Besiktas

Ljajic: Einfacher in der Süper Lig als in der Serie A

Kurz vor dem Ende der Sommer-Transferperiode gelang es Besiktas Spielmacher Adem Ljajic vom FC Turin bis zum Saisonende auszuleihen. Via “Besiktas Intagram TV” betonte der 32-malige serbische Nationalspieler, wie glücklich er über den Wechsel an den Bosporus sei: „Als ich hörte, dass Besiktas mich verpflichten will, war ich wirklich sehr glücklich darüber. Der Verein hat einen ausgezeichneten Kader. Hierher zu wechseln, war auch individuell eine großartige Chance für mich. Ich kann hier meine Fähigkeiten unter Beweis stellen und es ist eine hervorragende Möglichkeit, mich weiterzuentwickeln. Daher entschloss ich mich zu diesem Transfer zu Besiktas.” 

Nur der Meistertitel kommt in Frage 

Das Potenzial von Besiktas sei sehr groß. Nur der Titelgewinn in der Liga und die Champions League-Teilnahme in der kommenden Saison könnten daher die Ziele sein: „Wir müssen mit diesem starken Team so gut abschneiden, wie es nur geht. Das heißt, wir müssen die Meisterschaft gewinnen und uns für die Champions League qualifizieren.” Bei seinem Wechsel zu Besiktas sei Ex-BJK-Kicker Dusko Tosic eine große Hilfe gewesen: „Tosic ist ein sehr enger Freund von mir. Er hat mir viele wichtige Tipps und Empfehlungen bezüglich des Klubs und Istanbul gegeben. Er war ein sehr großer Faktor bei meiner Entscheidung. Er hat mir auch Informationen über den Kader und den Klub vermittelt. Ich bin seinem Ratschlag gefolgt und habe mich Besiktas angeschlossen.” 

„Leichter in der Süper Lig zu spielen” 

Natürlich äußerte sich der 26-jährige Mittelfeldregisseur auch zu den Unterschieden, was den Fußball in der Türkei und in Italien betrifft: „Die taktischen Feinheiten und Unterschiede sind schon wichtig. In der türkischen Liga wird sehr hart gespielt. Aber ich kann auch sagen, dass man in der Süper Lig etwas mehr Freiräume bekommt und es einem daher leichter fällt, zu spielen. Die Teams in der Türkei geben einem öfter Platz um den Ball laufen zu lassen. In Italien werden die Räume enger gehalten. Die Raumaufteilung ist sicherlich ein Unterschied zwischen den Ligen.” 

„Medel ein Kämpfer, Pepe ein Phänomen”

Ljajic erklärte, dass seine größten Stärken seine Spielübersicht und Vorlagengeberqualität seien: „Ich bin ein Spieler, der viel und hart arbeitet. Ich habe ganz sicher keinen Tick unbedingt Tore schießen zu müssen. Meine Aufgabe ist es vornehmlich, dem Team zu helfen und Assists zu kreieren. Ich denke, meine beste Qualität sind meine Assists.” Der in Novi Pazar geborene Spielmacher sprach auch über die Atmosphäre im Team und seine Mannschaftskameraden. Es herrsche ein sehr freundschaftliches Verhältnis im Kader: „Gary Medel ist ein wahrer Kämpfer und ein großartiger Teamspieler. Er ist sehr wichtig für uns. Er gibt alles für seinen Verein. Ricardo Quaresma ist ein Phänomen. Pepe beneiden wir alle. Er ist ein ganz anderes Phänomen. Er ist ein ganz großer Fußballer. Aber vor solch unglaublichen Fans spielen zu dürfen, ist ein aufregend und ein Privileg.” 

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Hürriyet.de-Redaktion