Besiktas

Michy Batshuayi: „So viel Zuneigung wie bei Besiktas nirgendwo anders erlebt“

Vor knapp sechs Wochen hatte Besiktas seinen neuen Stürmer Michy Batshuayi nach Istanbul geholt. Rund 200 Fans hatten dem 35-maligen belgischen Nationalspieler (22 Länderspieltore) einen warmen Empfang am Flughafen bereitet. Von dem Moment an spürte der Angreifer, dass es hier anders zugehen wird als bei seinen vorherigen Klubs, wie er am gestrigen Donnerstagnachmittag im Interview mit dem türkischen TV-Sender „TRT Spor“ verriet: „Hier herrscht eine familiäre Atmosphäre. Jeder im Team hat die gleichen Interessen und Anliegen. Ich habe viele Vereine gesehen, aber so viel Zuneigung und Fürsorge wie bei Besiktas habe ich nirgendwo anders erlebt. Jeder auf dem Feld versteht mich. Wir müssen noch etwas Zeit miteinander verbringen. Es wird noch besser, wenn wir uns mehr aneinander gewöhnen.“

Batshuayi lässt Zukunftsfrage offen

Daraufhin nutzte Reporter Tuna Akdemir die Gunst der Stunde und fragte gleich mal nach, ob sich der 27-jährige Profi einen Verbleib über diese Saison hinaus bei den „Schwarzen Adlern“ vorstellen könne. „Die Süper Lig ist eine gute Liga. Es sind gute und starke Spieler hier. Auch tut es uns gut, uns jede Woche gegen diese Spieler zu beweisen. Das Einzige, woran ich jetzt aber denken kann, sind die kommenden Spiele. Es ist noch zu früh, um über meine Zukunft zu sprechen“, so der „Batsman“, der mit dem Zusatz: „Diese Frage könnt ihr mir am Ende der Saison gerne noch einmal stellen“, zumindest nicht gleich abwinkte, aber seine Zukunftsfrage dennoch offen ließ.

Königsklasse: „Batsman“ noch voller Hoffnung

Zu den Chancen bezüglich eines Weiterkommens in der UEFA Champions League ließ der Ex-Dortmunder erkennen, dass er nach zwei Niederlagen noch nicht mit dem Einzug ins Achtelfinale abgeschlossen hat: „Ich bin wegen des Ajax-Spiels sehr traurig. Insbesondere hätte meine erste Chance ein Tor sein müssen. Wir hatten wirklich sehr viele Ausfälle und haben mit dieser Spielergruppe versucht das Beste daraus zu machen. Ich vertraue aber dem Team. Und unser Coach vertraut uns. Ich mag unseren Trainer Sergen Yalcin sehr. Ein wirklich großer Charakter. Er hat große Erwartungen an mich, und ich mag es auch, dass er Erwartungen an mich hat. Wir haben immer noch Chancen. Es ist noch nichts verloren. Nach der Länderspielpause werden unsere verletzten Teamkollegen wieder mit dabei sein. Wir möchten die restlichen Spiele gewinnen.“

„Brauchte ein solches Umfeld wie hier“

Zuletzt erklärte der Brüsseler auch, wie der Transfer nach Istanbul zustande kam: „Mein Berater hat mich angerufen. Es war natürlich auch entscheidend, dass Georges-Kevin N’Koudou, mein Freund aus gemeinsamen Marseille-Zeiten, hier war. Unser Berater ist zudem exakt derselbe. Sie haben mir von der Atmosphäre erzählt und von den Fans berichtet. Zu dem Zeitpunkt meiner Karriere brauchte ich ein solches Umfeld und wollte für einen derart großen Verein spielen. Zudem habe nicht nur ich während des Transferprozesses viele Nachrichten erhalten, sondern auch meine Freunde um mich herum. Ich fand diese Zuneigung persönlich sehr toll. Schließlich habe ich nicht zu lange überlegt, als ich diese Entscheidung getroffen habe.“





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1 Kommentar

  1. 1. Oktober 2021 um 18:58 —

    Müssen den ziggo aufjedenfall behalten

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