Trabzonspor

Ahmet Agaoglu: “Haben ein 23 Millionen Euro-Angebot für Ömür abgelehnt!”


Präsident Ahmet Agaoglu äußerte sich im Zuge der Hauptversammlung Trabzonspors unter anderem zu den Finanzen, Transfers und Handgeldern der bisherigen Neuzugänge. Laut Auskunft des Klubchefs haben sich die Bordeauxrot-Blauen an die Limitvorgaben vom türkischen Fußballverband TFF gehalten. Zudem gebe es keinen Verstoß gegen die Auflagen des Financial Fairplays von der UEFA. “Durch die Spielerverkäufe haben wir in den vergangenen zwei Jahren großartige Einnahmen erzielt. Parallel dazu konnten wir durch Kapitalerhöhungen ein Plus von rund 210 Millionen Türkische Lira (ca. 20,9 Millionen EUR) generieren”, so Agaoglu. Im Vergleich zu den anderen Spitzenklubs in der Türkei sei man in der Lage, existierende Schulden peu a peu abzubauen: “In vielen Abstimmungsrunden mit Besiktas, Fenerbahce und Galatasaray wird deutlich, dass sich Trabzonspor finanziell nachhaltig aufstellt. Die genannten Klubs haben sogar Schwierigkeiten darin, ihre Kreditzinsen zu zahlen. Wir dagegen senken Jahr für Jahr unsere Verbindlichkeiten.”

Verbale Auseinandersetzungen zwischen Agaoglu und Bayraktar

Die Nettoschulden Trabzonspors betragen Vereinsangaben zu Folge 1.091.490.668 Türkische Lira (ca. 104 Millionen EUR). Zum Vergleich: Mitte Juni wurde noch ein Schuldenstand in Höhe von 1,19 Milliarden TL bekanntgegeben. Zwischenzeitlich gab es während der Versammlung ein Wortgefecht zwischen Ahmet Agaoglu und Klubmitglied Fehmi Bayraktar. Der Auslöser dafür war die scharfe Kritik von Bayraktar an der Vereinsführung. Folgende Aussagen sorgten für Spannungen: “Mein lieber Ahmet, was sollen diese hohen Schulden? Du vernachlässigst unsere Jugendabteilung. Zudem zahlen wir viel zu hohe Handgelder für ablösefreie Spieler.” Infolgedessen vertrat Agaoglu wütend die Ansicht, dass niemand den Klubchef von Trabzonspor als “Mein lieber Ahmet” bezeichnen könne.

Agaoglu veröffentlicht Handgelder der Neuzugänge 

Auch wehrte sich Agaoglu gegen die Anschuldigungen und beteuerte, dass Handgelder mittlerweile zum Tagesgeschäft im Fußball gehören: “Diese Forderungen gibt es sehr oft bei Spielern, deren Verträge ausgelaufen sind. Wir zahlen jährlich 700.000 Euro an Marek Hamsik, 650.000 Euro an Gervinho, 500.000 Euro an Bruno Peres und 333.000 Euro an Bengali-Fode Koita.” Zudem gab der erfolgreiche Unternehmer zu, dass er bei einem möglichen Transferdeal mit Abdülkadir Ömür vor einigen Jahren einen großen Fehler begangen hat. “Damals hat uns Manchester City 23 Millionen Euro geboten. Wir haben dankend abgelehnt. Es wäre zu einer Win-Win-Situation für den Verein und den Spieler gekommen, wenn wir die Offerte angenommen hätten. Einen ähnlichen Fehler mache ich nicht nochmal. Deshalb lassen wir Ugurcan Cakir bei einer ordentlichen Ablöse ziehen”, so der 64-Jährige.




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7 Kommentare

  1. 1. Juli 2021 um 7:48 —

    Ist das jetzt echt ein Grund zum prahlen? Oder sollte ich mich als TS-Fan darüber freuen?

    Wäre das bei meinem Verein so, würde ich ausrasten. Diese Summe.. man man man.

    • 1. Juli 2021 um 10:08

      Trabzonspor hat folgende Transfer gemacht Koita, Gervinho, Malli und Hamsik. Jetzt müssten Transfer wie Berat Özdemir kommen. Ich würde Ugurcan Cakir verkaufen sowie Ömür. Ekuban möchte ja ebenso den Klub verlassen. Abdulkadir Parmak und Serkan Asan ist das Tafelsilber von Trabzon. Trabzon hat eine starke Verteidigung und ein gutes Mittelfeld jetzt müssen Transfer fürs Sturm kommen. Dann könnte man möglicherweise um die Meisterschaft spielen.

  2. 1. Juli 2021 um 0:44 —

    Die Transferpolitik von Trabzonspor hat sich wiedermal verschlechtert. Mit den Ü30 Spielern können sie schön einen Schuldenberg aufbauen. Fenerli freuen sich bestimmt darüber. Ich würde mich ebenso freuen, wäre es auf türkischer Ebene nicht Sau dumm.

  3. 1. Juli 2021 um 0:41 —

    Ganz ehrlich typisch türkische Bosse. Sobald jemand solche Summen bieten wartet man solange bis der Klub begreift, der Junge ist dieses Geld nicht Wert. Jetzt sollten sie froh sein, wenn sie beide zusammen ohne Bonuszahlungen auf 25 Mio kommen. Ich hätte Ömür vor Jahren schon verkauft und lieber mit diesem Geld die Schulden bezahlt. Cakir hatte mir vor der EM noch gefallen und jetzt merke ich er ist schon an seinem Limit gekommen. Das beste was man manchen ist beide diesen Sommer verkaufen und mit dem Geld Schulden abbezahlen und Gökdeniz Bayrakdar und Dogan Alemdar kaufen und genau das selbe von vorne spielen lassen und teuer weiter verkaufen. Jetzt hat man sich selber ins Bein geschossen und muss hoffen das ein Klub dumm genug ist.

  4. 1. Juli 2021 um 0:17 —

    Immer wieder schön zu sehen wenn sich die türkischen Clubpräsidenten wieder aufs Neue zum Affen machen.

    Wann soll dieses besagte Angebot von City den unterbreitet worden sein ? Während du geschlafen hast und vom Titel geträumt hast ?

    Ich weiß nicht was noch lustiger ist die Lüge über das Angebot oder die Tatsache das er glaubt das irgendjemand so dumm ist und 20 mio für einen Cakir bezahlt.

    Wenn der so wertvoll und gut ist wärst du nicht so geil drauf ihm jedes Mal ein Preisschild um den Hals zu hängen. Vor allem nach dem Kollektivversagen der Türken und den individuellen Patzern die er sich bei der EM geleistet hat ist es sehr unwahrscheinlich das irgendeiner mehr als 20 mio für den hinblättert.

  5. 30. Juni 2021 um 22:14 —

    NIEMALS 23 Mio. 😀 Never –> Ever — echt nicht!

  6. 30. Juni 2021 um 21:17 —

    Bei Abdülkadir hat man sich ganz klar verzockt, wenn das wirklich stimmt mit den 23Mio € ist das einfach nur saudumm. Diesen Betrag wird man nicht mehr bekommen der Junge ist zwar sehr talentiert leider aber auch in seiner Entwicklung festgefahren, jetzt kann man froh sein wenn man noch 10Mio€ für ihn bekommt.

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