Besiktas

Besiktas-Sanduhr: Fikret Ormans Zeit verrinnt

Präsident Fikret Orman erklärte, dass sich seine Ära als Klubchef von Besiktas dem Ende nähert: „Das ist meine letzte Amtszeit. Es verbleiben noch 2,5 Jahre. Die Sanduhr läuft jetzt andersherum und nach dem sie abgelaufen ist, kommt ein neuer Präsident mit neuem Vorstand. Bis dahin werden wir weiter für Besiktas arbeiten. Was wir bisher erreicht haben, haben wir mit den Besiktas-Fans erreicht“, so der 51-Jährige gegenüber der Presse bei einer Versammlung der Besiktas-Vereinigung in Adana.

Orman räumt Fehler ein

Der langjährige BJK-Boss räumte zudem ein, dass man auch Fehler gemacht hätte in der Vergangenheit: „Wir kämpfen alle zusammen für den Erfolg des Vereins. Auf jeden von uns kommt daher viel Arbeit und Verantwortung zu. In den sozialen Medien sehe ich, wie versucht wird, Besiktas ständig mit Fehlern in Verbindung zu bringen, um dem Klub zu schaden. Jeder macht Fehler, das ist der natürliche Gang der Dinge. Natürlich haben auch wir Fehler begangen. Unser Ziel in dieser Saison war und ist es, Besiktas unbeschadet aus der Krise zu führen. Wir mussten wieder zu einem Klub werden, der Ziele hat. Und das haben wir geschafft.“

Budget runter-, Erwartungen hochgeschraubt

Zwar habe man eine Reduzierung des Budgets vorgenommen, aber dennoch mehrere Spieler verpflichtet und ein Team zusammengestellt, dass um den Titel mitspielen könne: „Wir haben BJK TV geschlossen oder eher gesagt die Plattform geändert. Es gab zu viele Ausgaben. Im Bestfall sahen 15.000-20.000 Zuschauer am Tag zu. Aber auf Youtube können die gleichen Programme von ein bis zwei Millionen Menschen verfolgt werden. Das Budget im Fußballbereich haben wir um 20 Millionen Euro gesenkt und dennoch sieben neue Spieler geholt. Wir glauben an Abdullah Avci und sein Trainerteam. Alle im Verein glauben an den Gewinn der Meisterschaft. Zudem spielen wir im schönsten Stadion der Welt. Ich denke, dass wir dieses Jahr vieles erreichen werden. Nicht der Tag, sondern der Ausgang des langen Marathons ist entscheidend.“

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Anil P. Polat

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Hürriyet.de-Redaktion