Perfekte Gruppenphase vor wichtigen Topspielen
Galatasaray hat seine beeindruckende Serie im türkischen Pokal fortgesetzt und auch das vierte Gruppenspiel gewonnen. Damit schließen die Istanbuler „Löwen“ die Gruppenphase mit der Maximalausbeute von zwölf Punkten ab und ziehen als souveräner Gruppensieger in die nächste Runde ein. Trotz mehrerer Rotationen im Kader kontrollierte das Team die Partie über weite Strecken.
Trainer und Staff entschieden sich bewusst dafür, einige Stammspieler zu schonen. Hintergrund sind die kommenden Schlüsselspiele im Kalender: das Derby gegen Besiktas sowie das wichtige UEFA Champions League-Duell gegen den FC Liverpool. Dennoch zeigte die Mannschaft eine stabile Leistung und sicherte sich den verdienten Erfolg.
Frühe Führung durch Baris Alper Yilmaz
Bereits in der Anfangsphase übernahm Galatasaray die Kontrolle über das Spiel. In der 4. Minute ging Baris Alper Yilmaz nach einem Zweikampf mit Fatih Aksoy im Strafraum zu Boden, woraufhin der Schiedsrichter auf Elfmeter entschied. Zwei Minuten später trat Yilmaz selbst an und verwandelte sicher zur frühen 1:0-Führung.
Die Gäste blieben offensiv und kamen in der elften Minute erneut gefährlich vor das Tor. Nach einer Ecke landete der Ball bei Yilmaz, dessen Abschluss jedoch nur an den Pfosten prallte. Der Druck der Istanbuler blieb bestehen und zahlte sich kurz darauf aus.
Nhaga erhöht – Galatasaray kontrolliert das Spiel
In der 29. Minute spielte Yilmaz im Strafraum klug auf Renato Nhaga, der aus kurzer Distanz eiskalt abschloss und auf 2:0 stellte. Auch danach blieb Galatasaray die spielbestimmende Mannschaft. Chancen für die Gastgeber ergaben sich unter anderem durch Kombinationen über Ianis Hagi und Güven Yalcin. Auf der Gegenseite probierte es Yaser Asprilla, doch der gegnerische Torhüter verhinderte einen höheren Rückstand.
Zweite Halbzeit mit weiteren Chancen auf beiden Seiten
Nach der Pause entwickelte sich eine offenere Partie. In der 56. Minute setzte Ilkay Gündogan mit einem Pass auf Ahmed Kutucu eine gefährliche Aktion in Gang, doch die Verteidigung klärte im letzten Moment. Wenige Minuten später versuchte es Leroy Sane mit einem Distanzschuss, der knapp über das Tor ging.
Auch Eren Elmali und erneut Nhaga kamen zu Abschlüssen, doch die Defensive des Gegners verhinderte weitere Treffer. In der 78. Minute gelang dem Gegner schließlich durch Steve Mounie der Anschlusstreffer zum 1:2. Die Schlussphase blieb spannend, doch Galatasaray verteidigte den Vorsprung souverän.
Galatasaray geht mit Selbstvertrauen in die kommenden Topspiele
Mit dem vierten Sieg im vierten Gruppenspiel bestätigt Galatasaray seine starke Form und geht mit großem Selbstvertrauen in die nächsten Herausforderungen. Der Gruppensieg im Pokal sorgt nicht nur für sportliche Stabilität, sondern ermöglicht auch eine gezielte Rotation im Hinblick auf die kommenden Schlüsselspiele in Liga und Champions League.
Aufstellungen
Corendon Alanyaspor: Victor – Aksoy (46. Akdag), Viana, Aliti, Kaya – Makouta (74. Celik), Janvier, Keskin (46. Hadergjonaj), Karaca (59. Hwang), Hagi – Yalcin (59. Mounie)
Galatasaray: Güvenc – Boey, Ayhan, Jakobs (67. Singo), Elmali (90. Kahraman), Gündoğan, Nhaga, Sane (77. Güner), Asprilla (90. Gürpüz), Kutucu – Yılmaz (46. Lang)
Tore: 0:1 Yilmaz (6./FE), 0:2 Nhaga (29.), 1:2 Mounie (78.)
Gelbe Karten: Keine



Ein Kommentar
Ich habe mir nur die erste Halbzeit angeschaut und kann nicht viel darüber schreiben. Ich bin im Grunde echt happy, dass Nhaga von Beginn an spielen durfte und direkt getroffen hat. Ich hoffe echt, dass der Junge immer mehr und mehr Einsatzzeiten bekommt und sich beweisen darf. Mir macht er einen sehr guten Eindruck und scheint ein dickes Juwel zu sein, natürlich noch sehr früh um das so richtig zu beurteilen.
Ansonsten war das Spiel eher wie ein Testspiel, viel war nicht zu erwarten. Mir war nur wichtig, dass Schlüsselspieler nicht eingesetzt werden und eben einige Talente mal ran dürfen.
Einen Armando Güner habe ich etwas eher im Spiel erwartet, dass er „nur“ 10 Minuten ran durfte war auch irgendwo schade.
Ein Schlusswort noch zu den Retro-Trikots: Verdammt sehen die geil aus! Für schlappe 100 Euro werde ich mir aber dennoch eins im Sommer zulegen, wenn denn noch welche nachkommen.