Türkischer Fußball

Merih Demiral: „Für mich stand fest, ich will nach Europa“

Italien-Legionär Merih Demiral wechselte vor Kurzem von US Sassuolo zu Serie A-Seriensieger und Rekordmeister Juventus Turin. Der junge Innenverteidiger erklärte, dass Europa immer schon sein sportliches Ziel war: „Ich bin sehr glücklich. Das ist ein großer Erfolg für uns. Innerhalb eines Jahres habe ich alles gegeben und jetzt wartet ein Neuanfang auf mich. Wichtig ist, wie es ab jetzt weitergeht. Ich bin sehr aufgeregt. Hoffentlich kann ich meine Entwicklung erfolgreich fortsetzen und enttäusche nicht mein Land und die Menschen, die an mich glauben“, so der 21-Jährige am Flughafen gegenüber der Presse vor seinem Flub nach Italien.

Daydreamer Demiral am Ziel – neue sollen folgen

Ob er immer schon für Juventus spielen wollte, kommentierte der sechsmalige türkische Nationalspieler wie folgt: „Juventus ist ein großer Klub, einer der größten der Welt. Sie besitzen großartige Spieler. Ich kann dort sehr viel lernen. Es ist der Traum eines jeden Kindes, irgendwann bei einem solch großen Verein zu spielen. Dies jetzt erreicht zu haben, macht mich sehr glücklich. Ich hoffe, dass ich noch weitere meiner Kindheitsträume verwirklichen kann.“

Immer Europa im Kopf – Ronaldo und Buffon als Chance

Nach seinem Wechsel von Fenerbahce zu Sporting Lissabon nach Portugal ging es zurück in die Türkei zu Aytemiz Alanyaspor und vor dort wieder nach Italien zu Sassuolo. Alles in einem ziemlich kurzen Zeitraum. Wie er dies mental verarbeitet hat, schilderte Demiral folgendermaßen: „Ich habe mich mental sehr gut vorbereitet. Seitdem ich klein war, wollte ich in Europa spielen. Hoffentlich kann ich lange erfolgreich in Europa spielen und man Land gut repräsentieren.” Bei „Juve“ auf Spieler wie Gianluigi Buffon oder Cristiano Ronaldo zu treffen, sei eine unglaubliche Chance: „Juventus hat so große Spieler in seinem Kader. Das ist ein Vorteil für mich. Ich kann von ihren Erfahrungen nur profitieren und lernen. Ich will hart arbeiten und so schnell es geht, das Trikot überstreifen und spielen.“

Vorheriger Beitrag

Besiktas: Gerüchte um Holtby verdichten sich

Nächster Beitrag

Vedat Muriqi - Fenerbahces neuer Stürmer entfloh dem Krieg!

Anil P. Polat

Anil P. Polat

Chefredaktion GazeteFutbol
Hürriyet.de-Redaktion

Keine Kommentare

Schreibe ein Kommentar