Fenerbahce

Kuriose Partie zwischen Göztepe und Fenerbahce endet 2:2

Fenerbahce kann auswärts nicht gewinnen. Am 13. Spieltag der Süper Lig stolperten die “Kanarienvögel” über das Hindernis Göztepe und müssen sich mit einem 2:2-Remis zufrieden geben. Andre Castro hatte die Gastgeber zunächst in Führung gebracht (7.). Serdar Aziz sorgte kurz vor dem Pausenpfiff für den Ausgleich (44.). Alparslan Öztürk brachte sein Team per Foulelfmeter erneut in Front (63.), ehe Garry Rodrigues in der 68. Minute den Spielstand besiegelte. Luiz Gustavo wurde in der 91. Minute mit Gelb-Rot vom Platz gestellt. Göztepe steht durch dieses Remis mit 17 Punkten zunächst auf Platz neun und muss am kommenden Spieltag bei MKE Ankaragücü ran. Fenerbahce rangiert mit 22 Punkten vorerst auf Platz vier und empfängt nächste Woche Genclerbirligi.

Fenerbahce mit viel Ballbesitz – Ohne Profit

Die Gastgeber hatten nach zuletzt drei ungeschlagenen Spielen in Folge genug Selbstvertrauen und starteten dementsprechend gut in die Partie. So dauerte es nicht lange, bis es im Kasten von Fenerbahce-Keeper Altay Bayindir klingelte. Castro zog von der Strafraumlinie ab und erzielte mit Hilfe des Aluminiums die Führung für das Team von Trainer Ilhan Palut in der siebten Minute. Die Gäste starteten durch Max Kruse dirigierte Angriffe und kamen über Garry Rodrigues und Deniz Türüc zu Torchancen, die ungenutzt blieben. Die Abwehr der Hausherren war an diesem Tag sehr wachsam. Es dauerte bis zur 44. Minute, als Aziz einen Eckball von Emre Belözoglu per Kopf im Tor unterbringen konnte. Fenerbahce hatte in der ersten Halbzeit zwar deutlich mehr Ballbesitz (63 %), doch auf den Spielstand wirkte sich das bis dahin noch nicht aus. Es war von den Chancen her eine ausgeglichene, jedoch für den neutralen Zuschauer ansehnliche Partie.

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Kuriose zweite Halbzeit sorgt für Aufregung

Nach dem Seitenwechsel gingen die Teams vergleichsweise kontrollierter an die Sache ran. Für Aufregung sorgte eine Situation in der 63. Minute, als Schiedsrichter Abdülkadir Bitigen nach Hinweis des VAR auf den Elfmeterpunkt zeigte. Soner Aydogdu wurde von Luiz Gustavo gelegt. Bayindir konnte den Elfer von Öztürk parieren und leitete den Gegenangriff ein. Victor Moses schloss nach Vorlage von Rodrigues zur Führung ab. Die Führung der Gelb-Marineblauen hielt aber nicht lange an, da Bitigen nach erneuter Intervention des VAR das Tor aberkannte und erneut auf den Punkt zeigte, weil Bayindir beim Elfmeter nicht auf der Linie gestanden hatte, sondern zu weit davor. Diesmal konnte Öztürk zur 2:1-Führung verwandeln. Die Gäste bewiesen jedoch Charakter und kämpften sich erneut in die Partie. Rodrigues, der eine Kopfballvorlage vom eingewechselten Vedat Muriqi in der 68. Minute vor Göztepe-Keeper Beto erwischte, traf zum Ausgleich. Gustavo wurde in der Nachspielzeit noch mit Gelb-Rot des Feldes verwiesen.

Aufstellungen

Göztepe: Beto – Gassama, Öztürk, Titi, Emir – Aydogdu, Castro – Gürler (98. Öztekin), Jerome (90. Kadah), Akbunar – Napoleoni (80. Mossoro)

Fenerbahce: Bayindir – Tufan. Zanka (64. Muriqi), Aziz, Dirar – Gustavo – Türüc (82. Kadioglu), Belözoglu (75. Jailson) – Moses, Kruse, Rodrigues

Tore: 1:0 Andre Castro (7.), 1:1 Serdar Aziz (44.), 2:1 Alparslan Öztürk (63. Foulelfmeter), 2:2 Garry Rodrigues (68.)

Gelbe Karten: Gassama (Göztepe) – Belözoglu, Gustavo, Dirar, Bayindir, Türüc, Aziz, Jailson (Fenerbahce)

Gelb-Rote Karte: Luiz Gustavo (91. Fenerbahce)

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Mikail Uzun

Mikail Uzun

11 Kommentare

  1. Avatar
    1. Dezember 2019 um 12:09 —

    Bitte Comolli bring uns einen gscheiten Trainer, mit diesem Coban von Ersun wird das nix, es kann nichts werden, er hat nicht das Zeug dazu…
    mir ist es egal ob Tor gestohlen, Elfer gestohlen, Einwurf gestohlen, dieses Fener muss am Platz gewinnen, ohne wenn und aber.

    Fener wird dieses Jahr 100% NICHT Meister.

