Süper Lig

Süper Lig-Klubvereinigung wehrt sich: „Metin Tokats Rücktritt hat nichts mit uns zu tun“

Wie am heutigen Donnerstagmittag bekannt wurde, ist MHK-Präsident Serdar Tatli zurückgetreten (zum Artikel). Nicht mal einen Tag nach dem gestrigen Dreiergipfel zwischen dem TFF, der Süper Lig-Klubvereinigung und der MHK. Am gestrigen Mittwochabend hatten die Vereinspräsidenten sich noch gegen die Behauptungen der Medien gewehrt. Sie stritten vehement ab, dass der Rücktritt von MHK-Vorstandsmitglied Metin Tokat etwas mit ihnen zu tun hat. Trabzonspor-Präsident Ahmet Agaoglu, der gleichzeitig auch an der Spitze der Klubvereinigung steht, sagte hierzu: „Wie auch ich und meine Kollegen zum wiederholten Male bereits erklärten, wurde nichts in Bezug auf personelle Themen angesprochen. Es geht um die Punkte, die durch die Probleme im System entstehen. Der Rücktritt von Herrn Metin Tokat hat nichts mit uns zu tun. Es handelt sich um eine Sache, die innerhalb der Strukturen des TFF und MHK stattfand. Es wurde kein Referee beim Namen genannt.“

Galatasaray-Präsident Elmas signalisiert Veränderungen

Auch Galatasaray-Vereinsoberhaupt Burak Elmas nahm Stellung zu den Anschuldigungen und signalisierte lediglich Veränderungen im System: „Es war ein langes Treffen. Wir haben hier aber weder über ausländische Schiedsrichter gesprochen noch explizit Namen genannt. Es war von einem Systemwechsel die Rede. Alles wurde besprochen, vom VAR-Schiedsrichter bis hin zu den Details der Beobachterberichte und die Art und Weise der Ansetzungen. Wir müssen jetzt den Willen zeigen, das System zu ändern. Der Schiedsrichterstandard und die Einstellung der Schiedsrichter sind ein Faktor, der den Fußball stark verändert. Die allgemeine Meinung ist, dass sich hier sowohl die Vereine als auch die Verbandsfunktionäre über die Probleme einig sind und ein Lösungswille geäußert wird. Es geht hier um die Interessen aller Vereine. Guter Wille und Willenskraft sind sehr wichtig. Hoffentlich erzielen wir bald Ergebnisse.“

TFF-Vizepräsident Yardimci: Imagearbeit des türkischen Fußballs

Neben den Vereinsverantwortlichen stand auch TFF-Vizepräsident Servet Yardimci den Mikrofonen gegenüber und blickte auf ein positives Meeting zurück: „Wie wir alle wissen, erreichten uns in den letzten Tagen von unseren Vereinen wichtige Beschwerden über die Funktionsfähigkeit des MHK und der Schiedsrichterangelegenheiten. Wir als TFF haben unseren geschätzten Präsidenten heute mitgeteilt, dass wir diesen Beschwerden und Vorwürfen gegenüber nicht gleichgültig bleiben werden. Heute haben wir einen sehr wichtigen Schritt gemacht und gemeinsam eine Arbeitsgruppe gebildet. Wir haben zugesagt, dass wir mit einer noch kleineren Arbeitsgruppe so schnell wie möglich kurz-, mittel- und langfristig Sofortmaßnahmen ergreifen werden. Unser Ziel hier ist es, das alte Image des türkischen Schiedsrichterwesens vollständig wiederherzustellen und so zu bearbeiten, dass das Image des türkischen Fußballs nicht beschädigt wird. Diese ist die zweite Arbeitsgruppe nach der Arbeitsgruppe für die Medienrechte-Ausschreibung. Wir werden zusammen handeln und arbeiten.“





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