Türkischer Fußball

Coronavirus: Drohen Folgen für die EURO 2020 und den Europapokal?

Der Coronavirus ist in Europa angekommen und dies hat Folgen für den europäischen Fußball. Der derzeit größte Verbreitungsherd auf unserem Kontinent befindet sich in Italien, wo es bereits zu Spielverlegungen kam. Am Wochenende steht das Derby d’Italia zwischen Juventus Turin und Inter Mailand an. Die Nerazzurri stammen aus der gefährdeten Region Lombardei. Unter Zustimmung der Regierung wird das Duell unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden.

Virus verteilt sich in Europa

Und auch weitere Geisterspiele sowie ganze Spielverlegungen oder das zeitliche Aussetzen von Spieltagen seien nicht mehr undenkbar. Auch in Deutschland und anderen europäischen Staaten wie Spanien, der Schweiz, Österreich oder Kroatien wurden bereits positiv auf den Coronavirus getestete Fälle gemeldet.

UEFA-Vizepräsident Uva mit bedenklichen Aussagen

Ob diese Einschränkungen auch für den Europapokal oder gar die Europameisterschaft gelten, bei der die Türkei am 12. Juni das Auftaktmatch gegen Italien in Rom bestreiten soll, ließ UEFA-Vizepräsident Michele Uva im Gespräch mit “Rai Sport” offen: „Wir wollen die EM nicht absagen oder Änderungen der Spielorte vornehmen. Aber sollten uns die Veranstaltungsländer keine Garantien wegen des Virus geben können, dann können wir Wechsel der Städte durchführen. Wir warten“, so Uva.

Auch, was die zeitlich aktuellere Europapokalphase betrifft, hatte Uva gegenüber “Radio 1 Sport” seine Bedenken geäußert: „Sollte der Coronavirus in Europa einen Punkt erreichen, den wir uns nicht wünschen, dann ist es unausweichlich die Turniere zu stoppen.“

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Angst, dass Epidemie zur Pandemie wird

Das aggressive Virus trägt den Namen Sars-CoV-2 und kann zum Auslöser für eine Atemwegserkrankung mit hohem Fieber werden. Dies wiederum kann zu einer schweren Lungenentzündung führen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) benannte die Erkrankung Covid-19. Noch sprechen Experten hartnäckig von einer Epidemie (lokal/regional begrenzte Seuche). Allerdings lässt die globale Zunahme des Verbreitungsgebiets immer stärker eine weltweite Pandemie befürchten. Das wäre das Horrorszenario. Bislang gibt es offiziell bestätigt, 2707 Todesfälle, davon 2663 in China (Rest der Welt – 44). Die Zahl der Infizierten soll laut “N-TV.de” bei über 80.000 Menschen liegen (2621 außerhalb Chinas). Jedoch steigen die Zahlen täglich.

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Hürriyet.de-Redaktion