    Es ist nicht nur das gestrige Spiel, jedes Spiel geht bei uns in die Hose. zb Alper im Sturm etc.

    Ersun zu Saisonbeginn : “Wir werden Meister, alle anderen müssen sich die Plätze hinten ausmachen”

    Blöde Aussagen machen darin ist Ersun Spezialist

    Seit letze Saison ist Ersun der Trainer, er hatte also mehr als genug Zeit.
    Ersun muss verschwinden, da führt kein Weg vorbei. Bitte lasst die angestaute Wut freien Lauf auf twitter.com/fenerbahce

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      2. Dezember 2019 um 13:47

      Das stimmt. Amtsantritt war am 14.12.2018

      Ersun hatte somit die gesamte Winterpause, 6 Monate SüperLig Spiele und die gesamte Sommerpause.
      Zudem war Ersun Yanal auch vorher schon Fenerbahce Trainer.

      Lan er hatte Zeit ohne Ende. Aber trotzdem kommt nur Scheiße dabei raus.

      Der Typ muss weg.

  2. Avatar
    1. Dezember 2019 um 12:04 —

    Ich habe mir gerade eine Zusammenfassung angeschaut, ein ziemlich kurioses Spiel. Zum einen muss ich sagen, dass man solche Spiele gewinnen muss um Meister zu werden. Sprich EY muss sich halt dafür verantworten, wenn am Ende 2 Punkte fehlen für die Meisterschaft.
    Zum Schiedsrichter kann ich nicht viel sagen, weil die Zusammenfassung bei BeIn Sports nicht mehr her geben. Ein Blick auf den Liveticker zeigt mir jedoch, dass sehr viele gelbe Karten gezeigt wurden.
    Zum Elfmeter und die Szenen danach kann man nur sagen, gut gelöst, aber würde er das gleiche auch in den Stadien von GS, TS, BJK oder FB machen? Das würde ich irgendwie bezweifeln. Der VAR kann manchmal ein verdammtes Arschloch sein.

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    1. Dezember 2019 um 10:36 —

    Ich glaube nicht daran, das Ersun Yanal nach der Hinrunde die 30er Punktemarke überschreiten oder in den nächsten 4 Spielen 8 Punkte sammeln kann.

    Einige FB Anhänger oder sollte ich sie lieber Ersun Yanal Jünger nennen haben sich bei dessen Verpflichtung der völligen Illusion hingegeben, das wir mit ihm auf dem Trainerstuhl eine ähnlich erfolgreiche Saison erleben werden wie 2013/14.

    Ich möchte diesen Phantasten mit einpaar Statistiken und Fakten über ihren heiß geliebten “Messias” Ersun Yanal die Augen öffen und sie wieder in die Realität zurückholen.

    1.) In der Saison 2013/14 hatten wir am 13. Spieltag 32 Punkte auf dem Konto in dieser Saison sind es aktuell 22, sprich 10 Punkte weniger.

    2.) In der Saison 2013/14 hatten wir nach dem 13. Spieltag 31 zu 15 Tore erzielt/kassiert, in dieser Saison sind es 23 zu 14, sprich 8 Tore weniger.

    3.) In der Saison 2013/14 hatten wir nach Ende der Hinrunde 41 Punkte, 43 zu 19 Tore/Gegentore, in dieser Saison können wir auf maximal 34 Punkte kommen, vorausgesetzt wir gewinnen alle 4 ausbleibenden Spiele was äußerst unwahrscheinlich erscheint.

    4.) In der Saison 2013/14 haben wir Auswärts statistisch gesehen 1,64 Tore pro Spiel erzielt, in der aktuellen Saison sind es in den 7 Auswärtsspielen 7 Tore sprich 1,0 Tore pro Spiel.

    5.) In der Saison 2013/14 hatten wir am Saisonende 74 Punkte, 74 zu 33 Tore/Gegentore, sprich 2,17 Punkte pro Spiel in der aktuellen Saison sind es 1,69 Punkte pro Partie.

    Wie ihr seht hat Ersun Yanal im Vergleich zur Saison 2013/14 in allen wichtigen Bereichen weniger erreicht, wie ihn Teile des FB Anhangs noch bedingungslos unterstützen können, kann ich hier nicht rational nachvollziehen.

    Für die Verpflichtung von Ersun Yanal mache ich Teile des FB Anhangs verantwortlich, hier kann ich nicht Ali Koc beschuldigen, der wollte ihn zu keinem Zeitpunkt sah sich aber auf Druck des eigenen Anhangs geradezu dazu genötigt ihn einzustellen.

    Das Problem hierbei ist, das er ihn auch nur auf Druck des Anhangs bzw. der FB Tribüne wieder entlassen kann, Ali Koc hat bei dieser Personalentscheidung um Ersun Yanal keine freie Hand oder Entscheidungsbefugnisse.

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      1. Dezember 2019 um 12:22

      keine Chance das wir Meister werden Bro
      da brauch ich ja nur einen Taschenrechner dazu und weiss das….

