Fenerbahce

Fenerbahce bezwingt Göztepe mit 3:2!


Das neu formierte Fenerbahce von Erol Bulut fährt einen knappen Auswärtssieg an der Ägäis ein! Die Gelb-Marineblauen bezwingen in einem packenden und sehr spannenden Duell Göztepe mit 3:2. Für die Istanbuler trafen Jose Sosa, Serdar Aziz und Dimitris Pelkas. Guilherme markierte mit einem Doppelpack die Tore in seinem zweiten Pflichtspiel für Gelb-Rot. Mit diesem Sieg erhöht Fenerbahce die Punktzahl auf elf und führt die Tabelle fürs Erste an. Göztepe verbleibt mit sechs Punkten auf Rang zehn. In der kommenden Woche empfängt der Titelaspirant mit Trabzonspor den Vizemeister aus der Vorsaison. Göztepe dagegen gastiert in Istanbul bei Kasimpasa.

Elfmeter für beide Seiten – Fenerbahce geht mit Führung in die Pause

Die Gäste aus Istanbul starteten gleich mit einem offensiven Forechecking in die Partie. Göztepe wurde bereits beim Spielaufbau gestört. Durch die eroberten Bälle versuchten die Gelb-Marineblauen gefährliche Nadelstiche zu setzen. Vor allem die Außenverteidiger Caner Erkin und Nazim Sangare suchten ständig den Weg nach vorne. Es dauerte lediglich etwas, bis die ersten Torschüsse fielen. Auf der anderen Seite stand die Hintermannschaft von Göztepe zunächst kompakt. Nukan & Co ließen nicht viel zu. So konnte der zu dem Zeitpunkt verdiente Führungstreffer für Fenerbahce nur über einen Strafstoß fallen: Andre Poko fälschte eine Flanke des formstarken Ozan Tufan mit der Hand ab. Der Unparteiische Atilla Karaoglan zeigte auf den Elfmeterpunkt, von welchem aus Spielmacher Jose Sosa seinen zweiten Elfer in dieser Saison verwandelte. Nur sieben Minuten später pfiff Karaoglan den nächsten Elfmeter. Diesmal wurde Zlatko Tripic im Fenerbahce-Strafraum von Serdar Aziz zu Fall gebracht. Folglich legte sich Guilherme den Ball zurecht und erzielte den Ausgleich. Kurz vor dem Pausenpfiff stand Aziz wieder im Vordergrund. Diesmal köpfte der erfahrene Defensivakteur das 2:1 aus Sicht der Gäste. Mit diesem Ergebnis gingen die Parteien in die Pause.

Fenerbahce holt sich die drei Punkte – Sehenswertes Spiel von beiden Seiten

Auch nach dem Seitenwechsel brannten die Kontrahenten ein Offensivspektakel ab. Dabei dominierte Fenerbahce in der Anfangsphase der zweiten Hälfte das Spielgeschehen. Dafür wurde die Truppe von Erol Bulut früh belohnt. Nach einer sehenswerten Vorarbeit von Ozan Tufan erhöhte Neuling Dimitris Pelkas die Führung auf 3:1. Damit verewigte sich der Mittelfeldspieler als erster Grieche in die Geschichtsbücher, der für Fenerbahce in der höchsten Spielklasse der Türkei getroffen hat. Anschließend ließ der Titelaspirant nach. In Anbetracht dessen verkürzte Göztepe in der 66. Minute erneut mit Guilherme auf 2:3, der eine flache Hereingabe von Akbunar aus kurzer Distanz verwandelte. Allerdings schafften es die Gelb-Roten nicht, in der Schlussphase einen draufzulegen und verpassten das Remis. Summa summarum fuhr Fenerbahce einen knappen und sehr wichtigen Dreier in Izmir ein.

+++ Spieltag und Tabelle im Überblick +++
Aufstellungen

Göztepe: Egribayat – Paluli, Nukan, Mihojevic, Emir – Poko (56. Obinna), Aydogdu – Akbunar, Guilherme, Tripic (56. Ndiaye) – Ideye

Fenerbahce: Bayindir – Sangare, Tisserand, Aziz, Erkin – Sosa, Gustavo – Valencia (57. Kadioglu), Pelkas (70. Gümüs), Tufan – Samatta (70. Cisse)

Tore: 0:1 Sosa (27. Elfmeter), 1:1 Guilherme (34. Elfmeter), 1:2 Aziz (43.), 1:3 Pelkas (51.), 2:3 Guilherme (66.)

Gelbe Karten: Gustavo, Bayindir, Erkin (Fenerbahce) – Ideye, Obinna (Göztepe)

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Hüseyin Yilmaz

Hüseyin Yilmaz

Wirtschaftswissenschaftler, Freier Sportjournalist, Kosmopolit, Hürriyet Gücer-Fan und Spor Toto Süper Lig-Liebhaber

9 Kommentare

  1. Avatar
    18. Oktober 2020 um 23:20 —

    Ich möchte noch was zu beIN Sports schreiben, letzte Woche habe ich mich hier schon über einige Dinge wie die einseitigen Zeitlupenwiederholungen beschwert.

    Das hat sich diese Woche kein Stück gebessert, jede kritische Szene im FB Strafraum wird minimum 10 mal wiederholt, aber das gleiche passiert nicht bei kritischen Szenen auf der anderen Seite, ich würde hierfür gerne den Grund erfahren.

