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ZTK: Trabzonspor schlägt Fenerbahce und erreicht das Pokalfinale!

Trabzonspor steht im Finale des türkischen Pokals! Die Bordeauxrot-Blauen besiegten Fenerbahce nach dem 2:1 im Hinspiel auswärts mit 3:1 und qualifizieren sich somit für das Endspiel. Für die Sardellenstädter traf Alexander Sörloth doppelt. Filip Novak markierte den dritten Treffer. Deniz Türüc erzielte für Fenerbahce den zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer. Mit diesem Ergebnis stehen die Istanbuler nun davor, das sechste Jahr in Folge ohne einen Pokal zu beenden. Ligaprimus Trabzonspor dagegen schielt langsam aber sicher auf ein Double. Der Schwarzmeer-Klub trifft im Finale auf den Sieger des Duells zwischen Aytemiz Alanyaspor und Fraport TAV Antalyaspor. Am Donnerstag bestreiten die Mittelmeer-Vertreter das Rückspiel. In der ersten Begegnung hatte Alanyaspor mit einem knappen 1:0 die Nase vorn.

Trabzonspor mit früher Führung – Fenerbahce erzielt vor der Pause den Ausgleich

Obwohl Fenerbahce mit einem Forechecking in die Partie startete, waren es die Gäste, die auswärts sehr früh in Führung gingen. Wie aus dem Nichts schaltete Caleb Ekuban während eines Konters mit einem Pass in den Strafraum auf Sörloth gleich drei Spieler aus der Fenerbahce-Hintermannschaft aus. Daraufhin legte sich der norwegische Goalgetter die Kugel aus einem spitzen Winkel zurecht und schloss mit einem satten Schuss ab. Fenerbahce-Verteidiger Serdar Aziz fälschte den Ball unhaltbar für Keeper Altay Bayindir ab. Wenige Minuten nach dem Treffer lieferten sich Sörloth und der auf der Ersatzbank sitzende Emre Belözoglu ein verbales Wortgefecht. Auslöser dafür war ein Foulspiel des Angreifers an Serdar Aziz. Als der 39-Jährige nach einer wiederholten Verwarnung die Diskussion nicht unterließ, verwies ihn der Unparteiische Cüneyt Cakir mit einer Gelb-Roten Karte vom Platz. Sörloth kam mit gelb davon.

In den Folgeminuten konzentrierte sich der Süper Lig-Tabellenführer weiterhin auf die Defensive, während die Gelb-Marineblauen nach wie vor auf ein Tor drängten. Das Team von der Schwarzmeerküste lauerte immer wieder auf gefährliche Konter, gerade weil Fenerbahce viele freie Räume vor dem eigenen Strafraum zuließ. Nichtsdestotrotz wurden die Jungs von Interimscoach Tahir Karapinar in der 42. Minute für die Bemühungen belohnt: Linksfuß Deniz Türüc netzte eine halbhohe Flanke von Hasan Ali Kaldirim per Volley ein und ließ seine Mitspieler vom Einzug ins Finale träumen. So gingen gingen die Parteien mit einem zu dem Zeitpunkt gerechten 1:1 in die Halbzeitpause.

Trabzonspor setzt Schlussstrich – Fenerbahce ohne Chance

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich nichts großartig am Spielgeschehen. Mit dem zwischenzeitlichen 1:1 im Rücken zog sich Trabzonspor weiterhin zurück in den eigenen Strafraum und stand kompakt. Schließlich versuchte Fenerbahce immer wieder über die Seite von Garry Rodrigues für Wirbel zu sorgen. Allerdings war die Vordermannschaft des Tabellensiebten der türkischen Liga nicht kreativ genug, um die nötigen Nadelstiche zu setzen. Auch die eingewechselten Ferdi Kadioglu und Mevlüt Erdinc konnten den Spieß nicht umdrehen. Danach kam es wie es kommen musste: Flügelflitzer Ekuban dribbelte sich im Zuge eines erneuten Konters mehrere Meter Richtung Fenerbahce-Strafraum und legte den Ball auf Sörloth ab. Dementsprechend musste der 24-Jährige den Ball aus kurzer Entfernung nur noch einschieben. In der Nachspielzeit machte Filip Novak nach Vorarbeit von Joao Pereira mit dem 3:1 den Sack zu.

Aufstellungen

Fenerbahce: Bayindir – Dirar, Aziz (61. Jailson), Falette, Kaldirim – Gustavo, Cigerci (79. Erdinc) – Türüc (61. Kadioglu), Rodrigues (88. Beyaz), Zajc (46. Ekici) – Muriqi

Trabzonspor: Cakir – Pereira, Hosseini, Campi, Novak – Parmak (87. Asan), Ndiaye – Ekuban (87. Abdurrahim), Nwakaeme (34. Basakcioglu), Ömür (79. Erdogan) – Sörloth (87. Türkmen)

Gelbe Karte: Jailson, Ekici, Cigerci, Garry (Fenerbahce), Sörloth, Pereira (Trabzonspor)

Gelb-Rote Karte: Emre Belözoglu (Fenerbahce)

Tore: 0:1 Sörloth (6.), 1:1 Türüc (42.), 1:2 Sörloth (83.), 1:3 Novak (90.)

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Hüseyin Yilmaz

Hüseyin Yilmaz

Wirtschaftswissenschaftler, Freier Sportjournalist, Kosmopolit, Hürriyet Gücer-Fan und Spor Toto Süper Lig-Liebhaber