Fenerbahce

Phillip Cocu: „Jetzt kann Benfica kommen!“

Im ersten Ligaspiel mit neuem Trainerstab und Vorstand ist Fenerbahce vor knapp 40.000 heimischen Fans ein erfolgreicher Saisonstart gelungen. Auch wenn der Sieg knapp war, kamen die Anhänger der „Kanarien“ auf ihre Kosten. Die Gastgeber dominierten über weite Strecken das Spiel und glänzten zeitweise mit offensivem Forechecking. Fenerbahce-Neuzugang Islam Slimani, der auf Leihbasis von Leicester City kommt, schaute sich das Spiel gemeinsam mit Präsident Ali Koc aus dessen Loge an.

Cocu bedankt sich bei den Fans und richtet Fokus auf Benfica

Fenerbahce-Coach Phillip Cocu war mit dem Ergebnis in der Summe zufrieden, machte jedoch auch auf individuelle Fehler im Spiel aufmerksam: „Vorerst möchte ich mich bei unseren Fans für ihren tatkräftigen Support bedanken. Unser Ziel war heute ihnen guten Fußall zu zeigen. Leider haben meine Spieler dabei einige Fehler gemacht. Nach dem zwischenzeitlichen Rückstand hat mir die Reaktion der Mannschaft sehr gefallen. Die Jungs machten Druck und agierten kreativ im Offensivspiel. Nun können wir uns motiviert auf das Rückspiel gegen Benfica fokussieren.“ Insbesondere Jungspund Baris Alici wurde vom niederländischen Chefcoach gelobt: „Er hat heute seine Qualität unter Beweis gestellt. Auch taktisch ist er sehr lernfähig. Deshalb lief er in der Startelf auf.“ Für die Verpflichtung von Islam Slimani gab Cocu seine positive Meinung kund. „Ich freue mich sehr über diesen Transfer. Der Vorstand hat sich sehr lange um Islam bemüht, allen voran Comolli. Er wird morgen [Sonntag] das Mannschaftstraining aufnehmen und uns sehr verstärken“, so der 47-Jährige.

Samet Aybaba stellt den Videobeweis an den Pranger

Bursaspor-Trainer Samet Aybaba dagegen kritisierte den Unparteiischen Halil Umut Meler und seine Schiedsrichterleistung: „Ich gratuliere meinen Spielern, wir haben an diesem Abend sehr guten Fußball gespielt. Leider kann ich mich mit dem Videobeweis nicht anfreunden. Die Fehlentscheidung vom Schiedsrichtergespann in der Nachspielzeit hat uns heute den Punkt gekostet.“ Auf der anderen Seite verkündete der erfahrene Lehrmeister, dass in den nächsten Tagen der ein oder andere Neuzugang als perfekt gemeldet wird.

Andrew Ayew: „Ich bin noch nicht bei 100%“

Flügelflitzer Andrew Ayew feierte gegen Bursaspor sein Ligadebüt im Dress von Fenerbahce. Dabei beteuerte der Ghanaer, dass er konditionell noch zulegen muss. „Fenerbahce ist ein sehr großer Klub. Unglücklicherweise habe ich mich vor kurzem verletzt und konnte gegen Benfica nicht spielen. Vor diesem Spiel nahm ich nur an zwei Trainingseinheiten teil. Ich bin noch nicht bei hundert Prozent, bin mir aber darüber im Klaren, dass man vor diesen Fans immer hundert Prozent geben muss. Es ist schön mit einem Dreier in die Saison zu starten“, sagte der Nationalspieler der „Black Stars“.

Roberto Soldado: „Das dritte Tor hätte fallen müssen!“

Auch Soldado freute sich über die ersten drei Punkte im ersten Spiel. Der spanische Routinier betonte: „Wir haben gegen einen starken Gegner gespielt. Deshalb war es wichtig, heute zu gewinnnen. Die Unterstützung im Stadion war unbeschreiblich. Hätten wir das dritte Tor geschossen, wäre ich rundum zufrieden gewesen. Mein gebrochener Arm hat mir keinerlei Probleme bereitet. Wichtig ist, dass meine Beine funktionieren.“


Vorheriger Beitrag

Fans peitschen Fenerbahce zum Sieg

Nächster Beitrag

Erstes Spitzenspiel der Saison in Basaksehir