Besiktas

Besiktas: Gökhan Töre-Rückkehr perfekt – Al-Ahli verklagt Klub wegen Josef de Souza


Nun ist es amtlich: Gökhan Töre kehrt zu Besiktas zurück. Der 28-Jährige unterschrieb laut dem vereinsnahen Sportportal “OrtaCizgi.com” für ein Jahressalär von 4,5 Millionen TL (ca. 503.000 Euro) und eine Auflaufprämie von 100.000 TL (11.100 Euro) für ein Jahr bei den “Schwarzen Adlern”. Zusätzlich wurde eine Option vereinbart, die nach 30 Einsätzen automatisch zu einer einjährigen Vertragsverlängerung führt. In diesem Fall würde Töre in der Spielzeit 2021/22 sechs Millionen TL (ca. 670.500 Euro) sowie 125.000 TL (ca. 14.000 Euro) als Auflaufprämie verdienen. Der 26-malige türkische Nationalspieler, der gebürtig aus Köln stammt, hatte für den Wechsel seinen Vertrag bei BtcTurk Yeni Malatyaspor aufgelöst und dafür auf Gehaltsforderungen in Höhe von vier Millionen TL verzichtet. Töres Spielerlizenz wurde zusammen mit der von Mit-Neuzugang Francisco Montero bereits erteilt.

Al-Ahli Dschidda mit Klage wegen Josef de Souza

Indes will Josef de Souzas Ex-Klub Ah-Ahli Dschidda Besiktas verklagen. Der Brasilianer hatte seinen Vertrag bei den Saudi-Arabern aufgrund von ausstehenden Gehaltszahlungen von fünf Monaten aufgelöst und war so ablösefrei zum Klub vom Dolmabahce-Palast gewechselt. Die entsprechenden Dokumente habe Josef den Anwälten der Istanbuler bereits ausgehändigt. Besiktas hatte im Fall eines juristischen Konflikts, den man womöglich verlieren könnte, vereinbart, dass Josef die Schadensersatzzahlungen übernimmt. Doch der 31-Jährige ist felsenfest davon überzeugt, absolut rechtens gehandelt zu haben, wie er mit einem Statement wissen ließ: “Warum zeigt Ihr denn nicht unseren Vertrag, den wir unterschrieben haben und warum veröffentlicht Ihr nicht, wie oft wir E-Mails mit Zahlungsaufforderungen an Euch geschickt haben? Leider wird der Klub von Amateuren kontrolliert. Der Verein ist sehr groß, jedoch macht der Vorstand Ahli sehr klein”, so Josef. Besiktas hat indes bis der Sachverhalt geklärt ist, einen Antrag an den Fußballweltverband FIFA gestellt, um eine vorübergehende Spielerlizenz ausstellen zu können.

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Anil P. Polat

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Hürriyet.de-Redaktion

3 Kommentare

  1. Avatar
    19. September 2020 um 11:10

    Ich habe am Charakter und den Aussagen von Josef de Souza keinerlei Zweifel, gleiches kann ich über die Saudis nicht gerade behaupten. Ein anderer saudischer Verein wie al Nasr schuldet uns immer noch 6 Millionen Euro Ablöse von Giuliano Transfer, hier kann man doch eindeutig erkennen welche Seite hier lügt oder?

    Außerdem mag ich diese Saudis per se nicht, ich meine zuerst einen Menschen im istanbuler Konsulat durch ein Exekutionskommando zerstückeln lassen und dann türkische Fussballvereine bei der FIFA anzeigen oder wie, noch unverschämter gehts wohl kaum oder?

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      19. September 2020 um 11:45

      Mehr verallgemeinern konntest du wohl nicht, oder? 😉
      Und das als Türke! Wie viele Spieler mussten Ihr Gehalt von türkischen Vereinen einklagen? Die türkischen Mannschaften sind regelrecht dafür bekannt, Gehälter nicht zu zahlen oder damit in Verzug zu geraten.

      Ein Volk per se nicht zu mögen ist übrigens der Inbegriff des Rassismus. Und was die aktuelle saudische Regierung im Istanbuler Konsulat abgezogen hat, hat wohl mal so rein garnichts mit dieser Thematik zutun.

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      19. September 2020 um 19:38

      @anadolufk
      sehe ich genauso wie Türken beschweren uns ohnehin ständig das man im Bezug auf unsere Nationalität stets verallgemeinert da sollte man selber nicht auch auf das Niveau sinken von daher @efsane07 das ist nicht die feine türkische Art;)

      Zum Thema halte von Töre überhaupt nichts verstehe ehrlich gesagt auch nicht was Besiktas mit ihm will seine Scorerwerte sind ziemlich schlecht zudem sehr Verletzungsanfällig