Fenerbahce

Luiz Gustavo mit scharfer Kritik an Fenerbahce-Mitspieler

Der Trend geht weiter – Fenerbahce verliert erneut eine Partie und überrascht ist eigentlich niemand. Die 0:1-Niederlage gegen Abstiegskandidat Ittifak Holding Konyaspor kündigte sich bereits früh an. Mit 40 Punkten stehen die Gelb-Marineblauen weiterhin auf dem siebten Tabellenplatz und haben nur noch ein wirkliches Ziel: Den nationalen Pokalgewinn. Konyaspor hingegen gewinnt überlebenswichtige drei Zähler im Kampf um den Klassenerhalt. Mit 26 Punkten steht man auf Platz 14, einen Punkt vor dem Abstiegsplatz. Die Stimmen nach der Partie waren dementsprechend auf beiden Seiten sehr emotional.

Göle: „Ich schäme mich“

Interimscoach Zeki Murat Göle schien in seinem Interview erneut sehr hilflos. In seiner neuen Rolle ist ihm die Überforderung regelrecht anzusehen: „Ich persönlich schäme mich für unseren heutigen Auftritt. Wir haben keinen Fußball gespielt, der Fenerbahce repräsentiert. Es war das achte Spiel in Folge, das wir nicht gewinnen konnten. Ein Zustand, der nicht der Vereinsgeschichte entspricht. Doch wir haben die Kraft, um diese Situation zu bewältigen. Ich hoffe, dass wir in kurzer Zeit wieder an alte Erfolge anknüpfen werden. Heute haben wir unsere Pläne auf dem Platz nicht umgesetzt. Unsere Energie hat in den letzten Wochen stark nachgelassen und wir konnten dem erneut nicht entgegenwirken. Es waren nur noch neun gegnerische Spieler auf dem Feld, dennoch hat uns der Wille gefehlt.“

Korkmaz unzufrieden mit Schiedsrichter und VAR

Konyaspor-Coach Bülent Korkmaz gelang es in dieser Saison bereits mit Antalyaspor den Klub aus Kadiköy zu besiegen. Trotz des wichtigen Sieges gab es einige Entscheidungen vom Unparteiischen, die er bemängelte: „Ich beglückwünsche meine Spieler. Sie haben ihr Bestes gegeben. Wir haben gegen Fenerbahce keine Chancen zugelassen, doch plötzlich waren wir nur noch mit neun Mann auf dem Rasen. Dennoch haben wir es am Ende geschafft gegen so einen großen Klub wie Fenerbahce ohne Gegentreffer zu gewinnen. Es war ein sehr wichtiger Sieg. Ich möchte den Schiedsrichter nur ungern kritisieren, doch ich bin der Meinung, dass die Rote Karte gegen Nejc Skubic überzogen war. Das Tor von Ömer Ali Sahiner in der ersten Hälfte hätte ebenfalls zählen müssen. Der Schiedsrichter kann Fehler machen, doch der VAR darf das nicht.“


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Gustavo: „Sollten lernen, diesen Verein zu respektieren“

Luiz Gustavo tätigte nach der Pleite sehr harte, aber ehrliche Aussagen: „Wie in meinem letzten Interview bereits erwähnt, sind wir Spieler auch daran Schuld, wenn ein Trainer den Verein verlässt. Das war heute die Bestätigung. Wir müssen uns unserer Verantwortung bewusst werden. Die Leistung auf dem Platz ist wirklich beschämend. Doch bis zum Ende zu kämpfen und Siegeswillen zu zeigen, ist das Mindeste, was wir tun müssen. Es ist schwer zu sagen, was uns fehlt. Was mir aber auffällt, ist, dass jeder wie Ronaldinho spielt, wenn es gut läuft. Wenn es jedoch schlecht läuft, sehe ich diesen Willen bei uns nicht mehr. Fenerbahce ist ein Verein mit Tradition. Diesen Verein und diese Tradition sollten wir Spieler lernen zu respektieren.“

