Süper Lig

Auch wegen COVID-19: Top-Vereine schreiben weiter Verluste


Am vergangenen Freitag haben die türkischen Topklubs Besiktas, Fenerbahce, Galatasaray und Trabzonspor ihre Bilanzen für den Zeitraum zwischen dem 31. Mai 2020 und dem 28. Februar 2021 veröffentlicht. Auch wegen der COVID-19-Pandemie geht der Negativtrend der „Big-Four“ ungebremst weiter. Fehlende Europapokal-, Zuschauer-, Marketing- und Dauerkarteneinnahmen sowie ein jeweils zu teurer Kaderunterhalt haben zur Folge, dass das Quartett nach wie vor Rote Zahlen schreiben muss. Mit 321,3 Millionen TL (ca. 33,1 Mio. EUR) hat Rekordmeister Galatasaray dabei den meisten Verlust in den vergangenen neun Monaten verzeichnet.

Bilanzen im Überblick:

Galatasaray: 321,3 Millionen TL Verlust (ca. 33,1 Mio. EUR)

Besiktas: 277,7 Millionen TL Verlust (ca. 28,6 Mio. EUR)

Trabzonspor: 141,8 Millionen TL Verlust (ca. 14,6 Mio. EUR)

Fenerbahce: 102,4 Millionen TL Verlust (ca. 10,5 Mio. EUR)


Verbindlichkeiten im Überblick:

Fenerbahce: 5,43 Milliarden TL (ca. 559,9 Mio. EUR)

Besiktas: 4,11 Milliarden TL (ca. 423,1 Mio. EUR)

Galatasaray: 3,8 Milliarden TL (ca. 391,2 Mio. EUR)

Trabzonspor: 1,33 Milliarden TL  (ca. 136,9 Mio. EUR)


Quellen und detaillierte Berichte einsehbar unter:

https://www.kap.org.tr/





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2 Kommentare

  1. Avatar
    14. April 2021 um 14:34

    Aziz Yildirim ist der Meinung, dass man bei FB nicht nur die Schulden benennen darf, sondern die Vermögenswerte des Vereins hier “gegenrechnen” muss um den tatsächlichen Schuldenstand zu ermitteln.

    Ich kenne hier zwar nicht die genauen Zahlen, aber wenn wir als FB nehmen wir mal an 560 Millionen Euro Schulden haben, aber Vermögenseigentum von ca. 300 Millionen Euro besitzen, dann ist das lt. Aziz Yildirim Logik ein tatsächlicher Schuldenstand von 260 Millionen Euro.

    Ich bin jedoch der Meinung, das wir dennoch einen gesamten Schuldenstand von 560 Millionen Euro vorzuweisen haben. da wir dieses Geld im vollen Umfang zurückzahlen müssen oder?

    Ob wir hier ein Vereinsvermögen von 300 Millionen Euro haben oder nicht tut hier nichts zur Sache, da wir wie gesagt die volle Summe von 560 Millionen Euro an irgendwelche Institutionen im In. und Ausland zurückzahlen müssen.

    Übrigens verstehe ich den Sinn einer FB Universität nicht, wenn man dort keine Sportler ausbildet. Als Sportverein sollte man in seiner eigenen Universität in erster Linie Sportler, Fussballer oder Trainer ausbilden und nicht irgendwelchen reichen Schnöseln einen billigen Universitätsabschluss verschaffen.

    Ich habe letztens auch etwas von “Fener Markets” gelesen, wo man in einem Onlineshop Lebensmittel zu vergünstigten Preisen verkauft, hoffentlich wird das ein absoluter Erfolg!

    Das ist der Weg, raus aus der Schuldenfalle!

    Link

    http://fenermarket.com/

    • Avatar
      14. April 2021 um 17:20

      Hahaha tolle Milchbubenrechnung von Herren Yildirim!