Türkischer Fußball

Ali Akman: Erst Suspendierung nun Vertragsauflösung bei Bursaspor

Das türkische Sturmtalent Ali Akman machte vor wenigen Wochen von seinem Recht gebracht, im Zuge seines auslaufenden Vertrages mit anderen Vereinen zu verhandeln. So kam es schließlich dazu, dass der 18-Jährige einen Vertrag zur neuen Saison beim deutschen Bundesligisten Eintracht Frankfurt unterzeichnete. Eigentlich hätte sein Klub Bursaspor noch bis zum Ende der Spielzeit auf seinen Topscorer (zehn Tore und zwei Assists in 17 Spielen) zurückgreifen können. Doch der Süper Lig-Meister von 2010 zog es vor, den jungen Angreifer zu suspendieren, da dieser vor seinem Wechsel keinen neuen Kontrakt in Bursa unterschreiben wollte. Die Grün-Weißen bewerteten die Situation nicht von einem sportlichen Standpunkt aus, sondern sahen die Entscheidung als Undankbarkeit im Rahmen der Ausbildung an. Ohne Akman konnte Bursa die folgenden vier Partien nicht gewinnen und der erhoffte Aufstieg ist in weite Ferne gerückt, auch wenn es jüngst einen 3:2-Erfolg gegen Akhisarspor gab. Nun kam es zum endgültigen Bruch. Die “Krokodile” teilten offiziell mit, dass der Vertrag beidseitig aufgelöst wurde.




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2 Kommentare

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    3. März 2021 um 6:12

    Das der Vertrag nun aufgelöst wurde ist ein Vorteil für Ali. Nun kann er direkt nach Frankfurt fliegen und schon Monate vorher sind einleben und die Mannschaft kennenlernen. Ich sehe hier nur Vorteile für Akman. Wieso sollte man noch in Bursa bleiben, wenn eine Rückkehr zum Team ausgeschlossen ist?
    Den besten Stürmer aussortieren, nur weil er seinen Vertrag nicht verlängern wollte und dann noch oben drauf den Burschen suspendieren. Er durfte ja nicht mal mehr auf Gelände des Vereins, so wie ich das mitbekommen habe.
    Es ist der Fehler von Bursa den Vertrag nicht verlängert zu haben, wieso wartet ihr so lange damit? Ali Akman hat dort den Mindestlohn bekommen und eine Gehaltserhöhung auf 10.000 Lira oder sonstiges war euch wohl zu viel. Es kann natürlich sein, dass Ali den klassischen türkischen Move abgezogen hat und plötzlich eine Million bekommen wollte, da können wir nur spekulieren.

    Ich wünsche Ali Akman in Deutschland nur das beste und das er vieles unter Hütter lernt und mit dem Tempo und dem Niveau der Bundesliga zurecht kommt.

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      3. März 2021 um 8:14

      Da ich immer dafür bin, dass unsere Nachwuchskicker nach Europa gehen sollen, sobald sich die Möglichkeit bietet, sehe ich es auch nun positiv, dass Ali nun doch jetzt schon nach Frankfurt geht.
      In den nächsten Monaten kann er sich akklimatisieren, seine Umgebung, neue Spieler und den Trainer kennenlernen. Also eine Win Win Situation aus Sicht von Ali und Frankfurt.
      Der große Verlierer bleibt dabei Bursa, die einen Leistungsträger jetzt schon verlieren. Was genau hinter dem Vorhang zwischen Ali und Bursa abgelaufen ist, können wir mit Sicherheit nie Vollends sagen können.

      Hoffentlich kann Ali in Frankfurt viel lernen, sich entwickeln und später dann für die türkische Nati ordentlich auf Torejagd gehen 🙂