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Startseite » Sergen Yalcin nach Remis in Trabzon außer sich: „Das war Theater“ – Cerny und Abraham frustriert
Besiktas 15. Dezember 2025

Sergen Yalcin nach Remis in Trabzon außer sich: „Das war Theater“ – Cerny und Abraham frustriert

Von Gazetefutbol55 Minuten Lesezeit
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Sergen Yalcin nach Remis in Trabzon außer sich: „Das war Theater“ – Cerny und Abraham frustriert
Foto: IHA

 

 

Im letzten Topspiel des Jahres in der Trendyol Süper Lig trafen Trabzonspor und Besiktas am 16. Spieltag aufeinander. Nach einem turbulenten Duell mit vielen Zweikämpfen, Karten und einem am Ende leistungsgerechten 3:3-Unentschieden meldete sich Besiktas-Trainer Sergen Yalcin nach dem Spiel mit deutlichen Worten zu Wort. Vor allem die frühe Kartenlinie und die Entscheidungen des Schiedsrichters waren dem Coach ein Dorn im Auge und bestimmten seine Analyse des Abends.

Yalcins Frust über verpassten Sieg und leere Bank

In seiner ersten Einschätzung stellte Sergen Yalcin die personelle Situation bei Besiktas in den Vordergrund. Er betonte, dass ihm im Verlauf der Partie kaum Optionen von der Bank zur Verfügung gestanden hätten und lobte gleichzeitig den Einsatz seiner Mannschaft: „Wir hatten niemanden, den wir von der Bank ins Spiel bringen konnten. Alle meine Spieler haben hart gekämpft, ich danke ihnen dafür.“ Angesichts des Spielverlaufs sprach er davon, dass man „froh sein müsse, das Unentschieden gerettet zu haben“, und fügte an, man sei „dankbar für das Unentschieden“, obwohl mehr möglich gewesen wäre.

Dennoch ließ Yalcin keinen Zweifel daran, dass er das Duell grundsätzlich als Partie sah, die Besiktas „sehr leicht hätte gewinnen können“. Die Mischung aus personellen Engpässen, eigenen Fehlern und aus seiner Sicht fragwürdigen Entscheidungen habe letztlich verhindert, dass die Schwarz-Weißen alle drei Punkte aus Trabzon mitnehmen konnten.

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„Heute gab es hier ein Theaterstück“ – scharfe Kritik am Schiedsrichter

Am deutlichsten wurden die Aussagen des Trainers, als es um die Leitung der Partie ging. Yalcin sprach von einem regelrechten „Theater“ auf dem Platz und monierte vor allem die frühe Linie bei persönlichen Strafen: „Heute gab es hier ein Theaterstück! Ein Spiel, das wir sehr leicht gewinnen würden. Gelbe Karte in der ersten Minute, Gelbe Karte in der vierten Minute. Die Spieler können sich nicht in Zweikämpfe einmischen. Sie suchen jemanden, den sie so aus dem Spiel nehmen können.“

Der Coach stellte klar, dass er mit der Gesamtleistung des Unparteiischen absolut nicht einverstanden sei, deutete aber an, dass er sich aus Rücksicht auf mögliche Sanktionen verbal zurückhalte: „Ich weiß nicht, was ich sagen soll, aber ich weiß, dass ich bestraft werde, wenn ich sage, was ich denke.“ Damit unterstrich er, dass seine Kritik an der Spielleitung deutlich über das hinausgeht, was er öffentlich vollständig aussprechen wollte.

„Sogar der Gegner war überrascht“ – Diskussion um die Rote Karte

Ein besonderes Thema war für Sergen Yalcin die Szene rund um El Bilal Toure. Der Angreifer war im Laufe des Spiels mit Rot vom Platz gestellt worden, nachdem der Schiedsrichter die Situation am VAR-Monitor überprüft hatte. Für Yalcin war diese Entscheidung nicht nachvollziehbar: „Wir haben die Kontrolle über das Spiel, Bilals Position ist kein Foul, keine Gewalt. Auch die Spieler des Gegners waren über die Rote Karte überrascht.“

Trotz der langen Unterzahl betonte der Trainer erneut den Einsatzwillen seines Teams und bedankte sich ausdrücklich bei seinen Spielern. Seine Worte machten deutlich, dass er das Verhalten der Mannschaft als kämpferisch und loyal wahrnahm, während er die Spielleitung als unglücklichen Hauptfaktor für den verpassten Sieg ansah.

Cerny: „Mit zwei Toren Vorsprung muss man gewinnen“

Auch die Spieler von Besiktas zogen nach dem Derby ihr Fazit. Vaclav Cerny, der zu den auffälligen Akteuren zählte, richtete den Blick vor allem auf das Ergebnis und die eigene Verantwortung: „Es ist klar, dass es in Derbys schwierig ist, mit zehn gegen elf zu spielen. Wir haben versucht, kompakt zu spielen, und lagen mit zwei Toren in Führung. Wenn man mit zwei Toren in Führung liegt, muss man gewinnen.“

Zugleich zeigte er Verständnis für die schwierige Situation in Unterzahl, betonte aber, dass man „keine zwei Gegentore kassieren dürfe“, wenn man bereits so weit vorne liege. Man habe versucht, aus einer stabilen Defensive heraus auf Konter zu setzen, müsse jedoch weiter hart arbeiten, um solche Führungen in Zukunft souveräner nach Hause zu bringen.

