Türkischer Fußball

Ex-Galatasaray-Profi Abel Xavier sieht Türkei auf Augenhöhe mit Portugal


Für die meisten Experten gilt Portugal als Favorit für das WM-Playoff-Duell gegen die Türkei. Doch der 20-malige portugiesische Nationalspieler und frühere Profi von Galatasaray (2003), Abel Xavier, sieht durchaus gute Chancen für die türkische Auswahl. Entscheidend seien die richtigen taktischen Ausführungen auf dem Spielfeld: „Es ist ein Spiel, bei dem ich zwei Gefühlslagen erleben werde. Für unsere erfahrenen und älteren Spieler wird es voraussichtlich die letzte WM sein, daher ist die Teilnahme so wichtig. Darum erklärte Nationaltrainer Santos auch, welche Bedeutung die Qualifikation für unser Land hat. Auch für den Verbandschef ist es das letzte Amtsjahr. Er sieht auch einen großen Stellenwert darin, die Türkei zu bezwingen und die nächste Runde zu erreichen. Jeder ist sich der Bedeutung dieses Spiels bewusst. Portugal hat wichtige Ausfälle zu verzeichnen. Es wird für beide Seiten ein schweres Spiel. Aus der Sicht der Türkei kann ich als jemand, der in der Türkei gespielt hat, sagen, dass ich den Charakter und die mentale Einstellung der türkischen Spieler gut kenne. Es sind sehr kämpferische Spieler. Das türkische Nationalteam ist eine starke Mannschaft. Sie hatten mit einer schweren Phase zu kämpfen, doch jetzt haben sie sich ebenfalls stark aus dieser Situation befreit. Ich denke, es wird eine ausgeglichene Begegnung zwischen Portugal und der Türkei.“


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Xavier sieht Defensive und Umschaltspiel der Türkei als Knackpunkt an

Xavier weiter: „In der Verteidigung von Portugal fehlen wichtige Spieler. Ruben Dias und Pepe sind fundamentale Bausteine des Teams. Santos muss in der Abwehr Veränderungen vornehmen und wird vermutlich einen defensiven Mittelfeldspieler zurückziehen müssen. Es ist ein Finalspiel. Da sich der Großteil des Teams gut kennt und eingespielt ist, wird es nicht den großen Unterschied machen. Fernando Santos wird ein 4-4-2 oder ein 4-3-3 spielen lassen. Was die Chancen fürs Weiterkommen betrifft, würde ich normalerweise sagen, dass Portugal bei 60 Prozent und die Türkei bei 40 Prozent liegt. Denn nach langer Zeit wird wieder ein Länderspiel in Porto ausgetragen, statt in Lissabon. Hier im Norden sind die Menschen extrem motiviert und es gibt viele heißblütige Fans. Ich denke, das ist ein Vorteil für Portugal. Auf der anderen Seite fehlt Ruben Neves im Mittelfeld. Das ist spielerisch ein großer Verlust. Aber was man nicht vergessen sollte, wenn die Türken konzentriert und mental bereit sind, können sie diese 60:40-Chance zu einer 50:50-Situation drehen. Portugal wird mehr Ballbesitz ausüben und offensiver agieren. Die Türkei muss die Übergänge zwischen Defensive und Offensive gut meistern, wenn sie eine gute Chance haben wollen. Gerade als Trainer habe ich viele Spiele der Türkei verfolgt. Insbesondere in den letzten Spielen haben sie sehr gut verteidigt. Bei Ballverlusten von Portugal kann die Türkei gefährlich werden.“

Mittelfeld mit Schlüsselrolle

Zum Abschluss nannte der 49-Jährige einige türkische Spieler, auf die es im Duell mit Portugal ankommen könnte: „Mir gefallen bei der Türkei vor allem Hakan Calhanoglu und Berat Özdemir. Aber Berat ist derzeit nicht im Kader. Beide Spieler sind wichtige Anspielstationen im Mittelfeld, um den Ball zu halten und den Übergang in die Offensive umzusetzen. Das haben sie sehr erfolgreich gemacht. Den beiden Spielern vor der Viererkette wird sicherlich eine Schlüsselrolle für die Türkei in diesem Spiel zukommen. Es ist überdies wichtig, dass Flügelspieler Abdülkadir Ömür clever agiert. Burak Yilmaz muss sich gut zwischen den beiden Innenverteidigern positionieren. Da Pepe und Ruben Dias nicht spielen, könnte Yilmaz mit seiner Erfahrung dafür sorgen, dass seine Hinterleute so gut nachrücken können. Speziell in der jüngeren Vergangenheit hat die Türkei taktische Fortschritte gezeigt. Ich habe auch früher viele Partien verfolgt. Damals kam es oft vor, dass die Spieler sich in der Offensive eingeschaltet haben, aber in der Rückwärtsbewegung zu langsam waren. In den letzten Spielen spielt die Türkei taktisch ausgereifter und viel disziplinierter“, zitierte „NTV Spor“ Xavier.




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