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Fenerbahce-Mittelfeldspieler Crespo: „Es wird nicht einfach für Trabzonspor“

Miguel Crespo war die große Unbekannte im Transfer-Sommer von Fenerbahce. Der 25-jährige Mittelfeldmann kam als Wunschspieler von Coach Vitor Pereira nach Kadiköy und soll in Zukunft die Mittelfeldzentrale des Tabellenführers verstärken – dabei bestenfalls noch Dauerbrenner Luiz Gustavo entlasten, der in sämtlichen Partien der Gelb-Marineblauen bislang in der Startformation stand. Bislang schaffte es Crespo auf drei Ligaeinsätze für die „Kanarienvögel“. In der Europa League ist der flexibel einsetzbare Mittelfeldspieler hingegen nicht spielberechtigt.

„Wollen drei Punkte gegen Trabzonspor holen“

Im Gespräch mit der türkischen Presse verriet der Portugiese seine Ziele mit dem Istanbuler Spitzenklub und gab dabei auch die Marschroute für das Topspiel am 9. Spieltag gegen Trabzonspor vor. „Natürlich wird es ein schweres Spiel, doch auch Trabzonspor wird es nicht einfach haben. Wir möchten unbedingt mit den drei Punkten die Heimreise antreten, denn es ist ein enorm wichtiges Spiel“, so Crespo. Lob gab es vom Mittelfeldspieler für Trainer Vitor Pereira. Die Zusammenarbeit mit seinem Landsmann funktioniere reibungslos: „Wir versuchen seine Vorgaben umzusetzen und wachsen als Team von Tag zu Tag besser zusammen. Auch für mich gilt, dass ich für seine Wünsche und Forderungen noch Zeit brauche. Aber ich werde mich von Spiel zu Spiel steigern. Unser Weg ist noch lang und wir möchten am Ende mit dem Meistertitel dastehen.“

Crespo will zur Nationalmannschaft

Seine Idealposition auf dem Platz sei der „typische Achter“, der seinem Team „sowohl offensiv als auch defensiv“ behilflich sein müsse. „Hier fühle ich mich am wohlsten“, erklärt der 25-Jährige. Als übergeordnetes Ziel nennt der in Lyon geborene Rechtsfuß die Nominierung für die portugiesische Nationalmannschaft: „Für mich geht es bei Fenerbahce zweifellos darum, meine Karriere voranzutreiben. Durch viel Arbeit möchte ich es in die Nationalmannschaft schaffen. Den Druck, ständig gewinnen zu müssen, finde ich förderlich. Denn das treibt einen an, noch mehr zu trainieren. Eine große Rolle wird auch mein Trainer spielen. Pereira ist ein großer Coach, der mir helfen wird, mich weiterzuentwickeln.“





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