Galatasaray

Kritik an Cengiz: Problem mit Fatih Terim, zu hohe Gehälter für Diagne und Falcao

Galatasaray-Präsident Mustafa Cengiz äußerte sich vor den Kameras des vereinseigenen Senders “GSTV” zu den Gerüchten um Trainer Fatih Terim und die beiden Stürmer Mbaye Diagne und Radamel Falcao, das Fehlen der sportlichen Klasse, wie gewohnt, sowie zu den Schiedsrichterleistungen.

Keine Neuwahlen in absehbarer Zeit

Zunächst betonte das 69-jährige Vereinsoberhaupt des türkischen Rekordmeisters, dass es keine vorgezogenen Präsidentschaftswahlen bei den Gelb-Roten geben werde, wie zuvor in den Medien mehrfach verbreitet wurde (GazeteFutbol berichtete). Das Urteil beziehungsweise die Hauptverhandlung im anhängenden Verfahren gegen den aktuellen Vorstand wegen vermeintlicher wirtschaftlicher Ungereimtheiten auf Klageantrag einiger Vereinsmitglieder wurde auf den 21. Februar verschoben. Somit setzt das Präsidium zumindest bis zu diesem Termin regulär seine Arbeit fort.

„Jeder geht, wenn er zwei Jahre keinen Erfolg hat“

Anschließend antwortete Cengiz auf die Gerüchte, dass es zwischen ihm und Chefcoach Fatih Terim Spannungen gäbe: „Es wird permanent in den Medien berichtet, dass es zwischen mir und Fatih Terim Probleme gibt. Wenn unser Trainer etwas zu sagen hat, wird er es offen aussprechen. Manchmal kann man unter Adrenalin-Einfluss Dinge sagen, die in unterschiedliche und falsche Richtungen gezogen werden. Wir sprechen jeden Tag mit unserem Trainer. Er kann uns und wir können ihn fragen. Nur bei Ozan Kabak hatte ich eine Bitte an unseren Trainer. Er war der Sache nicht sehr zugeneigt. Die Italiener hätten Ozan bei 7,5 Millionen Euro sofort geholt. Ozan blieb erfreulicherweise. Wir brauchten das Angebot über elf Millionen Euro aus Deutschland. Sollten wir zwei Jahre keine Erfolge verbuchen, bleibt niemand. Jeder hat Stolz. Sowohl ich als auch unser Trainer. Wir sind erfolgreich und unser Trainer hat einen riesigen Kredit“, so Cengiz.

Cengiz würgt wirtschaftliche Bedenken ab

Zu den kritischen Stimmen bezüglich der Gehälter von Diagne und Falcao entgegnete Cengiz folgendes: „Ich würde zu viel ausgeben. Diagne und Falcao erhielten viel zu viel Geld. Galatasaray ist finanziell im Plus. Ob wir richtig oder falsch gehandelt haben, wird die Zeit zeigen. Wir sind der Meister der vergangenen zwei Jahre, liegen aktuell nur zwei Punkte hinter dem Tabellenersten und sind der Meisterschaftsfavorit der Buchmacher.“

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Beschwichtigung nach Madrid-Pleite

Wo Cengiz einen Fehler jedoch einräumte, war das sportliche Auftreten des Klubs: „Im Kader von Galatasaray müssen zwei, drei Weltstars stehen. Auch wenn man von Real Madrid sechs oder 36 Tore kassiert, den Namen von Galatasaray kann man nicht so einfach ausradieren. Unser Jugendteam hat Real bezwungen, was ein erfreulicher Trost war. Galatasaray ist sportlich immer eine Zehn, doch dieses Mal ist es uns nicht gelungen, wie eine Zehn aufzutreten.“

Vertrauen in Falcao – Warnung an den MHK

Stürmerstar Falcao erwarte der Vereinsboss zeitnah zurück und schickte zugleich mahnende Worte an den Schiedsrichterausschuss MHK: „Als er versuchte einen Ball vor dem Tor zu klären, überanstrengte er seine Achillessehne, was als Konsequenz zu Problemen führte. Er ist zu seinem Arzt nach Spanien gereist, der diese Art Verletzung gut kennt. Er ist ein sehr aufrichtiger Mensch. Ich habe ihn gefragt und er sagte mir, dass er schon bald wieder fit und gesund ist. Ein gewisser Präsident eines anderen Klubs sagte: ‚Wir haben nach einem Einwurf ein Tor kassiert’. Der Schiedsrichter dieser Partie wurde aussortiert. Sollte ein Schiedsrichter in einem unserer Spiele einen Fehler machen, erwarten wir ebenfalls, dass dieser aussortiert wird. Gerechtigkeit gilt für alle.“

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