Süper Lig

Die Zukunft von Lukas Podolski ist weiterhin offen

Lukas Podolski zählt zu den bekanntesten Fußballern Deutschlands. Der Weltmeister von 2014 ist derzeit noch in der Türkei unter Vertrag, doch dieser läuft am Ende dieses Monats aus. Bereits im Frühjahr hatte Podolski angekündigt, nicht mehr zu verlängern. Seine sportliche Zukunft ist daher weiter ungeklärt. Er selbst hat bisher lediglich seinen Abgang vom türkischen Erstligisten Antalyaspor bestätigt. Aufhören möchte Podolski allerdings noch nicht. Daher wird jetzt wild über seinen nächsten Verein spekuliert.

Der deutsche Fußballer war schon immer ein Weltenbummler, wenn es darum ging, einen neuen Verein zu finden. Das wird sich auch im Alter von 36 Jahren nicht mehr ändern. Immerhin hat Podolski bereits angekündigt, seine Karriere fortsetzen zu wollen. Nach dem Ende seines aktuellen Vertrages am 30. Juni möchte er laut eigenen Angaben noch ein bis zwei Jahre als Profi spielen.

Der sportliche Weltenbummler sucht ein neues Ziel

Nach fußballerischen Stationen in Deutschland, England, Italien, Japan und der Türkei könnte es ihn nun auf den amerikanischen Kontinent verschlagen. Mexiko ist eine jener Destinationen, die für ihn infrage kommen soll. Er verlässt demnächst seinen Verein Antalyaspor und macht sich auf die Suche nach neuen Herausforderungen. Der Ehrgeiz ist allerdings immer noch da. Schon bei seinem Wechsel in die Türkei machte er klar, dass er sportliche Ambitionen verfolge. Er sei nicht zu Antalyaspor gewechselt, um Urlaub zu machen.

In der Türkei konzentrieren sich die Fußballfans unterdessen ganz auf die Fußball-Europameisterschaft. Dort warten mit Italien, Schweiz und Wales unangenehme Gegner. Die Experten notieren die Türkei als Außenseiter. So erhält die Mannschaft derzeit auf Betway eine Sportwettenquote von 51 (Stand 9.6.) und liegt damit im Mittelfeld der insgesamt 24 Mannschaften umfassenden Teilnehmerliste. Jetzt geht es für das türkische Nationalteam darum, sich schnell zu akklimatisieren und gute Spiele abzuliefern. Das Turnier wird dank zahlreicher Partner der UEFA fast überall auf der Welt übertragen. Die Fans können sich auf Live-Spiele, Analysen und Highlights freuen.

Auf den Spuren von Ronaldinho?

Für Lukas Podolski tun sich in der Zwischenzeit mehrere Optionen auf. Der Kölner Express will unterdessen bereits herausgefunden haben, dass der Kult-Fußballer demnächst in Mexiko spielen wird. So soll der Klub Querétaro FC bereits sein Interesse an einer Verpflichtung von Podolski bekundet haben. Die Gallos Blancos locken den Deutschen mit einem Zweijahresvertrag. Der Klub ist international durchaus bekannt. Das liegt vor allem an der Verpflichtung des ehemaligen Weltfußballers Ronaldinho in der Saison 2014/2015. Der spielte damals eine Saison lang in Mexiko. Nun möchte man wieder einen Altstar ins Land holen und den Fans präsentieren. Ein Wechsel nach Mittelamerika wäre voraussichtlich der Abschluss der aktiven Karriere von Lukas Podolski. Danach bietet sich eine Karriere bei seinem Herzensverein in Deutschland an.

Sein Name ist schließlich untrennbar mit dem 1. FC Köln verbunden. Zuletzt äußerte sich der Spieler immer wieder kritisch über die Situation in Köln. Er sieht das Gefühl, das diesen Klub gekennzeichnet hat, als verloren gegangen. Doch das hält die Verantwortlichen nicht davon ab, schon jetzt mit ihm zu planen. Das hat zuletzt auch der Kölner Vizepräsident Eckhard Sauren im Zuge eines virtuellen Mitglieder-Stammtisches bestätigt. Wenn es nach dem Willen der Funktionäre geht, soll Podolski auch zukünftig eine wichtige Rolle in dem Verein spielen. Welche Funktion ihnen hier vorschwebt, sagte er allerdings nicht dazu. Der Spieler sei schließlich ein Weltstar und habe das Herz am rechten Fleck, so der Vizepräsident.

Der Fußballer selbst sorgte zuletzt wieder einmal mit seiner Ehrlichkeit für Aufsehen. In der aktuellen Ausgabe der GALA gab er zu, dass er mit den meisten Spielerfrauen nichts anfangen könne. Diese habe man vor ihren Beziehungen mit den Profis gar nicht auf den Schirm gehabt, doch plötzlich seien sie auf allen Social-Media-Kanälen enorm präsent. Er und vor allem seine Frau Monika seien da ganz anders gestrickt. Diese habe keinerlei Ambitionen, sich öffentlich zu präsentieren. Das Paar ist mit diesem Zugang glücklich. Podolski gab an, topfit zu sein und sich nun um seine Zukunft als Fußballer kümmern zu wollen.


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