Türkischer Fußball

Stefan Kuntz: „Unsere Tür steht für jeden Spieler offen, der gute Leistungen zeigt“


Vor dem vierten Gruppenspiel in der UEFA Nations League gegen Litauen äußerten sich der türkische Nationaltrainer Stefan Kuntz und Torhüter Altay Bayindir zur bevorstehenden Partie und den kommenden Aufgaben des Nationalteams. Kuntz betonte, dass die Begegnungen in der Nations League wichtige Erkenntnisse bringen und einen großen Beitrag für die zukünftige Spielweise der Mannschaft leisten: „Zu behaupten, es seien nur Trainingsspiele, spielt die Bedeutung dieser Partien stark herunter. Schlussendlich handelt es sich um internationale Begegnungen zwischen den Nationalmannschaften verschiedener Länder. Wichtig für uns ist, dass wir den Spielern neues Wissen vermitteln und ihnen aufzeigen, wie sie auf ihren Positionen einen Unterschied machen können. Ich denke, dies ist uns bislang gut gelungen. Wie ich zuvor schon sagte, steht unsere Tür für jeden Spieler offen, der gute Leistungen zeigt. Jetzt steht die Transferphase bevor. Wir müssen sehen, wohin es die Spieler verschlägt, ob sie weiterhin regelmäßig spielen oder Verletzungen dazwischen kommen. Daher ist es aktuell zu verfrüht, um etwas zu den Spielen im September zu sagen. Aber wir haben einen festen Kern mit erfahrenen Spielern, auf den wir auch weiterhin setzen werden. Ich habe alle 26 Spieler im Kader gefragt, wer müde oder erschöpft ist. Alle gaben mir die Antwort, dass sie nicht müde sind. Das zeigt, dass sie mit dem Herzen dabei sind und mit Leidenschaft für die Nationalmannschaft spielen. Es wird eine tolle Atmosphäre im Stadion herrschen, denn es wurde schon länger nicht in Izmir gespielt.“


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Bayindir stellt Teamerfolg in den Mittelpunkt

Altay Bayindir unterstrich, dass es keine Rolle spiele, wer aufläuft, entscheidend sei nur der Erfolg der Türkei: „Das einzige, was für uns zählt, ist es für diese Flagge, unser Wappen zu spielen. Wir gehen die Sache professionell an. Entscheidend ist, dass die Spieler, die der Trainer auf den Platz schickt, Leistung zeigen. Der enge Spielkalender war für uns alle eine Herausforderung und eine schwierige Phase. Denn ein Spieler muss genauso wie er Spiele bestreitet und trainiert auch Ruhephasen für die Regeneration haben. Wir hatten nur wenig Zeit dafür. Aber wir sind hier bei der Nationalmannschaft und das ist eine große Ehre. Daher werden wir unsere Aufgabe professionell absolvieren. Es wird auch die Zeit kommen, in der wir uns ausruhen können. Aber jetzt heißt es arbeiten. Wir haben uns gut auf die vorherigen Spiele konzentriert und diese alle gewonnen. Nun möchten wir mit dem gleichen Fokus das letzte Match gewinnen. Danach werden wir einen kurzen Urlaub machen. Im Anschluss geht es mit der neuen Saison für uns weiter.“





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