Süper Lig

Nach 1:2 gegen Maccabi: Sivasspor glaubt weiter an das Weiterkommen


Trotz der 1:2-Pleite gegen den israelischen Vertreter Maccabi Tel Aviv will DG Sivasspor-Coach Riza Calimbay die Hoffnung auf einen Sechzehntelfinaleinzug nicht aufgeben. So erklärte Calimbay nach dem Spiel, dass die Niederlage am Donnerstagabend „sehr unglücklich“ zustande gekommen sei: „Hätten wir den Elfmeter-Ausgleich kassiert, aber mit elf Mann weiterspielen dürfen, wäre das kein Problem gewesen. Überhaupt sind wir unter sehr schwierigen Voraussetzungen angetreten. Während unser Gegner 11-12 Ersatzspieler hatte, hatten wir gerade mal fünf Spieler auf der Bank. Dennoch hat mein Team eine fantastische Leistung gezeigt, ich bin stolz auf sie. Wir haben dem Gegner keine Torchance ermöglicht, der Elfmeter und der Platzverweis haben das Spiel dann aber leider entschieden.“ Calimbay weiter: „Wir werden unseren Weg weitergehen, denn wir haben noch alle Chancen auf das Weiterkommen. Wenn die verletzten Spieler zurückkehren, werden wir auch wieder mehr Optionen haben. Wir geben nicht auf.“

Maccabi-Coach Donis: “Es sind noch zwölf Punkte zu holen”

Um die Ambitionen auf ein Weiterkommen aufrechtzuerhalten, muss für die Türken im nächsten Heimspiel gegen Qarabag Agdam kommende Woche zwingend ein Sieg her. Ansonsten könnte es für Sivasspor in der Gruppe I schon gewesen sein. Deutlich weiter sind hier die Gäste aus Israel, die nach sechs Punkten aus den ersten zwei Spielen gemeinsam mit dem FC Villarreal an der Tabellenspitze thronen. „Der Sieg war extrem wichtig für uns. Allerdings sind noch vier Spiele zu spielen und zwölf Punkte zu holen. Daher ist es noch zu früh um etwas zu sagen“, so Maccabi-Coach Georgios Donis. Zum Spielverlauf sagte der in Frankfurt geborene Grieche: „Es war ein ausgeglichenes Spiel. Erst nach dem Seitenwechsel kam Bewegung in die Partie. Bis dahin hatten beide Teams nicht die großen Torchancen. Die Rote Karte hat uns in die Karten gespielt, das muss man zugeben. Dennoch haben wir heute Charakter gezeigt. Wir freuen uns über die drei Punkte.“



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Erdem Ufak

Erdem Ufak

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2 Kommentare

  1. Avatar
    30. Oktober 2020 um 10:29 —

    Das Ding ist gelaufen! Wenn man ehrlich ist, hatte Sivas auch nie eine Chance. Obwohl es eins der schwächsten Gruppen war, wenn nicht die schwächste. Villareal ist ohnehin deutlich besser. Aber auch Tel Aviv als auch Qarabag würde ich höher einstufen, auch wenn die Budgetmäßig sich ungefähr auf dem gleichen Level bewegen. So haben diese Vereine zumindest vernünftige Strukturen, sie kennen Ihren Platz und entsprechend holen die weitgehend viel von Ihrem Potenzial raus. Dagegen ist Sivasspor ein zusammengewürfeltes Söldnertruppe. Da weiß nicht mal der Kapitän ob er überhaupt nächste Saison noch bei dem Verein sein wird. Keine Struktur, keine Philosophie. Und die Kirsche auf dem Scheißhaufen ist der viel zu hohe Altersdurschnitt.

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      30. Oktober 2020 um 12:07

      Was für Sivas gilt, gilt leider für den Rest der Liga auch. Nur Söldner aus dem Altenheim.

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