bilder auf seinem Instagram-Account gelöscht und auch den Besiktas-Schriftzug in seinem Profil entfernt.

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Hürriyet.de-Redaktion