Türkischer Fußball

Hamit Altintop: „Nur die drei Punkte zählen“

Nach dem Zittersieg der Türkei in der EM-Qualifikation gegen Andorra (zum Bericht) erklärte TFF-Vorstandsmitglied Hamit Altintop, dass es unter dem Strich nur auf die drei Punkte ankommt. Altintop, mit 82 Länderspielen selbst auf Platz acht der türkischen Rekordnationalspieler, betonte, dass es am Ende nur wichtig war, zu gewinnen und man sich nun auf die kommenden Aufgaben konzentrieren müsse: „Wichtig waren einzig und allein die drei Punkte. Es war ein schöner Sieg. Wir haben guten Fußball gespielt und vieles richtig gemacht. Am Ende haben wir auch das Tor erzielt“, zitierte “NTV Spor” den gebürtigen Gelsenkirchener.

Coach Günes brachte mit Joker Tufan die Erlösung

Auf die defensive Spielweise des Gegners sei man vorbereitet gewesen, erläuterte der 36-jährige TFF-Funktionär: „Wir wussten, wie Andorra spielen wird. Entscheidend war es, hier keinen Fehler zu machen. Jetzt konzentrieren wir uns auf das Moldawien-Spiel. Unser Trainer hat im Spiel einige Veränderungen vorgenommen. Er brachte Ozan, der schließlich auch den Siegtreffer markierte. Es war das erwartet unangenehme Spiel. Nach der Niederlage gegen Island, war es wichtig mit einem Sieg zurückzukommen.“

Altintop nimmt Calhanoglu in Schutz

Des Weiteren unterstrich der frühere Profi, der unter anderem für den FC Bayern München, Real Madrid und Galatasaray aktiv war, wie wichtig Hakan Calhanoglu für das Team sei: „Hakan Calhanoglu ist ein sehr wertvoller Spieler und eine echte Waffe. Wir wissen alle, dass dies so ist. Natürlich wird es auch Kritik geben. So etwas entsteht, da die Erwartungen an den Spieler sehr hoch sind. Jeder vermisst sicherlich die Freistöße von Hakan. Jeder weiß für welchen Verein er spielt und welche Rückennummer er trägt. Wir sollten den Wert dieser Umstände besser schätzen. Solche Spieler sollten wir unterstützen, statt sie unnötig stark zu kritisieren. Nun sollten wir erst einmal den Erfolg auskosten. Die Atmosphäre und das Ergebnis waren schön. Jetzt gilt unsere Konzentration ausschließlich Moldawien.“

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Anil P. Polat

Anil P. Polat

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Hürriyet.de-Redaktion