Galatasaray

Galatasaray-Coach Terim und Genclerbirligi-Coach Hamzaoglu Seite an Seite in der Pressekonferenz!

Nach der 0:3-Niederlage von Liverpool am Samstagabend gegen Watford ist Galatasaray die einzige Mannschaft in Europa, die im Kalenderjahr 2020 noch keinen Punktverlust hinnehmen musste. Mit acht Siegen aus den letzten acht Spielen befinden sich die Gelb-Roten im Höhenflug und werden von Tag zu Tag immer mehr zum größten Titelanwärter in der Süper Lig. In den nächsten beiden Wochen stehen wichtige Spiele wie gegen Demir Grup Sivasspor oder das Derby gegen Besiktas an. Wenn man auch diese Partien fehlerlos überstehen sollte, dann wird es ganz schwer für die weiteren Meisterschaftskandidaten. Nach der Begegnung war Chefcoach Fatih Terim und Gästetrainer Hamza Hamzaoglu das alles eigentlich egal. Sie betonten in der Pressekonferenz, in der sie Seite an Seite standen, die Wichtigkeit einer Einheit innerhalb eines Landes zu sein.

Terim: „Gemeinsam auf einer Seite sein“

„Keine Fangruppe hat womöglich miteinander kommuniziert und trotzdem haben sie alle die gleiche Sprache innerhalb kürzester Zeit gesprochen. Jeder hat wichtige Messages vermittelt. Ich bin dafür, dass wir alle in diesem Land der gleichen Meinung sind. Heute ist nicht der Tag auf der gegnerischen Seite zu sein. Heute müssen wir gemeinsam auf einer Seite sein. Es gibt keine andere Türkei und wir müssen deshalb Schulter an Schulter stehen. Wir müssen alle Streitigkeiten hinter uns lassen. Wenn nach einem wichtigen Sieg vergangene Woche die Fans nicht die Spieler zu sich rufen, sondern ein klares Zeichen setzten und Parolen für dieses Land rufen, dann habe ich eigentlich nicht mehr viel zu sagen. Die Message ist eindeutig. Zum Spiel werde ich heute nichts sagen. Ich überlasse den Leuten im Fernsehen die Kritik“, so Terim gegenüber den Medien.

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Hamzaoglu: „Auch an guten Tagen gemeinsam sein“

„Leider kriegen wir es nicht hin, auch an guten Tagen eine Einheit zu werden. Immer kommen wir erst zusammen, wenn es etwas Schlimmes vorfällt. Die Spieler umarmen sich immer nach Spielen. Und wir müssen alle auch unsere Feindschaften aus der Welt schaffen. Dieses Land gehört uns und wir sind die Kinder dieses Landes. Wir müssen aneinander wertschätzen. Heute mussten wir auflaufen und unsere Spieler haben ihre Arbeit getan. Wenn solche Sachen passieren, dann sind die Farben von uns allen Rot-Weiß. Hoffentlich erleben wir solche Dinge nicht noch einmal. Es schmerzt. Es ist die Zeit gemeinsam gegen das alles zu stehen. Wir wollten genau das vermitteln und dementsprechend bedanke ich mich bei Fatih Terim für dieses Angebot und gratuliere ihm zum Sieg.“

Weitere Stimmen

Marcelo Saracchi (21, LV): „Nach dem Sieg über Fenerbahce im Derby mussten wir heute einfach punkten. Ein Spiel vor den eigenen Fans. Wir wussten, dass es ein schwieriges Match werden würde und haben es durch unsere Leistung leichter gemacht. Ein guter Sieg und es geht weiter. Ich habe vier Wochen lang nicht spielen können. Es ist heute nicht leicht gewesen. Je öfter ich spiele, desto besser werde ich sein.“

Radamel Falcao (34, ST): „Wir wollten heute unbedingt gewinnen. Sowohl ich als auch die Mannschaft haben heute bis zur letzten Sekunde sehr gut gespielt. Wir haben uns diese drei Punkte verdient. Die Unterstützung meiner Familie ist sehr wichtig. Sie sind immer bei mir. Auch in Spielen sind sie auf der Tribüne und ihre Unterstützung macht mich stärker. Ich bedanke mich bei ihnen.“

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