Abraham untermauert Teamgeist: „Wir haben einfache Fehler gemacht“

Stürmer Tammy Abraham hob in seiner Analyse vor allem den Charakter der Mannschaft hervor. Er nannte das Duell ein „schwieriges Auswärtsspiel“ und erklärte: „Ich bin stolz auf meine Mannschaft. In 25 Minuten haben wir gezeigt, dass wir eine sehr gute Mannschaft sind. Wir haben Chancen herausgespielt und drei Tore geschossen.“

Gleichzeitig räumte er ein, dass man „einfache Fehler gemacht“ habe, die dem Gegner zurück ins Spiel geholfen hätten. Ohne diese Nachlässigkeiten hätte Besiktas seiner Meinung nach in dieser Saison insgesamt mehr Punkte holen können. Dennoch betonte er, dass man gegen eine gute Mannschaft gespielt habe und dass das Team aus kämpferischen Spielern mit „gutem Herzen“ bestehe, die gemeinsam für den Verein arbeiten.

Djalo: „Der Schiedsrichter hat uns heute aus dem Spiel genommen“

Verteidiger Tiago Djalo fand nach dem Abpfiff ebenfalls klare Worte. Er stellte den kämpferischen Auftritt der Mannschaft heraus, wies zugleich aber auch auf den Einfluss der Schiedsrichterentscheidungen hin: „Wir haben heute im Spiel sehr gekämpft. Die zweite Halbzeit war schwierig für uns. Ich möchte nicht über die Schiedsrichter sprechen, aber der Schiedsrichter hat uns heute aus dem Spiel genommen.“

Mit Blick auf die Gesamtleitung des Unparteiischen sprach Djalo von einer „schlechten allgemeinen Leitung“. Er erinnerte daran, dass man nach dem 3:1-Vorsprung „keine zwei Gegentore hätte kassieren dürfen“, fügte aber hinzu, dass solche Wendungen im Fußball manchmal vorkämen. Insgesamt zeichnen die Aussagen der Besiktas-Akteure ein Bild aus Frustration über verpasste Chancen, Kritik an der Schiedsrichterleistung und einem dennoch ungebrochenen Glauben an die eigene Mannschaft.

 

Besiktas Sergen Yalcin Tammy Abraham Tiago Djalo Vaclav Cerny

5 Kommentare

  1. besiegdas Am 15. Dezember 2025 20:24

    Sämtliche Derbys haben wir verschenkt, wir haben ebenso mehrere andere Spiele verschenkt wo wir ebenso in Überzahl oder eine stabile Führung nicht mit 3 Punkten belohnen konnten.

    Es sieht aus, als würde einiges richtig laufen, aber anders wiederum vieles falsch laufen. Wenn man einmal eine Siegesserie starten könnte, wäre man Mental wahrscheinlich stabiler und stärker. Aber Fakt ist, im Team, im Vorstand und auf den Tribünen herrscht halt Chaos und das müsste man erstmal beheben.

  2. efsane07 Am 15. Dezember 2025 14:24

    Dieser Ali „Maccalan“ ist für mich ein absoluter Krimineller der gehört ins Gefängnis nicht aufs Spielfeld, das der Vogel in dieser Süperlig immer noch Spiele verpfeifen kann zeigt mir in aller Deutlichkeit, dass trotz dieser ganzen Verhaftungswelle im türkischen Fussball wg. diesem Wettskandal die Manipulation und Schiebung in dieser Süperlig einfach weitergeht, in so eine Liga würde ich deshalb niemals auch nur einen Cent investieren und ich verstehe auch nicht wie es andere noch können nur um sich dieses ganze Schmierentheater weiterhin anzutun.

    • besiegdas Am 15. Dezember 2025 18:20

      Komische ist, der war fast Blind. Also in dem Spiel hätte es gut und gerne mal eaay 2-3 rote Karten geben können. Aber dieser Wettskandal wurde gut umgeleitet auf die Spieler, wobei die Schiris das größte Problem sind.

  3. GS_ Am 15. Dezember 2025 12:26

    Wenn ich es in der Zusammenfassung richtig gesehen habe müsste Kökcü gleich zu Anfang der Partie mit rot vom Platz, steigt dem Gegner voll auf die Knöchel (mal wieder kökcü) also finde ich die Kritik von Sergen nicht in Ordnung. Zudem fällt mir auf, dass irgendwie nur unsere türkischen Trainer (Okan und Sergen) nichts anderes als Schiedsrichter im Kopf haben, da gefällt mir der Auftritt nach außen von Tedesco um einiges besser. Klar ist wie auch bei GS zu sehen, dass du keine drei Punkte mit nimmst wenn du nur 45 von 90 Minuten Fußball spielst. Ich weiß nicht wie die sich das immer vorstellen mit solchen Leistungen. Zum Thema Theater ist Orkun Kökcü derjenige der ein Theater abzieht, hat BJK in jeder Hinsicht nur schaden zugefügt, 0 Leistung, immer rot gefährdet und am streiten. Spiel Fußball du bist kein Gladiator…

    • besiegdas Am 15. Dezember 2025 18:23

      Orkun spielt Solide, er macht viele Pre-Assists die leider nicht aufgezählt werden natürlich. Aber ja, er macht auch wiederum so unglaublich dumme Dinger – wo man denkt, was machst du Bruder. Also in der ersten Situation die du beschrieben hast, hätte ich ihn auch direkt mit Rot weggeschickt. Und das wäre das zweite mal bei ihm, dachte nach den ersten mal hat er gelernt. Hatte sich via Insta entschuldigt etc und macht es direkt wieder gegen Trabzon.

      Es läuft halt vieles schief innerhalb der Mannschaft.

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Sergen Yalcin nach Remis in Trabzon außer sich: „Das war Theater“ – Cerny und Abraham frustriert
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