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Besiktas-Boss Cebi: „Das System muss sich ändern“

Wie unmittelbar nach dem verlorenen Istanbul-Derby gegen Fenerbahce (1:3) am Sonntag von Vereinsseite angekündigt, hielt Besiktas-Präsident Ahmet Nur Cebi am Montag eine Pressekonferenz ab und äußerte sich zu den Schiedsrichterleistungen und kritisierte das „vorherrschende System“ beim türkischen Fußballverband sowie Schiedsrichterausschuss MHK. GazeteFutbol hat die Kernaussagen zusammengefasst. Cebi über …

… den Empfang im Ülker-Stadion

„Ich danke Herrn Ali Koc und seinem Vorstand dafür, dass sie mich und meine Vorstandsfreunde so gastfreundlich empfangen haben. Aber die Stadionansagen und ausgesuchten Lieder vor dem Anpfiff haben die Fenerbahce-Anhänger ganz gezielt in eine Richtung beeinflusst, das war ganz offensichtlich.“

… die Derby-Niederlage in Kadiköy und die Entscheidungen der Referees

„Wir wollen Schiedsrichtergerechtigkeit. Selbst, wenn die Entscheidungen zugunsten von Besiktas getroffen werden sollten, können und wollen wir dies nicht akzeptieren. Wir haben uns gestern nicht gegenüber der Presse öffentlich geäußert, unsere Beschwerden aber intern an die zuständigen Stellen weitergeleitet. Das Spiel gestern wird kein Besiktas-Fan jemals vergessen. Sollten wir diese Partie je vergessen, dann wird sich dieser Skandal wiederholen. Darum werden wir es niemals vergessen.

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Die Schiedsrichterentscheidungen glichen einem Skandal. Wir wollen keine Bevorzugung, sondern schlicht Gleichbehandlung. Auch, wenn wir mit dieser Einstellung allein sein sollten, werden wir davon nicht abrücken. Wir werden weiter für einen gerechten Fußball kämpfen. Die Schiedsrichter und alle, die den Fußball leiten, müssen unparteiisch und gerecht sein. Meine Mannschaft kann schlecht spielen, das hat dich nicht zu interessieren und gibt dir nicht das Recht, mein Team in diesem Zuge zu benachteiligen.“

… seine Forderungen vom Verband, insbesondere bezüglich des Videoassistenten (VAR)

„Diese Nation musste Augenzeuge dieser Skandalentscheidungen werden. Das Mindeste, was ihr tun könnt, ist es euch öffentlich dafür zu entschuldigen. Es soll bloß nicht versucht werden, uns mit schönen Worten Honig um den Bart zu schmieren, damit sich am Ende doch wieder nichts ändert und alles beim Alten bleibt. Wir wollen Gerechtigkeit für den türkischen Fußball. Die VAR-Protokolle sollen verändert werden. Wie beim Tennis oder Volleyball sollen die Trainer das Recht haben, den VAR einzuschalten. Die VAR-Gespräche und Aufnahmen sollen veröffentlicht werden. Was versteckt ihr vor der Fußball-Gemeinde? Sollen wir auch wie andere sagen, dass wir VAR-Aufnahmen in unserem Besitz haben?

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… die Aussagen von Fenerbahce-Klubchef Ali Koc

„Herr Ali Koc hat sich mit den Vertretern des TFF und MHK getroffen. Wenn er Gerechtigkeit gefordert haben sollte, gibt es kein Problem. Ich will glauben, dass er Gleichheit und Gerechtigkeit für alle Vereine gefordert hat. Aber ich weiß nicht, was bei diesen Treffen besprochen wurde. Sollte Herr Koc mit den bisherigen Schiedsrichterleistungen ebenfalls nicht zufrieden sein, biete ich ihm an, uns in dieser Sache zu unterstützen. Wenn ihm die Schiedsrichterleistung im Derby gefallen hat, würde ich vorschlagen, dass er sich das Spiel noch einmal ansieht. Vielleicht hat er sich direkt nach dem Spiel in der Euphorie über den Sieg zu diesen Aussagen hinreißen lassen. Ich verstehe das. Aber wenn Herr Koc sich die Videoaufnahmen noch einmal ansieht, so bin ich sicher, dass er die Fehlentscheidungen und die Ungerechtigkeit verstehen wird.“

… eine Suspendierung von Cüneyt Cakir und Mete Kalkavan vom MHK

„Alle Klubs sagen seit Jahren, dass sie ungerecht behandelt werden und ich will ihnen recht geben. Wir wurden ebenfalls ungerecht behandelt. Ich kann das nicht nur für Besiktas sagen. Wir sind eine große Fußball-Gemeinde. Nur als Einheit und zusammen können wir diese Probleme lösen. Anderenfalls wird sich nichts ändern und wir werden diese Hürde nie überwinden.

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Was soll es bringen, dass die Schiedsrichter ihre Pfeife an den Nagel hängen? Ein Schiedsrichter geht, der andere kommt. Es ist das System, das sich ändern muss. Die vorherrschende Handhabung der Dinge. Ich werde diesen Sachverhalt am Mittwoch während der Versammlung der Süper Lig-Klubvereinigung ansprechen.“

… die Erwartung einer Strafe durch den TFF für seine Aussagen

„Ich denke nicht, dass meine Aussagen, um für unser Recht einzutreten, im Rahmen der Meinungsfreiheit vom TFF bestraft werden. Ich habe niemanden beleidigt oder angegriffen, sondern sachlich argumentiert. Sollte der Verband eine Strafe für angebracht erachten, nur weil ich die ungerechte Behandlung unserer großen Besiktas-Gemeinde angesprochen habe, dann sei es so.“

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Anil P. Polat

Anil P. Polat

Co-Owner/Chefredaktion GazeteFutbol
Hürriyet.de-Redaktion

2 Kommentare

  1. Avatar
    27. Dezember 2019 um 10:29

    Danke Besiktas Boss Cebi, aber wir haben Euch zerstört und das vom aller feinsten.

    Das war eine totale Zerstörung in Kadiköy ohne jegliche Chance für bjk.

    Nicht heulen, aber die Niederlage hat nichts mit dem Schiri zu tun.

    Fenerbahce ist Euer BOSS !

  2. Avatar
    23. Dezember 2019 um 20:27

    Als ich die Überschrift gelesen habe dachte ich mir: na endlich der Präsident hat erkannt dass das Spiel System nicht zum Team passt…. Aber wie immer -> zu früh gefreut… er meint das VAR… na klar wenn man zu schlecht spielt ist erstmal der Schiri schuld, logisch, sorry mein Fehler 🤗 … ich glaube mittlerweile nicht mehr das diese Liga sich irgendwann mal von diesen Spinnern erholt immer die gleiche Leier … alle sind gegen uns / dunkle Mächte haben sich gegen uns verschworen / bestimmt ist der Ami schuld und und und… wie in der Politik aber die werden ja auch wieder gewählt