Besiktas

Atiba Hutchinson:„Karriereende bei Besiktas möglich“

Mittelfeldspieler Atiba Hutchinson äußerte sich im Gespräch mit der Presse in seiner kanadischen Heimat über seine Zukunft beim 15-fachen türkischen Meister Besiktas sowie in der Nationalmannschaft und zum Leben in der Türkei. 

„Fenerbahce-Derby immer wichtiger” 

Besonders die Entwicklung der Istanbuler Derbys sei erwähnenswert, erklärte der 35-Jährige: „Das Derby zwischen Fenerbahce und Galatasaray gilt als größtes und wichtigstes Derby der Türkei. Allerdings muss man klar konstatieren, dass das Duell zwischen Fenerbahce und Besiktas immer mehr an Bedeutung gewinnt und ein immer wichtigeres Derby wird. Als ich zu Besiktas wechselte, war eines der ersten Dinge, die man mir beibrachte, wie wichtig es ist, Fenerbahce zu besiegen. Die Atmosphäre in den Derbys ist unglaublich. Dies gilt sowohl in unserem Stadion als auch in dem des Gegners. Selbst wenn wir schlecht spielen, aber gewinnen, erfüllt es unsere Fans mit puren Glücksgefühlen.” 

Nationalelf-Karriere vor Ende 

Der in Brampton/Ontario geborene Mittelfeldstratege äußerte sich auch über seine Zukunft in der kanadischen Nationalmannschaft, für die Hutchinson bis heute 78 Länderspiele absolviert hat: „Ich habe es immer sehr genossen für Kanada zu spielen. Aber ich gedenke, nächstes Jahr nach dem Gold-Cup, meine Nationalmannschaftskarriere zu beenden. Das wird mein letztes Turnier sein.” 

„Besiktas ist mein Zuhause” 

Auch ein Ende seiner aktiven Laufbahn als Profi rückt immer näher. Diesbezüglich habe Hutchinson ebenfalls feste Vorstellungen: „Während der Transferphase gab es Interesse aus der MLS, aber kein ernsthaftes Angebot. Sollte ich mich nach dem Ende dieser Saison weiterhin gut fühlen, würde ich gerne noch ein Jahr in der Türkei spielen. Besiktas hat mir viel gegeben. Ich bewundere diesen Verein. Besiktas und die Türkei sind für mich ein zweites Zuhause geworden. Ich könnte meine Karriere bei Besiktas beenden. Die Türkei ist ein wunderschönes Land. Die Kultur ist großartig. Meine drei Kinder sind hier geboren und meine Frau liebt es hier. Ich bin mir sicher, dass auch sie nicht weg von hier möchte. Unser Zuhause ist hier.”

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Hürriyet.de-Redaktion