Bei Besiktas zeichnet sich ein packender Zweikampf um die absolute Nummer eins im Tor ab. Der talentierte Torhüter Dogan Alemdar, der kürzlich von RAMS Basaksehir zum Traditionsklub am Bosporus gewechselt ist, hat sich vor dem abendlichen Training den Fragen der Medienvertreter gestellt. Dabei sprach der hochmotivierte Keeper offen über das teaminterne Duell mit seinem neuen prominenten Teamkollegen Alexander Nübel, der ebenfalls neu zum Kader gestoßen ist. Der 23-jährige Schlussmann sieht das Aufeinandertreffen zweier Top-Torhüter als enormen Vorteil für den gesamten Verein an. „Alexander Nübel ist ein hervorragender Torhüter. Er hat in Deutschland gespielt und ist jetzt hierher gekommen. Das wird für uns beide eine großartige Erfahrung. Es gibt einen Konkurrenzkampf, und Konkurrenz hat schon immer zum Erfolg geführt. Wir werden fair miteinander konkurrieren – zum Wohl von Besiktas“, betonte der ehrgeizige Neuzugang selbstbewusst.

Zwei Keeper mit Deutschland-Bezug im harten, aber fairen Clinch
Die beiden Torhüter bringen reichlich Qualität mit und wollen den Traditionsverein gemeinsam auf ein neues sportliches Niveau heben. Der gebürtige Deutsche freut sich sehr auf die tägliche Arbeit auf dem Trainingsplatz und das hohe Niveau im Kader. Er erklärte ausführlich, wie glücklich ihn das neue Engagement mache. „Ich werde auf dem Platz alles geben und mein Bestes für diese Mannschaft leisten. Ich möchte meinen Teamkollegen helfen. Es erfüllt mich mit Stolz und Freude, hier zu sein“, schwärmte der Neuzugang laut einem Bericht der Sportzeitung Sözcü. Dass er und sein Kontrahent zeitgleich zum Verein gewechselt sind, sieht er als perfekte Konstellation. „Er ist ein sehr guter Torhüter. Er hat in Deutschland gespielt und ist nun hierher gewechselt. Ich selbst bin ebenfalls in Deutschland geboren und jetzt bei Besiktas. Dass wir beide gleichzeitig zum Verein gekommen sind, ist eine schöne Situation. Es gibt Konkurrenz, aber Konkurrenz bringt immer Erfolg. Wir werden hart um den Platz kämpfen – zum Wohl von Besiktas. Entscheidend ist, dass wir beide auf dem Platz stets unser Bestes geben“, analysierte der Torwart die anstehende Aufgabe.

Emotionale Rückennummer und herzliche Glückwünsche von Junior Olaitan
Hinter der Wahl seiner zukünftigen Trikotnummer steckt eine ganz persönliche Familiengeschichte, die dem Torhüter Kraft gibt. Neben den sportlichen Aspekten ging der Keeper auch auf die Wahl seiner Rückennummer ein, die eine tiefere Bedeutung besitzt. „Die Nummer 80 hat für mich eine besondere Bedeutung. Sie erinnert an das Geburtsdatum meiner Mutter. Schon bei Basaksehir habe ich mit dieser Nummer gespielt. Meine Mutter und meine Familie bedeuten mir sehr viel. Deshalb ist diese Rückennummer für mich etwas Besonderes“, verriet der emotionale Schlussmann. Zudem berichtete er, dass ihm nach dem Transfer sein Kumpel Junior Olaitan umgehend eine Nachricht geschickt habe. „Er hat sich sehr für mich gefreut und mir einiges über die Atmosphäre bei Besiktas erzählt. Natürlich wusste ich bereits, dass Besiktas ein riesiger Verein ist, aber auch er hat das noch einmal bestätigt. Wir kennen uns schon länger und verstehen uns gut. Ich hoffe, dass wir gemeinsam viele Erfolge feiern werden“, freute sich der Keeper über den Zuspruch.
Bleibende Eindrücke: Wie die gegnerischen Fans den Torwart tief beeindruckten
Die leidenschaftliche Kulisse der schwarz-weißen Anhängerschaft hat in der Vergangenheit bereits Spuren hinterlassen. Abschließend blickte der Neuzugang auf seine ersten persönlichen Erfahrungen mit der berüchtigten Atmosphäre des Istanbuler Spitzenklubs zurück. In seiner Zeit vor dem Transfer erlebte er die Wucht des Stadions bereits als Gegner. „Während der Corona-Zeit habe ich einmal gegen Besiktas gespielt. Als ich später zu Başakşehir wechselte und im Stadion war, haben mich die Besiktas-Fans unglaublich beeindruckt. Ich hoffe, dass ich mein Bestes geben kann und wir gemeinsam mit unseren Anhängern viele schöne Erfolge feiern werden“, erklärte der Keeper mit Vorfreude auf die Heimspiele vor eigener Kulisse.