Jailson ist untröstlich

Jailson Marques Siqueira spielte erneut in der Innenverteidigung und verschuldete erneut ein Gegentor. Der gelernte Mittelfeldspieler betonte jedoch, sein Bestes gegeben zu haben: „Wir befinden uns wirklich in einer sehr schwierigen Phase. Meine Mitspieler und ich sind untröstlich. Ich schäme mich für diese Leistung. Wir arbeiten sehr hart, doch können es auf dem Platz nicht umsetzen. Was wir jetzt noch tun können, ist unseren Mund zu halten und noch härter zu arbeiten, um wieder bessere Ergebnisse zu erzielen. Ich erwähnte bereits zuvor, dass ich auf jeder Position spielen würde, um meiner Mannschaft zu helfen. Natürlich mache ich Fehler, doch sie sind nicht beabsichtigt. Ich gebe immer alles für diesen Klub.“

Ay zufrieden mit Defensivqualitäten

Konyaspor-Innenverteidiger Selim Ay zählte zu den besten Spielern auf dem Feld. Keinen einzigen Torschuss direkt auf das gegnerische Gehäuse konnten die „Kanarienvögel“ abgeben. Der Abwehrchef schien sich seiner Qualitäten bewusst zu sein: „Wir sind sehr froh über diesen Sieg. Es war ein hartes Spiel gegen Fenerbahce. Ich sage immer, dass wir eine gute Mannschaft sind, aber die Ergebnisse nicht gepasst haben. Heute mussten wir gewinnen, da unsere Konkurrenz ebenfalls gewonnen hat. Ich widme diesen Sieg unseren Anhängern, die heute nicht hier sein konnten. In Unterzahl haben wir kein Gegentor gefangen. Wir kassieren ohnehin sehr wenige Tore. Das war uns schon vorher bewusst.“


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Ozan Sahin

Ozan Sahin

8 Kommentare

  1. Avatar
    17. März 2020 um 16:01

    Ersun Yanal: FB savunma yapmaz, yaptirir.

    Muahaaha.

  2. Avatar
    17. März 2020 um 10:02

    https://sportbild.bild.de/fussball/2020/fussball/transfer-boerse-real-barcelona-oemer-beyaz-harry-kane-sadio-mane-69422472.sport.html

    Fenerbahce hat wohl wieder ein starkes Talent in der Jugend. Welches bei uns natürlich untergehen wird.
    Der muss sofort weg!

  3. Avatar
    16. März 2020 um 2:03

    Klar ist,dass FB schwierige Zeiten hinter sich hatte,und vor sich hat.Umsowichtiger wäre es gewesen eine klare Linie mit dem dazugehörenden fachwissen zu verbinden und erstmal an einem Plan festhalten und diesen durchziehen.
    Hat FB einen Plan?
    Hat FB überhaupt die Qualität an Spielern?
    Hat die Vereinsführung das nötige Know-how um so einen Verein zu führen?
    Ich sage Nein!!!
    Deswegen ist die momentane Situation kein Zufall.

  4. Avatar
    15. März 2020 um 13:38

    Wieder eine Saison zum vergessn, wieder keine Jugend gefördert, wieder im Netz der Spinne….

  5. Avatar
    15. März 2020 um 11:54

    Wie Ronaldinho? Hast du Lack gesoffen? Zwischen unserer Gurkentruppe und Ronaldinho liegen Galaxien

  6. Avatar
    15. März 2020 um 11:52

    1. Ich hatte von Anfang an gesagt, es ist ein Fehler Ersun Yanal zu feuern. Was kann man damit gewinnen? Nichts. Er hat das Maximum aus einem sehr schlechten Kader gemacht. Jetzt steht man ohne Trainer da, weil die Fans einfach wieder überhitzt reagierten, und niemand will dieses Team coachen. Auch wenn ein Avci bis zur Saison-Ende das Team übernimmt. Wenns nicht gut läuft, wird ihm dann wieder gekündigt. Und man muss wieder einen Trainer suchen und viel Geld in die Hand nehmen.

    2. War der Schiedsrichter, einmal mehr, wieder sehr Fenerbahce wohlgesinnt. Jetzt hört man aber niemanden vom Fener-Lager, welcher das auch zugeben würde. Das kam immer wieder vor diese Saison. Aber halt auch das andere. Wenn sie benachteiligt werden, dann weint der ganze Fenervorstand.

    3. Finanziell steht es um Fener schlecht. Eventuell gibt es eine Sperre von der Uefa. Wenn man es nicht schafft, sich für Europa zu qualifizieren, hätte dies sehr schlimme Folgen für den Verein.

  7. Avatar
    15. März 2020 um 11:11

    Kann ich Gustavo nur recht geben beschämend einfach nur beschämend.
    Wie man sieht fehlt auch den FB Usern die Kraft um noch iwas zu kommentieren…..