Türkischer Fußball

Nicht erst im Sommer: Frankfurt stellt Ali Akman zum 122. Vereinsgeburtstag vor

Eigentlich sollte das türkische Sturmtalent Ali Akman erst im Sommer zum deutschen Bundesligisten Eintracht Frankfurt wechseln. Doch die Suspendierung und drauffolgende Vertragsauflösung bei Bursaspor machten einen früheren Wechsel möglich. Der 18-jährige Angreifer hat einen bis 2025 datierten Vertrag bei den Hessen unterschrieben.

März-Transfer statt Sommer-Wechsel

„Ali Akman ist in Frankfurt eingetroffen und hat einen mit sofortiger Wirkung gültigen Vertrag bis 2025 unterschrieben. Akman wird ein Aufbautraining beginnen und dann schrittweise ins Mannschaftstraining integriert werden“, teilte der Tabellenvierte der Bundesliga über seine offiziellen Kanäle mit. Der ursprünglich für den 1. Juli 2021 fixierte Transfer findet mithin schon am 8. März statt. Akman sei vergangene Woche in Frankfurt eingetroffen und habe die erforderliche Corona-bedingte Quarantänezeit erfüllt.

Geburtstagsüberraschung Akman und Hasebe

Die Frankfurter stellten Akman am 122. Jahrestag der Vereinsgründung offiziell vor. Neben Akman wurde der Vertrag mit dem Japaner Makoto Hasebe um ein Jahr verlängert. Akman freute sich auf die bevorstehende Herausforderung in Deutschland: „Es ist überwältigend, das Stadion erstmals zu betreten. Einfach ein unbeschreibliches Gefühl! Natürlich würde ich mir wünschen, hier bald vor unseren Fans spielen zu können. Ich kann mir vorstellen, dass das großartig sein muss. Als ich mit Cheftrainer Adi Hütter gesprochen habe, hat er mir versichert, an mich zu glauben. Das gleiche gilt auch für Fredi Bobic und Ben Manga. Dass sie alle an mich glauben, ist mir am allerwichtigsten. Ich weiß, dass ich hier die besten Möglichkeiten vorfinde, um in meinem Leben wie meiner Fußballkarriere Fortschritte machen zu können.“

Türkisches Talent will mit der SGE im Europapokal spielen und schließt Kapitel Bursa

Seine Ziele bei der Eintracht und das unschöne Ende des Kapitels Bursa beschrieb der zweimalige U21-Nationalspieler wie folgt: „Ich würde mir wünschen, so häufig wie möglich zu treffen, möglichst auch europäisch zu spielen und auf der Seite der Gewinner zu stehen. Ich denke, wir können hier Großes erreichen und alles verwirklichen, was wir uns erträumen. Wir müssen nur daran glauben. Dazu möchte ich mit Treffern beitragen. Es war zweifellos ein harter Monat, den ich mir so natürlich nicht gewünscht hatte. Die Verantwortlichen dort haben nun mal so entschieden, als mein Wechsel zur Eintracht feststand. Auch die Fans hatten wenig Verständnis. Ich konnte nichts dagegen tun. Doch jetzt bin ich sehr glücklich, hier zu sein, und freue mich darauf, das nächste Kapitel in meinem Leben aufzuschlagen.“

Trainer Adi Hütter begrüßt, dass Akman vorzeitig zur Mannschaft stößt

Auch Chefcoach Adi Hütter zeigte sich sehr glücklich über das frühzeitige Eintreffen Akmans: „Win-win-Situation, weil Ali seine neuen Mitspieler und unsere Spielweise schon früher kennenlernen kann und umgekehrt. Das kann für die Integration und Entwicklung eines jungen Spielers in einem neuen Umfeld nur von Vorteil sein.“




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1 Kommentar

  1. 9. März 2021 um 12:53

    Endlich vorbei. Endlich weg von der Gurkenmannschaft. Endlich weg von dieser Gurkenliga.

    Wünsche Akman nur das Beste.