Süper Lig

GazeteFutbols Länderspiel-Tour: Ghezzal und Bakasetas mit erfolgreichen Auftritten


Neben den türkischen Süper Lig-Profis, die aktuell mit der Nationalmannschaft der Rot-Weißen unterwegs sind, befinden sich auch zahlreiche ausländische Akteure aus der Süper Lig auf Länderspielreise. GazeteFutbol wirft einen Blick auf die Auftritte von Anastasios Bakasetas, Dimitrios Pelkas, Rachid Ghezzal & Co.!


Ryan Donk (Galatasaray): Der 34-jährige Routinier gab für Surinam vor zwei Tagen sein Debüt. Gegen die Cayman-Inseln führte Donk sein Team in der WM-Qualifikation als Kapitän aufs Feld und erzielte per Strafstoß das zwischenzeitliche 2:0 für sein Team. Am Sonntag geht es für Donk und Surinam um 01.00 Uhr gegen Aruba weiter.

Dimitrios Pelkas (Fenerbahce): Der Grieche hat sich vor dem WM-Quali-Auftakt in Spanien im Training verletzt und stand daher nicht im Kader. Ob es in den nächsten beiden Länderspielen gegen Honduras (Sonntag ab 16.00 Uhr) und Georgien (Mittwoch ab 20.45 Uhr) zu einer Kadernominierung langt, ist noch unklar.

Anastasios Bakasetas (Trabzonspor): Der Spielmacher des Schwarzmeerklubs führte sein Team als Kapitän ins Spiel gegen Spanien. Am Ende erkämpften sich die Hellenen ein 1:1-Remis. Den Ausgleich für Griechenland erzielte Bakasetas höchstpersönlich – per Strafstoß in der 56. Minute. Zuvor hatte Alvaro Morata den Favoriten in Führung gebracht.

Caleb Ekuban (Trabzonspor): Das Auswärtsspiel in Südafrika um die Afrika-Cup-Qualifikation hatte nicht viel zu bieten. Ekuban spielte unauffällig und wurde mit Beginn der Schlussviertelstunde ausgewechselt. Weiter geht es für Ghana mit einem Testspiel heute gegen Usbekistan (14.00 Uhr) und dem nächsten Quali-Spiel gegen Sao Tome und Principe am Sonntagabend (18.00 Uhr).





Rachid Ghezzal (Besiktas): Auch Algerien war in der Qualifikation für den Afrika-Cup im Einsatz. Besiktas-Profi Ghezzal zeigte gegen Sambia (3:3) ein gutes Spiel, erzielte das 1:0 selbst und bereitete das 2:0 von Islam Slimani vor. Allerdings musste der 28-Jährige mit Beginn der zweiten Hälfte verletzt ausgewechselt werden. Dem Berater des Algeriers zu Folge habe man nichts Schlimmes zu befürchten.

Aaron Boupendza (Atakas Hatayspor): Der Gabun hatte im Qualifikationsspiel gegen die DR Kongo überraschend wenig Mühe und gewann klar mit 3:0. Boupendza gelang in klassischer Manier der Führungstreffer. Zwei Gegenspieler aussteigen lassen und mit einem Gewaltschuss den Ball in die Maschen donnern. Auf der Gegenseite standen Fenerbahce-Abwehrspieler Marcel Tisserand und Besiktas-Linksverteidiger Fabrice N’Sakala in der Startelf.

Cyle Larin (Besiktas): Auch wenn es „nur“ gegen Bermuda war. Der Besiktas-Angreifer bestätigte seine starke Form und erzielte gegen den Außenseiter gleich drei Treffer! Teamkollege Hutchinson stand ebenfalls 90 Minuten auf dem Platz.

Mostafa Mohamed (Galatasaray): Gegen Kenia reichte es für Ägypten in der Afrika-Cup-Quali zu einem äußerst glücklichen 1:1. Mohamed stand 88 Minuten auf dem Platz und war am Führungstreffer von Magdi Kafsha mit beteiligt.

Strahil Popov (Atakas Hatayspor): Bulgarien vergeigte den Quali-Auftakt und verlor zuhause gegen die Schweiz mit 1:3. Popov absolvierte sein 34. Länderspiel.

Alexandru Maxim (Gaziantep FK): Der Rumäne wurde beim 3:2-Sieg über Nordmazedonien erst nach 76 Minuten eingewechselt. Den Siegtreffer erzielte im Übrigen Ianis Hagi zehn Minuten später.

Attila Szalai (Fenerbahce): Der Innenverteidiger von Fenerbahce durfte sich am Donnerstagabend mit Polen und Weltfußballer Robert Lewandowski messen. Am Ende stand ein offener Schlagabtausch mit einem 3:3 zu Buche. Offenbarte vor allem Schwächen in den Luftzweikämpfen und im Passspiel nach vorne.

Kristoffer Nordfeldt (Genclerbirligi): Schweden feierte gegen Georgien einen gelungenen Quali-Auftakt und gewann zum Ibrahimovic-Comeback knapp, aber verdient mit 1:0. Nordfeldt stand etatmäßig im Tor und spielte zu Null.

Martin Linnes (Galatasaray): Türkei-Gruppengegner Norwegen hatte mit Gibraltar keinerlei Mühe und gewann klar mit 3:0 Linnes wurde in der 62. Minute eingewechselt und hatte genug Zeit sich mit nach vorne einzubringen. Der Sieg hätte deutlich höher ausfallen müssen.

Mbwana Samatta (Fenerbahce): Gegen Äquatorialguinea war Tansania hoffnungslos unterlegen, verlor am Ende aber doch nur mit 0:1. Samatta konnte sich dabei nicht auszeichnen und war mehr damit beschäftigt die gegnerischen Angriffe abzuwenden.


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