Süper Lig

Europa League: Alles oder nichts für Sivasspor in Israel


Der letzte verbliebene türkische Vertreter im Europapokal, Demir Grup Sivasspor, gastiert zum Abschluss der UEFA Europa League-Gruppenphase beim israelischen Rekordmeister Maccabi Tel-Aviv. Dabei kommt es zwischen den beiden Mannschaften zum Showdown um Platz zwei in der Gruppe I, der das Weiterkommen in die nächste Runde bedeutet. Aktuell liegt Maccabi mit acht Punkten aus fünf Begegnungen vor Sivas mit sechs Zählern. Die Türken brauchen mithin einen Auswärtssieg, um den Einzug ins Sechzehntelfinale perfekt zu machen. Bei diesem Unterfangen, das auch mit Blick auf die Länderwertung wichtig für die Türkei ist, wird Sivasspor Corona-bedingt auf Trainer Riza Calimbay verzichten müssen, den Assistenzcoach Bülent Albayrak an der Seitenlinie ersetzt. Zudem fehlen weitere drei Spieler nach positiven Corona-Tests. Davon sind Ugur Ciftci und Yasin Öztekin bekannt. Marceloa Goiano und Jorge Felix fallen indes verletzt aus.

14. Europapokalspiel – Die Bilanz

Bislang bestritt Sivasspor 13 Partien in Europa. Dabei konnten die “Yigidolar” vier Siege feiern. Zudem holten die Rot-Weißen ein Remis, mussten jedoch acht Niederlagen hinnehmen. Das Torverhältnis lautet 15 eigene Tore bei 28 Gegentreffern. Das erste Europapokaltor der Vereinsgeschichte hat Mehmet Yildiz erzielt. Das Hinspiel in der Gruppe I gewann Tel-Aviv mit 2:1.




Voraussichtliche Aufstellungen

Maccabi Tel-Aviv: Tenenbaum – Kandil, Tibi, Hernandez, Saborit – Biton, Glazer, Peretz, Cohen – Golasa, Pesic

Demir Grup Sivasspor: Samassa – Osmanpasa, Appindangoye, Camara, Erdal – Cofie, Fajr, Robin Yalcin, Yesilyurt, Gradel – Yatabare

Schiedsrichter: Andris Treimanis (Lettland)

Austragungsort: Bloomfield-Stadion (Tel-Aviv)

Anstoß: 21:00 Uhr (MEZ)

TV-Übertragung: beIN SPORTS 1, DAZN


Der Stand in der Gruppe I im Überblick:

Vorheriger Beitrag

Süper Lig-Nachholspiele: Zweite Pleite für Alanya, Hatayspor schlägt Erzurum

Nächster Beitrag

Nach CL-Aus: Basaksehirs Blick auf Süper Lig gerichtet - Topal weist Rassismus-Vorwürfe zurück