Galatasaray

Der Rückblick: Bafetimbi Gomis

Als er im Juli 2017 für 2,5 Millionen Euro von Swansea City zu Galatasaray wechselte, waren die Erwartungen hoch an den zwölfmaligen französischen Nationalspieler. Doch Bafetimbi Gomis übertraf die Hoffnungen der Gelb-Roten-Anhängerschaft bei weitem.

Franzose stellt Rekord auf

Der 33-jährige Stürmer verbrachte zwar nur eine Saison bei den „Löwen”. Aber diese eine Spielzeit genügte dem Angreifer mit senegalesischen Wurzeln, um sich in die Geschichtsbücher von Galatasaray und auch der Süper Lig einzutragen. In insgesamt 42 Pflichtspielen erzielte Gomis 32 Treffer und verbuchte zudem sechs Assists. Mit 29 Toren wurde der Franzose klar Torschützenkönig der Süper Lig-Saison 2017/18. Außerdem waren die 29 Treffer gleichzeitig ein neuer Rekord in der Türkei für die meisten Saisontreffer eines ausländischen Spielers.

Stürmer knipst Galatasaray zur Meisterschaft

Gekrönt wurde die statistisch herausragende Spielzeit von Bafetimbi Gomis mit dem Gewinn der türkischen Meisterschaft 2018. Neben dem 21. Ligatitel erreichte Gomis mit Galatasaray auch das national Pokalfinale. Während des Wettbewerbs markierte der in La Seyne-sur-Mer geborene Offensivmann in fünf Pokalbegegnungen drei Treffer. Doch im Halbfinale unterlag Galatasaray Teleset Mobilya Akhisarspor. Das gleiche Schicksal ereilte Gomis und „Gala” auch im Supercup-Finale 2018, so dass dem Publikumsliebling das nationale Triple knapp entging. Es wäre ein überragendes Ende einer ohnehin erinnerungswürdigen Erfolgsstory am Bosporus geworden. Doch auch ohne einen Pokaltriumph zum Schluss wird Bafetimbi Gomis den GS-Fans sicher lange positiv in Erinnerung bleiben.

Kann gleichwertiger Ersatz für Gomis gefunden werden? 

Von nun an schnürt Gomis seine Fußballschuhe in Saudi-Arabien für Al-Hilal Riad, wo er einen Vertrag bis 2020 unterschrieben hat. Galatasaray kassierte für den Transfer seines Topscorers sechs Millionen Euro. Ob Gomis kurz vor dem Ende der Transferfrist so schnell gleichwertig ersetzt werden kann, wird die Zeit zeigen. Schließlich wachsen Fan-Favoriten und Torschützenkönige nicht auf Bäumen.

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Anil P. Polat

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Hürriyet.de-Redaktion