Galatasaray

Galatasaray-Trainer Terim: Erst Vertragsverlängerung, dann Präsidentschaft

Übereinstimmenden türkischen Berichten zufolge steht Galatasaray-Trainer Fatih Terim vor einer Vertragsverlängerung beim amtierenden Meister der Süper Lig. Dem Vernehmen nach soll der 65-jährige Erfolgscoach sich mit dem GS-Vorstand auf einen neuen Kontrakt bis 2024 geeinigt haben. Im Gespräch sei ein Jahressalär von drei Millionen Euro, dass jedoch in der einheimischen Währung Lira zu dem von der Vereinigung der Süper Lig-Vereine zuvor festgelegten Wechselkurs (ein Euro = 4,5 TL) ausgezahlt werden soll.

Terims Traum ist das Präsidentenamt

Dies soll zugleich der letzte Vertrag von Terim als Trainer werden, hieß es weiter. Nach Ablauf der neuen Vereinbarung plane der gebürtig aus Adana stammende Übungsleiter seine aktive Karriere als Vereinstrainer zu beenden. Der am 4. September 1953 geborene Terim wäre, wenn seinen Vertrag im Mai 2024 endet, 70 Jahre alt. Das letzte große Ziel sei es, im Anschluss für das Amt des Klubpräsidenten zu kandidieren. Terim sprach in der jüngeren Vergangenheit des Öfteren über dieses Vorhaben. Allerdings verweisen vereinsnahe Quellen darauf, dass Terim innerhalb des Klubs und der Vereinsmitglieder nicht die gleiche Beliebtheit und Wertschätzung genieße, wie bei den Fans von Galatasaray.

Die Chancen auf eine Wahl stünden – entgegen der Annahme vieler Anhänger des Kult-Trainers – nicht sonderlich hoch. Aktuell sei die Voraussetzung Terims, um seinen Vertrag als Trainer bei Galatasaray zu verlängern beziehungsweise diesen Kontrakt schließlich auch zu erfüllen, dass der derzeitige Vorstand und Klubchef Mustafa Cengiz in dieser Zeit im Amt bleibt. Terim wechselte 1974 als Spieler zu Galatasaray und avancierte in den folgenden Dekaden zur absoluten Vereinsikone der Gelb-Roten.

Vorheriger Beitrag

2000. Süper Lig-Spiel für Fenerbahce: Ayew und Dirar angriffslustig

Nächster Beitrag

Süper Lig: Programm für den 25. und 26. Spieltag steht fest

Anil P. Polat

Anil P. Polat

Co-Owner/Chefredaktion GazeteFutbol
Hürriyet.de-Redaktion

2 Kommentare

  1. Avatar
    1. März 2019 um 14:44

    Und ich verstehe einfach nicht warum man Terim noch so viel Geld gibt. Ich mein einigt euch doch in Lira, dem Verein geht es doch sowieso nicht gut. Und wenn der Trainer den ersten Schritt macht, kommen vielleicht weitere hinzu. Finde ich ein bisschen schade, 3 Mio Euro, es gibt europäische Spitzentrainer die weniger verdienen. Terim macht nichts außergewöhnliches, wird wahrscheinlich in der Liga und im Pokal gewinnen aber dann in der CL wieder nichts zeigen.

  2. Avatar
    1. März 2019 um 14:24

    Ich versteh einfach nicht warum er nach seiner Trainerkarriere nicht einfach mal die Rente genießt. Was willst du mit deinen 70 Jahren dann noch als Präsident? Genieß das Leben, mach was mit deiner Familie etc.