    Liegt das vielleicht daran, das die FB Anhänger vor Saisonbeginn hunderttausendfach ihr beIN Sports Abo gekündigt haben und die bei beIN Sports sich nun dafür mit diesen Zeitlupenskandalen an uns rächen wollen?

    Eine ausgewogene und neutrale Spielübertrageung sieht für mich jedenfalls anders aus, meiner Meinung nach stecken die von beIN Sports mit dem TFF und den türkischen Schiedsrichtern unter einer Decke, die sind ganz klar gegen uns, da braucht mir hier auch keiner etwas gegenteiliges erzählen.

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    18. Oktober 2020 um 22:57 —

    Genau, der Schiedsrichter müsste 2xmal mehr zum VAR gehen und zwei Elfmeter gegen Fenerbahce pfeifen. Dann wäre es fair und Fenerbahce hätte 0 Punkte statt 3 ergattert.

    Zieht die Rosa Brille ab und gibt zu, dass der Schiedsrichter heute für FB war.
    Caner, Serdar und Gustavo waren permanent am foulen und meckern. Haben anscheinend ein Freifahrtschein hierfür. Aber wir brauchen nicht zu diskutieren. Aus dem Spiel heraus hat Fener heute ein Tor geschossen (2xmal mit dem Kopf verlängert vom Gegner, sonst würde es hier auch nicht zum Tor kommen).

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      18. Oktober 2020 um 23:02

      Glaubst du da eigentlich was du schreibst? hahahahah

      Wie verbittert muss man sein? speziell zwischen der 45-70 Minuten hätten wir locker 5/6-1 führen müssen aber Cisse und Samatta haben die nicht gemacht… Absolut peinlich dein Kommentar…Objektivität ist wohl nicht so deins 😉

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      18. Oktober 2020 um 23:06

      Habe ich geschrieben dass Fener keine Torchancen hatte? Steht das irgendwo in meinem Beitrag?

      Wenn du vorne keine Tore machst dann ist das nicht Schuld des Schiedsrichters, sondern die schwache Leistung der Spieler.

      Also erst lesen was ich überhaupt schreibe dann kannst du jemanden als peinlich bezeichnen.

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      18. Oktober 2020 um 23:15

      Ab dem Satz “Der schiri war für Fener” habe ich kein grund gesehen weiter zu lesen. Man kann gerne über die 11meter diskutieren aber dann erwähne auch bitte das Göztepes 11meter fragwürdig war 😉

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      18. Oktober 2020 um 23:36

      Da gibt es nichts zu diskutieren, eine Berührung war da. Klarer Elfer. Ist halt die Dummheit von Serdar Aziz. Der Typ wird immer wieder sollte Elfmeter verursachen, ein Glück das er uns verlassen hat.

      Eine andere Frage an dich, lieber Aykut:

      Eckball für Göztepe. Halil wurde auf dem Fuß getreten, hadi onu gec, was war das für ein klammern im Strafraum? Das hatte NULL mit dem Ball zu tun, klarer Elfer für Göztepe wurde verwehrt. Nicht mal ein Zeichen vom VAR Schiedsrichter kam. Warum?

      ahh siehe da, es würde dann 3:3 stehen und dann? Also redet nicht dass der Schiedsrichter gegen Fener war. Seid froh das ihr trotzdem die 3 Punkte geschenkt bekommen habt.

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      18. Oktober 2020 um 23:41

      Du suchst doch jetzt zwanghaft Irgendwas oder ? Wo wurde da bitte geklammert ? Falls du die Situation mit Tisserand und dem Göztepe Spieler meinst, da war absolut gar nichts! Und das mit Halil habe ich gerade nicht auf dem Schirm. Zu guter letzt der Elfmeter von Göztepe finde ich zwar nicht so klar aber nun gut

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      18. Oktober 2020 um 23:50

      Ich suche nicht zwanghaft irgendwas. Das klammern und zu Boden bringen des Spielers von Tisserand ist ein Foul und somit ein Elfmeter. Da gibt es nichts zu diskutieren. Punkt.

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    18. Oktober 2020 um 22:48 —

    Ich fand das Spiel jetzt nicht unbedingt auf hochklassigem Niveau, dafür waren viel zu viele Protagonisten auf dem Platz einfach zu schlecht allen voraus der heutige türkische Schiedsrichter.

    Lt. Serdar Ali Celikler (Habertürk) verdient ein durchschnittlicher türkischer Schiedsrichter wie dieser Atilla Karaman ca. 30.000 TL im Monat, das ist für türkische Verhältnisse ein sehr hoher Verdienst, wenn man bedenkt das der türkische Mindestlohn im Land bei 2300TL liegt.

    Bei so einem hohen Verdienst von 30.000TL darf der türkische Schiedsrichter bewusst oder unbewusst nicht soviele Fehler auf dem Platz begehen, insbesondere wenn es einen VAR gibt und hier auch kein Druck von den leeren Zuschauertribünen herrscht.

    Natürlich ist der türkische Schiedsrichter nicht der alleinige Schuldige auf dem Platz, aber als Mann an der Pfeife muss er das Spiel einfach besser leiten können, vor allem wenn ihm alle Hilfsmittel wie das VAR zur Verfügung stehen.

    Das die türkischen Schiedsrichter trotzdem soviele Fehler begehen ist rational nicht zu erklären, meiner Meinung nach stammt nicht der Typ im roten Kostüm beim Legends Cup sondern alle diese türkischen Schiedsrichter direkt aus der Hölle, das sind doch alles böswillige Teufel oder ist hier einer etwa anderer Meinung?

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