  4. Avatar
    1. Dezember 2019 um 2:30 —

    Wie kann das sein das wir immer noch Punkte liegen lassen und Ersun Yanal immer noch nicht entlassen wird. Wie kann das sein das so eine Person wie Yanal einen Sonderstatus bekommt. Bei ausländischen Trainern hätte man schon nach dem 8. Spieltag die Reißleihne gezogen.

    Ali Koc hast du uns nicht die Meisterschaft versprochen?
    Wieso haben wir dann statt 39 Punkten nur 22 Punkte auf dem Konto?
    Erste Jahr war schon Frist für dich. Keine Frage, jeder Anfang ist schwer.
    Aber diese Saison jage ich dich zum Teufel wenn du nicht die Meisterschaft gewinnst.

    Du bist Jahrelang im Fenerbahce Vorstand gewesen und kennst dich bestens aus.

    Du hast in dieser Saison und in der letzten Saison insgesamt 43 Mio Euro Transfer Geld eingenommen.

    Mit 43 Mio Euro wird man in der Süperlig 3x hintereinander Meister. So schwer istdss nicht.

    Wenn du nicht Meister wirst, dann kannst du dich mit Ersun Yanal zusammen verpissen.

  5. Avatar
    30. November 2019 um 21:16 —

    Letzte Woche gegen Malatyaspor stand bei unserem verschossenen Elfmeter (Emre) der gegnerische Keeper vor Ausführung auch nicht auf der Linie und die gegnerischen Spieler liefen auch frühzeitig in den Strafraum, warum wurde dort der Elfmeter nicht wiederholt?

    Widerspricht es nur dann gegen die Fussballregeln und der Schuss wird wiederholt, wenn der Gegner den Elfmeter verschießt oder was? So eine Schmierenkömödie seitens der türkischen Schiedsrichtergilde ist ja nicht mehr rational zu erklären oder?

    Für mich ist das organisierte Kriminalität, was die türkischen Schiedsrichter dort auf dem Platz veranstalten, vielleicht paktieren sie sogar mit der türkischen Wettmafia das ist doch klare Schiebung, anders kann man das gar nicht mehr bezeichnen.

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      30. November 2019 um 23:55

      zweimal unrecht ist nicht gleich recht.

      Ich gebe dir recht, man hätte letzte Woche wiederholen müssen. Aber mit dem Schiedsrichter heute war ich gerade in den kritischen Situationen zufrieden.
      Ich kann jetzt aber nicht genau sagen, ob er eine Gelbe mehr oder weniger pfeiffen müsste. Das lasse ich dann doch euch entscheiden.

      Die Regel nur auf der Linie springen zu dürfen, finde ich richtig bescheiden. Das nimmt dem Torwart so viel Freiheit zum halten weg. Das Halten eines Strafstoßes wird einfach unmöglich gemacht.

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      1. Dezember 2019 um 4:43

      die sache mit dem Torwart auf der linie wurde vor wie auch nach dem VAR nie wirklich geahndet hat aber nichts mit türkischen schiris zu tun ist eigentlich so gut wie überall so da gibt es nur wenige ausnahmen
      nichtsdestotrotz find ich die regel auch sehr idiotisch klar soll der torwart nicht auf der 5m raum linie stehen aber mein Gott 1 -1anhalb schritte sollte man geben können
      aber naja regeln sind halt regeln

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      1. Dezember 2019 um 8:54

      Der Schiri hat gestern nur die Regeln umgesetzt, so wie sie im Regelwerk stehen. Wie das Regelwerk letzte Woche ausgelegt wurde hat den Schiri nicht zu interessieren

      BTW: Altay macht einen riesen Sprung nach vorne, der Schritt von Farnolle nach vorne war letzte Woche viel kleiner. Keine Ahnung ob das einen Unterschied macht, wohl eher nicht.

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      1. Dezember 2019 um 9:53

      Ich sage nicht, das die Regelauslegung vom Schiedsrichter im gestrigen Spiel bei der Wiederholung des Elfmeters bzw. der Aberkennung unseres Kontertors falsch war, nur muss man diese Regel bei jeder Süperlig Mannschaft gleich auslegen.

      Man kann nicht 6 Tage zuvor die gleiche Regel bei der Ausführung unseres Elfmeters gegen Malatyaspor völlig unterschiedlich auslegen und dann im nächsten Spiel beim gegnerischen Schuss elementar anders entscheiden.

      Außerdem glaube ich nicht, das der gestrige Schiedsrichter z.B. in der Telekom, Vodafone oder im Akyazi auch den Mut hätte beim verschossenen Elfmeter und einem anschließenden Konter das Tor für die Heimmannschaft abzuerkennen und den Schuss für die Gästemannschaft wiederholen zu lassen oder?

      Die unterschiedliche Regelauslegung bzw. diese doppelten Standards die hier praktiziert werden sind das Problem. Für mich ist die gestrige Regelauslegung mit dem aberkannten Tor jetzt ein Präzidenzfall, so eine Regelauslegung erwarte ich nun vom türkischen Schiedsrichter bei jedem gepfiffenen Elfmeter und auch die Aberkennung eines Kontertors bei falscher Ausführung, falls die Regel aber für andere Mannschaften nicht so ausgelegt wird wie gegen uns werde ich das entsprechend (negativ) kommentieren.

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