Süper Lig

Younousse Sankharé: „Ich sorge mich in Giresun ernsthaft um meine Sicherheit“

GZT Giresunspor-Profi Younousse Sankharé erklärte gegenüber der französischen „L’Équipe“, dass er in Giresun Opfer von Mobbing geworden sei und sich in der Stadt nicht mehr sicher fühle. Der Strom in der Wohnung des Senegalesen sei gekappt worden und er hätte keine Internetverbindung. Der Rechtsanwalt des Mittelfeldspielers gab an, dass der Verein den Spieler um jeden Preis loswerden wolle. Die senegalesische Botschaft sei alarmiert.

„Ich sorge mich um meine Sicherheit“

Sankharé kam zu Saisonbeginn von Panathinaikos Athen an die Schwarzmeerküste und absolvierte acht Partien für Giresunspor. Seit dem elften Spieltag steht der 32-Jährige ohne Einsatz da. Um seinen Abgang zu forcieren, sei der gebürtige Franzose von Klubboss Fatih Kavlak bedroht worden. „Der Sportdirektor hat von mir die Rückgabe meines Autos und meiner Wohnung gefordert. Der Strom in meiner Wohnung ist gekappt und ich habe keine Internetverbindung. Mein Handy lade ich im Auto auf. Sie üben jede Art von Druck auf mich aus, damit ich den Verein verlasse. Es werden Geldstrafen verhängt, die identisch mit meinem Gehalt sind. Zum Einzeltraining auf einem anderen Trainingsplatz reise ich alleine an und stelle fest, dass sich dort immer wieder verdächtige Personen blicken lassen. Einen Sicherheitsdienst gibt es dort nicht und ich sorge mich um meine Sicherheit. Der Vereinspräsident sagte mir, dass die Fans sehr wütend auf mich sind und er für das, was von nun an passieren könnte, nicht verantwortlich sei.“

„Der Klubboss wollte die Anschrift publik machen“

Said Harir, Rechtsanwalt von Sankharé erklärte, Klubboss Hakan Karaahmet würde dem Spieler damit drohen, seine Anschrift publik zu machen. „Wir haben feststellen müssen, dass der Verein alles dafür tut, um den Spieler loszuwerden. Das gleicht einer Schizophrenie. Der Klubpräsident hat damit gedroht, die Anschrift von Sankharé zu veröffentlichen, was mir große Sorgen bereitet. Ich habe ihm geraten, sich nicht auf öffentlichen Plätzen unter Menschenmengen aufzuhalten und niemals alleine zu sein. Die Botschaft haben wir bereits kontaktiert und warten nun auf eine Reaktion.“






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