Galatasaray

Die Woche der Wahrheit für Galatasaray!

Aktuell läuft es beim türkischen Rekordmeister sportlich nicht wie erhofft. Nach der ersten Gruppenbegegnung in der UEFA Champions League mit Lokomotive Moskau hat sich die Lage bei Galatasaray drastisch verschlechtert. Während man vor der Partie mit den Russen am 18. September aus fünf Partien vier Siege und eine Niederlage Profit schlug, konnte man nach dem Gruppenauftakt in wettbewerbsübergreifend zehn Begegnungen nur drei für sich entscheiden. Vier Niederlagen und drei Unentschieden mussten die „Löwen″ hinnehmen, was für einen Top-Klub nicht gerade Alltag ist. Die Partie am Mittwoch in Moskau ist deshalb von immenser Bedeutung. Der Titelverteidiger der Spor Toto Süper Lig müsste mindestens einen Punkt holen, um die UEFA Europa League-Qualifikation zu sichern. Und wenn man die minimale Chance auf den Einzug in das Achtelfinale der „Königsklasse″ aufrechterhalten möchte müsste man in der Ferne gar gewinnen und hoffen, dass der FC Schalke 04 beim FC Porto Punkte liegen lässt. Aus eigener Kraft ist ja wie bekannt das Ticket für die nächste Runde nach der 2:0-Niederlage gegen die „Königsblauen″ leider nicht mehr möglich. Es stehen also kritische Zeiten bevor, denn am Wochenende wartet mit Besiktas ein weiterer harter Brocken im Derby auf die Gelb-Roten. Zwei Auswärtshürden, die sicherlich nicht leicht zu meistern sein werden. Man könnte sogar von der Woche der Wahrheit sprechen. Zum Glück scheinen die Moskauer auch nicht gerade in Form zu sein und musste sich nach einer 1:0-Führung im eigenen Stadion gegen Ural Ekaterinburg mit 1:2 geschlagen geben.

Leistungsträger kehren zurück – Spanier pfeift in Moskau

Bereits am Samstag nach dem skandalösen Freitagsspiel gegen Atiker Konyaspor im Türk Telekom-Stadion hatte der Tabellendritte der Süper Lig den Trainingsbetrieb mit Blick auf das bevorstehende Champions League-Match wieder aufgenommen. Fernando Reges, welcher sich in der 81. Minute der Konyaspor-Begegnung verletzt hatte und ausgewechselt wurde, soll laut den Mannschaftärzten bis Mittwoch wieder fit sein, um auf dem Feld stehen zu können. Der länger ausgefallene Japaner Yuto Nagatomo war im Mannschaftstraining mit von der Partie und wird am Mittwoch wohl von Beginn auf dem Platz zu sehen sein. Außerdem kann Coach Fatih Terim wieder mit Leistungsträgern wie Ryan Donk, Badou Ndiaye und Garry Rodrigues planen, die aufgrund ihrer Sperren am Wochenende nicht einsetzbar waren. Außer Emre Akbaba, Younes Belhanda und Sinan Gümüs kann Coach Terim aus dem Vollen schöpfen. Des Weiteren gab die UEFA bekannt, dass für die Begegnung zwischen Lokomotive Moskau und Galatasaray der 41-jährige spanische Unparteiischen Antonio Mateu Lahoz angesetzt worden ist. Dies ist erst die zweite Galatasaray-Begegnung für den Referee aus der Primeria Division. Er fungierte zuvor bei der 4:0-Niederlage des Istanbuler-Klubs in der Champions League (2014/15) gegen Dortmund als Schiedsrichter.

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M. Cihad Kökten

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