Süper Lig

Trotz Aufholjagd: Sivasspor unterliegt bei Villarreal mit 3:5!


Am ersten Spieltag der UEFA Europa League-Gruppenphase unterliegt Demir Grup Sivasspor bei Villarreal mit 3:5. Nach den Treffern von Takefusa Kubo (13.) und Carlos Bacca (20.) kamen die Gäste durch die Treffer von Olarenwaju Kayode (33.) und Mustapha Yatabaré (43.) zurück. Auch den Rückstand nach dem Treffer von Juan Foyth (57.) konnte der türkische Vertreter egalisieren, als Max Gradel traf (64.). Den Schlusspunkt setzten jedoch die Spanier über Paco Alcacer, der per Doppelschlag in der 74. und 78. Minute die Partie entschied. Im Parallelspiel der Gruppe J bezwang Maccabi Tel Aviv Qarabag Agdam mit 1:0. Am kommenden Spieltag empfängt Sivasspor Maccabi vor heimischer Kulisse.

Ereignisreiche erste Halbzeit endet Remis

Der Favorit aus Spanien legte den erwartet überlegenen Start hin. Nach nur 13 Minuten war es Kubo, der das “Gelbe U-Boot” in Führung brachte. Der Japaner staubte einen Schuss seines Teamkollegen Samuel Chukwueze ab. Nur sieben Minuten später jubelten die Gastgeber erneut, als Kubo diesmal als Vorlagengeber agierte. Vollstrecker war in der Szene Bacca, der im Strafraum nicht lange fackelte und auf 2:0 erhöhte. Die zu Beginn ängstlich agierenden Gäste wirkten nach diesem Gegentor wie verwandelt und setzten die Spanier unter Druck. Nach einer Unachtsamkeit in der Abwehr eroberte Yatabaré den Ball und schickte Kayode auf die Reise. Der Nigerianer ließ sich nicht zwei Mal bitten und netzte ein. Nur drei Minuten später verursachte Robin Yalcin einen Strafstoß. Samassa parierte den Bacca-Elfer und machte seinen Fehler vom ersten Gegentor wieder gut. In der 43. Minute nutzte Yatabaré eine Flanke von Yalcin per Kopf zum 2:2-Pausenstand.

Villarreal siegt dank größerer Erfahrung

Mit dem Anstoß zur zweiten Halbzeit wollte es das Team von Trainer Unai Emery noch mal wissen und setzte die Gäste aus der Türkei unter Druck. Einen zu kurz geratenen Rückpass der Spanier konnte sich Kayode erlaufen und legte den Ball am gegnerischen Keeper vorbei – jedoch zu weit und der Ball landete im Toraus. Im Gegenzug markierte Kubo per Eckstoß seinen zweiten Assist des Tages, als Foyth seine Hereingabe per Kopf zur erneuten Führung in der 57. Minute nutzte. Doch Sivasspor meldete sich ein weiteres Mal zurück, als Gradel einen Freistoß in der 64. Minute direkt verwandeln konnte. Im weiteren Verlauf entwickelte sich ein offenes Spiel, bis Emery Stürmer Alcacer ins Spiel brachte. Der eingewechselte Angreifer traf in der 74. und 78. Minute und stellte den 5:3-Endstand her. Sivasspor verliert damit das Auftaktspiel trotz einer ansprechenden Leistung. Somit stehen die Türken am nächsten Donnerstag gegen Tel Aviv bereits unter Zugzwang.

Aufstellungen

FC Villarreal: Rulli – Pena, Albiol, Foyth, Jaume (70. Pedraza) – Trigueros (58. Gomez), Baena (46. Iborra), Coquelin (79. Pino) – Kubo, Bacca (70. Alcacer), Chukwueze

Sivasspor: Samassa – Yalcin, Osmanpasa, Camara, Ciftci – Arslan (80. Claudemir), Cofie – Yatabaré, Fajr, Gradel (82. Öztekin) – Kayode (82. Koné)

Tore: 1:0 Takefusa Kubo (13.), 2:0 Carlos Bacca (20.), 2:1 Olarenwaju Kayode (33.), 2:2 Mustapha Yatabaré (43.), 3:2 Juan Foyth (57.), 3:3 Max Gradel (64.), 4:3 Paco Alcácer (74.), 5:3 Paco Alcácer (78.)

Gelbe Karten: Coquelin, Foyth, Pedraza (Villarreal) – Yalcin, Cofie, Gradel (Sivasspor)

Besonderes Ereignis: Samassa pariert Foulelfmeter von Bacca (37.)


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Mikail Uzun

Mikail Uzun

2 Kommentare

  1. Avatar
    23. Oktober 2020 um 6:26

    Respekt an unsere einzig türkische Mannschaft in Europa. Sie haben super gekämpft. Habe mir gerade die Wiederholung angesehen. Dachte anfangs, dass es zum schluss ein Elfmeterschießen gab ^^

  2. Avatar
    22. Oktober 2020 um 23:31

    Ganz bitter… das hätte heute eine seit langem ersehnte große Europapokal Nacht werden können, aber unterm Strich nehmen wir mal mit: Sivas muss das europäische Tempo aufnehmen und in der Verteidigung die zweiten Bälle entsprechend weiterleiten um für Entlastung zu sorgen. Gefühlt haben die nur verteidigt und da war mehr drin, denn Villareal ist hinten anfällig. Schade, aber Kopf hoch. Ich nehme weder Tel Aviv noch Quaradag als Gegner ernst. Wenn Sivas weiter diese kämpferische Einstellung an den Tag legt, kommen die sicher weiter…