Süper Lig

Böses Blut in Gaziantep? – Spieler sollen gegen Trainer Erol Bulut meutern


Die lokale Zeitung „Gaziantep Günes“ berichtet vor dem Auswärtsspiel bei Fenerbahce am Freitag (19:30 Uhr MEZ) von einem kaputten Verhältnis zwischen Spielern und Trainer beim türkischen Erstligisten Gaziantep FK. Dabei geht es ausgerechnet um Erol Bulut, den langjährigen Spieler und Ex-Trainer der Istanbuler, der zurzeit Chefcoach in Gaziantep ist. Demnach hätten mehrere Antep-Profis dem Vorstand zu verstehen gegeben, dass man den Verein verlassen werde, sollte Bulut über das Saisonende hinaus Trainer der „Falken“ bleiben.

Einer muss gehen: Spieler sollen Vorstand Ultimatum gestellt haben

Nach den jüngsten Niederlagen hätten die negativen Aussagen von Bulut bezüglich seiner Spieler die Beziehung empfindlich beschädigt, hieß es. Vor allem die beiden Abwehrspieler Papy Djilobodji und Alin Tosca würden eine abweisende und harte Haltung gegenüber Bulut an den Tag legen, wird berichtet. Beide Akteure hätten dem Vorstand gesagt, dass man nicht mit Bulut weitermachen möchte. Gaziantep FK hat nur eines der letzten zehn Ligaspiele gewonnen und in diesem Zeitraum sechs Partien verloren. Das Team aus Südostanatolien hat den Klassenerhalt in der Süper Lig zwar quasi sicher, dennoch fiel man mit 42 Punkten nach 34 Begegnungen bis auf Tabellenplatz 15 zurück.

UPDATE: Gaziantep FK sah sich durch die Medienberichte veranlasst ein Statement zu veröffentlichten und dementierte, dass der Verein beabsichtige sich am Saisonende von Trainer Erol Bulut zu trennen. Dies entspreche nicht der Wahrheit, so der Klub.




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