Unerwartete Turbulenzen nach der historischen Meisterschaft: Das Ringen um die Besetzung der Zentrale sorgt für eine veränderte Dynamik bei den Gelb-Roten
Die sportlichen Weichenstellungen beim frischgebackenen Titelträger verlaufen in diesen Tagen nicht ohne tiefgreifende Komplikationen. Die Transferarbeiten bei Galatasaray sind im vollen Gange, das gerade erst seinen vierten Meistertitel in Folge in der Trendyol Süper Lig offiziell bekannt gegeben hat. Die Mannschaft blickt zweifelsohne auf eine der erfolgreichsten Spielzeiten ihrer traditionsreichen Geschichte zurück, in der man neben dem nationalen Triumphzug auch den Einzug in das Achtelfinale der UEFA Champions League unter den letzten 16 Teams ausgelassen feierte. Obwohl die gelb-rote Führung den erfolgreichen Stamm der Meistermannschaft im Allgemeinen unbedingt zusammenhalten und schützen wollte, sah sich das Management nun völlig unerwartet mit einer gravierenden vereinsinternen Blockade konfrontiert. Die intensiven Gespräche über eine geplante Vertragsverlängerung zwischen Galatasaray und Mario Lemina haben sich in der jüngsten Vergangenheit drastisch verlangsamt.
Diese Entwicklung kommt für viele Beobachter überraschend, da die Vorzeichen eigentlich auf einen Verbleib hindeuteten. Auch wenn der erfahrene Mittelfeldakteur unmittelbar nach dem Duell gegen Hesap.com Antalyaspor öffentlich ankündigte, dass er sehr gerne im gelb-roten Trikot bleiben wolle, verlaufen die aktuellen Verhandlungsrunden hinter den Kulissen ganz anders als ursprünglich erwartet. Wie die renommierte spanische Sportzeitung Mundo Deportivo in einem aktuellen Medienbericht vermerkt, hat die sportliche Zwangspause renommierte Interessenten aus Spanien, Großbritannien, Saudi-Arabien und Katar auf den Plan gerufen, die nun intensiv um die Dienste des Routiniers werben. Mario Lemina zeigt sich angesichts dieser lukrativen Offerten durchaus offen für gänzlich neue sportliche Erfahrungen im Ausland. Der Defensivstratege, der bereits seine zweite Periode bei Galatasaray absolviert, war maßgeblich an den großen Vereinserfolgen beteiligt und feierte in Istanbul jeweils zwei Süper Lig-Meisterschaften sowie zwei Triumphe im türkischen Pokal.
Druckmittel im Transferpoker um die Wunschlösung: Ein nigerianischer Nationalspieler probt in Belgien den offenen Aufstand für den Wechsel nach Istanbul
Durch die stockenden Verhandlungen mit dem etablierten Leistungsträger rückt eine altbekannte Personalie wieder ganz oben auf die Agenda der Istanbuler Kaderplaner, bei der es nun zu einer spektakulären Wende kommt. Raphael Onyedika, dessen potenzieller Transfer zu Galatasaray bereits im vergangenen Januar auf der Tagesordnung stand, vom FC Brügge damals jedoch keine Freigabe erhielt, hat sich dieses Mal bei seinem aktuellen Verein komplett quergestellt. Der nigerianische Nationalspieler hat in den vergangenen Wochen seinen unumstrittenen Platz in der ersten Elf verloren und forderte die Vereinsführung der Belgier nun unmissverständlich auf, ihn in diesem Sommer definitiv ziehen zu lassen. Das Scouting-Team der Istanbuler arbeitet weiterhin unermüdlich an der optimalen Personalstruktur für die nächste Spielzeit und sieht in dem physisch starken Akteur die absolute Wunschlösung, um das defensive Mittelfeld nachhaltig mit internationaler Klasse zu verstärken.
Die Fronten zwischen dem Spieler und seinem aktuellen Arbeitgeber scheinen nach den jüngsten Ereignissen endgültig verhärtet zu sein. Gemäß einer Meldung der nigerianischen Sportzeitung Daily Post drängt der unzufriedene Mittelfeldspieler vehement auf einen sofortigen Abschied vom FC Brügge, wo er das Trikot bereits seit vier Jahren trägt. Der 25-jährige Sechser besitzt bei den Belgiern lediglich noch eine Restvertragslaufzeit von einem Jahr und übt nun massiven internen Druck aus, um eine Freigabe für den Bosporus zu erzwingen. Im Detail sickerte durch, dass die Vereinsführung aus Brügge dem defensiven Mittelfeldakteur während der vergangenen Winter-Transferphase die Freigabe verweigert und eine konkrete Offerte von Galatasaray rigoros abgelehnt hatte. Damals forderte der belgische Vertreter eine astronomische Ablösegebühr von 20 Millionen Euro für den Spieler. In der abgelaufenen Spielzeit absolvierte der begehrte Akteur insgesamt 42 Pflichtspiele für sein Team, in denen er drei Tore erzielte und zudem zwei Torvorlagen beisteuerte.



1 Kommentar
Onyedika… Never ending story…
Lemina hat heute ein Bild gepostet wo er geschrieben hat, dass es sein Ziel ist, 5 Kilo abzunehmen… Warum? Warum lassen sich unsere Spieler so gehen? Sind unsere Trainings zu lasch? Vermutlich ja, generell läuft es in der Türkei anders ab… Dennoch, ihr seid Profisportler. Bisschen die Schnute halten und dann sollte es passen.
Ansonsten will ich wieder diesen „Moritz irgendwas“ zurück. Nachdem er kam, wurden wir konstanter. Und die Spieler wirkten auch fitter. Bitte holt ihn unbedingt zurück. Oder findet einen anderen guten „DEUTSCHEN“ Co bzw. Fitnesstrainer…
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Lt. Sami Yen Haber ist Djaoui Cissé ein Kandidat, den wir holen möchten.
Ist auch erst 22 Jahre.