Trabzonspor

Trabzonspor-Coach Avci gibt grünes Licht für Boateng-Transfer

Trabzonspor-Trainer Abdullah Avci hat im Gespräch mit der türkischen Nachrichtenagentur „Anadolu Ajansi“ die Gerüchte um eine Verpflichtung von Jerome Boateng befeuert und grünes Licht für einen Transfer des Lyon-Abwehrspielers gegeben. Dabei bestätigte der 58-jährige Übungsleiter, dass man sich intensiver mit dieser Personalie beschäftige. „Der Name Jerome Boateng ist aufgetaucht, jetzt beschäftigen wir uns mit ihm. Sofern die finanziellen Rahmenbedingungen stimmen, würden wir ihn gerne verpflichten“, so Avci deutlich. Aktuell steht der 33-jährige Innenverteidiger bis Sommer 2023 beim französischen Topklub Olympique Lyon unter Vertrag. Nach einem durchwachsenen Jahr für beide Seiten sollen die Franzosen jedoch gewillt sein, ihren Großverdiener loszuwerden. Für den türkischen Meister kommt Medienberichten zu Folge ein Leihgeschäft in Frage, um die hohen Gehaltskosten Boatengs gemeinsam mit Lyon auffangen zu können.

Tufan und Özyakup kein Thema, Elmali-Transfer nur schwer zu realisieren

Auch zu weiteren Personalien bezog der Meistercoach der Bordeauxrot-Blauen Stellung und erklärte, dass man für die kommende Saison Spieler für die Links- und Rechtsverteidigung, sowie für die Innenverteidigung und die Mittelfeldzentrale suche. Ein angebliches Interesse Trabzonspors an Ozan Tufan (Fenerbahce) und Oguzhan Özyakup (Vertrag bei Besiktas ist ausgelaufen) dementierte Avci jedoch. Senkrechtstarter Eren Elmali von Kasimpasa sei hingegen durchaus ein Thema. Allerdings sei dieser Transfer nur schwer zu realisieren. „Eren Elmali hat sich diese Saison in den Vordergrund gespielt. Falls die Summen, über die man spricht, wahr sind, dann ist ein Transfer in dieser Größenordnung innerhalb des inländischen Marktes nicht möglich.“ Medienberichten zu Folge sollen die Istanbuler zwischen fünf und sechs Millionen Euro für ihren Abwehrspieler fordern. Im Fall Anthony Nwakaeme gibt es indes nach wie vor keine Neuigkeiten. Avci dazu: „Dazu kann ich nichts sagen. Denn das Thema Nwakaeme ist immer noch nicht geklärt.“





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