Fenerbahce

Ex-Fenerbahce-Sportdirektor Comolli: „Ich habe es nicht mehr ausgehalten“

Der frühere Sportdirektor von Fenerbahce, Damien Comolli, trat nach seiner Trennung vom Klub aus Kadiköy im Gespräch mit “The Athletic” nochmal gegen seinen Ex-Klub nach und ließ kein gutes Haar am alten Arbeitgeber: „Es ist sehr schwer, die 18-19 Monate, die ich bei Fenerbahce verbracht habe, in ein paar Sätzen zusammenzufassen. Vor mir lagen zwei Möglichkeiten. Entweder zu bleiben und zu schauen, was passiert oder zurückzutreten. Ich wollte schon zuvor meinen Rücktritt erklären, aber der Vorstand lehnte ab. Aber ich hielt es nicht mehr aus. Ich sah das Licht am Ende des Tunnels nicht. Ich habe etwas getan, was ich noch nie zuvor getan habe und habe einen Tweet verfasst“, so der 47-jährige Franzose während des Podcasts.

Tweet als Trennungskatalysator

Diese Twitter-Aktion habe die Vereinsführung schließlich dazu bewogen, die Zusammenarbeit schließlich doch zu beenden: „Nach diesem Statement haben sie zugestimmt, dass ich gehe. Der Präsident hat ohne mein Wissen oder des Trainers Transfers getätigt. Aufgrund der Zeit, die er für den Verein aufgewendet hat und der Gelder, die er in den Klub steckte, habe ich dies respektiert. Schlussendlich ist es der Präsident seines Klubs und kann tun, was er will. Aber dieser Umstand hat mich gestört.“

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Franzose beklagt schlechte Stimmung im Verein

Comolli weiter: „Trotz der schwierigen finanziellen Gegebenheiten haben wir einen guten Transfersommer erlebt. Ich denke, Fenerbahce besaß den besten Kader der Liga. Die besten Spieler der Liga waren bei Fenerbahce. Aber einige Dinge liefen schief. Das war auch der Grund, der mich zum Rücktritt drängte. Im Klub herrschte eine sehr negative Atmosphäre. Das war eine große Enttäuschung für mich. So etwas habe ich zum ersten Mal in meiner Karriere erlebt.“

Comolli vergleicht Muriqi mit Giroud

Abschließend fand Comolli nach so viel Kritik zumindest lobende Worte für Stürmer Vedat Muriqi: „Vedat Muriqi besitzt alle Qualitäten, die man braucht, um in der Premier League zu spielen. Seine Entwicklung hat wirklich für viel Aufmerksamkeit gesorgt. Ich vergleiche ihn immer mit Olivier Giroud. Vielleicht ist Muriqi noch nicht bereit für Manchester City oder Liverpool, aber er kann problemlos bei allen anderen Premier League-Klubs spielen.“

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Anil P. Polat

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Hürriyet.de-Redaktion

1 Kommentar

  1. Avatar
    27. Februar 2020 um 15:13

    Ich sage es ja bei Koc ist mehr Schein als sein er ist ein Aziz 2.0 eigentlich könnte Fenerbahce froh sein wenn Aziz zurückkehrt so schräg wie es auch klingt.

    Koc muss weg wenn es soweiter geht wird Fenerbahce nicht mehr zweite Macht der Türkei sein sondern noch tiefer fallen und abgelöst werden.
    Hätte Koc Comolli seine Arbeit machen lassen wären sicher andere Spieler im Kader gelandet, auch interessant zu lesen das innerhalb des Vereins schlechte Stimmung herrscht obwohl die Fans ja voller Euphorie waren