Süper Lig

Um Haaresbreite: Wie Dele Alli fast bei Adana Demirspor gelandet wäre

Dele Alli wechselte als einer der letzten richtig großen Deals am Deadline Day von Tottenham Hotspur zum FC Everton, ablösefrei mit Boni bis zu 40 Millionen Euro. Beinahe wäre es aber gar nicht zu dem Transfer gekommen – berichtet zumindest Murat Sancak, Präsident des türkischen Erstligisten Adana Demirspor. Bei einem Livestream auf Instagram sagte Sancak: „Wir hatten einen Deal mit Tottenham für Dele Alli. Sie wollten ihn an uns ausleihen.“

Alli entschied sich aber letztlich für die „Toffees“ und einen Verbleib in der Premier League – aus einem bestimmten Grund. Sancak dazu: „Als Frank Lampard zu Everton kam, scheiterte unser Geschäft.“ Der 25 Jahre alte Mittelfeldspieler galt als Lampards Wunschtransfer. Mehr oder weniger fix war die Verpflichtung der Chelsea-Ikone schon am Wochenende, verkündet wurde dies aber ebenfalls erst am Deadline Day, wenige Stunden bevor auch Alli in Liverpool unterschrieb.

Der 37-fache englische Nationalspieler war indes nicht das einzige prominente Transferziel Adana Demirspors: „Wir haben es auch bei Hulk versucht, aber er wollte seinen Klub nicht verlassen.“ Der 35 Jahre alte Stürmer hatte den Clube Atlético Mineiro 2021 zum ersten Meistertitel seit 50 Jahren geschossen, steht in Belo Horizonte noch bis Jahresende mit Option auf weitere zwölf Monate unter Vertrag.

Adana Demirspor gehört in der Türkei zu den großen Überraschungen, steht als Aufsteiger nach 23 Spieltagen auf Europacup-Platz vier. Im Sommer wurde der Klub kräftig verstärkt, u.a. mit Mario Balotelli (31), Benjamin Stambouli (31) oder Younès Belhanda (31). Anfang September wurde der Italiener Vincenzo Montella als Trainer präsentiert. Bis Dienstag kann Sancak noch personell nachlegen, dann schließt das Transferfenster in der Süper Lig.


Hinweis: Dieser Artikel erschien zuerst auf transfermarkt.de

Link: https://www.transfermarkt.de/adana-demirspor-verhandelte-alli-leihe-mit-spurs-bdquo-scheiterte-als-lampard-zu-everton-kam-ldquo-/view/news/399746

Autor: Marius Soyke


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