Süper Lig

Tuna will Chahechouhe bei Sivasspor sehen

Hat der bei Fenerbahce in Ungnade gefallene und suspendierte Aatif Chahechouhe bereits eine neue sportliche Zuflucht in Aussicht? Geht es nach Sivasspor-Trainer Tamer Tuna, könnte der Marokkaner jederzeit an seine alte Wirkungsstätte nach Sivas zurückkehren, am liebsten schon im Januar: „Aatif ist ein sehr guter Spieler. Sollte er zu Sivasspor zurückkehren wollen und falls sich die Vereine einigen können, wäre ein Transfer im Januar möglich. Ich würde ihn gerne in unserem Kader sehen. Es kann uns sicher weiterhelfen.”, erklärte der 42-Jährige im Gespräch mit “TRT Spor”. 

„Ich bedauere Arda Turans Entwicklung” 

Tuna, der vergangene Saison Aufsteiger Göztepe erfolgreich coachte, sprach auch sein Bedauern bezüglich der Entwicklung des einstigen türkischen Aushängeschilds Arda Turan aus: „Ich bedaure es sehr, dass Arda in Verbindung mit solchen Dingen genannt wird. Er ist ein sehr wichtiger Fußballer und müsste ein Vorbild für die jungen türkischen Spieler sein. Er hat für den FC Barcelona und Atletico Madrid gespielt. Solche Spieler, die zudem sehr beliebt sind und respektiert werden, gibt es leider nicht so häufig. Ich kenne ihn privat zwar nicht besonders gut, aber ich mag ihn.” Turan hatte übereinstimmenden türkischen Quellen zufolge nach einem Streit dem Musiker Berkay die Nase gebrochen. Auslöser soll ein unangebrachter Kommentar von Turan zu Berkays Frau gewesen sein. Anschließend habe Turan Berkay mit einer Waffe im Krankenhaus besucht, wobei sich „versehentlich” ein Pistolenschuss gelöst haben soll. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. 

„Habe das Zeug Besiktas zu trainieren” 

Abgesehen von solchen Ereignissen abseits des Platzes hoffe Tamer Tuna in naher Zukunft einen türkischen Topklub wie seinen früheren Verein Besiktas zu trainieren und um Titel zu spielen: „Im Moment bin ich Trainer von Sivassspor. Alles, was ich jetzt sage, ist natürlich spekulativ. Ob Besiktas, Fenerbahce, Galatasaray, Trabzonspor oder die Nationalmannschaft. Es ist ein Ziel von mir, eines Tages einen solch großen Verein mit Titelambitionen zu coachen. Ich war zwei Jahre Assistenztrainer bei Besiktas. Es ist schön, dort einen guten Eindruck hinterlassen zu haben und noch oft mit dem Verein in Verbindung gebracht zu werden. Solange ein so großer Trainer, wie Senol Günes,  die Mannschaft leitet, muss man nicht über ein Engagement sprechen. Doch ich denke, ich habe das Zeug dazu, Besiktas eines Tages zu trainieren.”

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Hürriyet.de-Redaktion