Süper Lig

Süper Lig: Wer hat in den letzten fünf Jahren ein Transferplus und wer ein Transferminus erzielt?

Wer hat in den vergangenen fünf Jahren in der Süper Lig am effizientesten gewirtschaftet in Sachen Transfers und wer mehr ausgegeben als eingenommen? Laut einer Auswertung des Internetportals “FutbolArena” hat Besiktas in den Transferphasen der vergangenen fünf Spielzeiten mit 35,3 Millionen Euro das größte Plus in der Süper Lig erzielt. Der 15-malige türkische Meister gab in besagtem Zeitraum für die Verpflichtung neuer Akteure 58,6 Millionen Euro aus, während im Gegenzug für Spielerverkäufe 93,9 Millionen eingenommen wurden. Was, wie bereits aufgeführt, einem Plus von 35,3 Millionen Euro entspricht.

Fenerbahce beschreitet andere Wege – Bursa trotz Einnahmen abgestiegen

Süper Lig-Absteiger Bursaspor landete mit einem Plus von 27,4 Millionen Euro auf Platz zwei. Rang drei belegte Kasimpasa mit 13,6 Millionen Euro. Das größte Transferminus fuhr indes Fenerbahce mit 26,3 Millionen Euro ein. In dieser Saison wirtschaftet der Klub aus Kadiköy jedoch bislang deutlich bedachter. Für sieben neue Spieler (Emre Belözoglu, Vedat Muriqi, Altay Bayindir, Allahyar Sayyadmanesh, Max Kruse, Murat Saglam und Garry Rodrigues) gab „Fener“ insgesamt nur 5,75 Millionen Euro aus. Es folgen Trabzonspor mit einem Minus von 10,4 Millionen Euro und Galatasaray mit 7,8 Millionen Euro.

Das größte Transferplus zwischen den Spielzeiten 2015/16 und 2019/20:

Besiktas: 35,3 Millionen Euro
Bursaspor: 27,4 Millionen Euro
Kasimpasa: 13,6 Millionen Euro
Osmanlispor: 9,4 Millionen Euro
EY Malatyaspor: 7 Millionen Euro

Das größte Transferminus zwischen den Spielzeit 2015/16 und 2019/20:

Fenerbahce: 26,3 Millionen Euro
Trabzonspor: 10,4 Millionen Euro
Galatasaray: 7,8 Millionen Euro
Antalyaspor: 6,6 Millionen Euro
Göztepe: 4,1 Millionen Euro

Vorheriger Beitrag

Testspiel: Neu formiertes Fenerbahce besiegt Boluspor 2:0

Nächster Beitrag

Yusuf Yazici teilt Trabzonspor Wechselwunsch mit und bittet um Freigabe

Anil P. Polat

Anil P. Polat

Co-Owner/Chefredaktion GazeteFutbol
Hürriyet.de-Redaktion

2 Kommentare

  1. Avatar
    14. Juli 2019 um 11:18

    Ich finde dieses Jahr machen Comolli und Koc einen besseren Job als letzes Jahr. Viele Antis sind weg. Vorallem hat Comolli wieder 2 gute Spieler aus dem Hut gezaubert… Einen ablösefreien Garry stößt niemand von der Bettkante..
    Vorallem ist Garry sowieso ein Söldner, der küsst doch jedes Trikot. Da fand ich die Transfers von türkischen Spielern ake Tolgay und Serdar Aziz vieel schlimmer (unverzeihlich)

  2. Avatar
    14. Juli 2019 um 11:07

    Das wir in den letzten 5 Jahren ein Transferminus von 26,3 Millionen Euro aufweisen, obwohl wir in diesem Zeitraum keinen einzigen Pokal gewonnen haben ist sowohl sportlich wie finanziell eine absolute Bankrotterklärung.

    Diesen negativen Trend müssen wir in den nächsten Jahren sowohl sportlich wie auch finanziell umkehren. Unter der Präsidentschaft von Ali Koc sehe ich eine positive finanzielle Entwicklung, sportlich kann man das bis jetzt noch nicht behaupten.

    Diese beiden Punkte werden in den nächsten Jahren ganz oben auf der FB Agenda stehen müssen, eine positive sportliche wie finanzielle Entwicklung sind die zwei wichtigsten Ziele für den FB Vorstand in den kommenden Jahren.

    Natürlich muss man auch den Kader qualitativ verstärken und verjüngen, auch das ist unumgänglich. Es bleibt zu hoffen das der FB Vorstand alle diese Herausforderungen mit sehr viel Arbeit und Geduld meistern kann.