Trabzonspor

Trabzonspor streckt Fühler nach Deutschland und Nigeria aus

Wie “Karadeniz’de Son Nokta” berichtet, bemühe sich Trabzonspor auf Empfehlung seines nigerianischen Spielers Ogenyi Onazi um dessen Landsmann Brown Ideye. Der 30-jährige Stürmer ist derzeit vereinslos. Dem Vernehmen nach erwäge der Vorstand der Bordeauxrot-Blauen dem 27-maligen Nationalspieler ein jährliches Gehalt von 1,2 Millionen Euro und einen Dreijahresvertrag anzubieten. Zudem sei ein Handgeld in Höhe von 1,4 Millionen Euro im Gespräch.

Ideye hat sich einen Namen als Wandervogel gemacht und war in diversen Ligen aktiv, so unter anderem in der Premier League, der Ligue 1 oder der Primera Division. Der Nigerianer sammelte auch Erfahrungen in der Champions League und Europa League. Zuletzt stand der Angreifer in China bei Tianjin Teda unter Vertrag, der im Januar 2019 auslief. Seither ist der afrikanische Offensivmann auf der Suche nach einem neuen Arbeitgeber.

Kaderplanungen laufen

Daneben habe Trabzonspor laut der Tageszeitung “Sabah” und dem Sportblatt “Fanati” Interesse an Berkay Özcan (21) vom Hamburger SV und am türkischen U21-Nationalspieler Yusuf Sari (20) aus der zweiten Mannschaft von Olympique Marseille. Der in Martigues geborene Rechtsaußen besitzt in Marseille noch einen Vertrag bis 2021. Die gleiche Vertragsdauer weist Özcan in Hamburg auf. Zusätzlich wolle das TS-Präsidium den auslaufenden Vertrag mit Stürmer Hugo Rodallega (33) verlängern und Leihspieler Caleb Ekuban von Leeds United fest verpflichten. Für den Ghanaer besitzt Trabzon eine Kaufoption.

Beratungsausschuss unterstützt Vorstandsbeschluss

Indes tagte am Dienstag der Beratungsausschuss des Schwarzmeer-Klubs unter dem Vorsitz von Özkan Sümer. Dabei gab das Gremium bekannt, die Entscheidung des Vorstandes um Präsident Ahmet Agaoglu von Trabzonspor zu unterstützen. Dieser hatte allen Mitgliedern, deren Mitgliedschaften aufgrund von nicht erbrachten Beitragszahlungen oder anderer Verstöße gegen die Vereinsstatuten beendet wurden, eine 60-tägige Frist gewährt. Damit haben die betroffenen Personen die Zeit, um ihre Pflichten doch noch zu erbringen und ihre Mitgliedschaft so zu erhalten.

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Anil P. Polat

Anil P. Polat

Stellvertretender Chefredakteur GazeteFutbol
Hürriyet.de-Redaktion

1 Kommentar

  1. Avatar
    27. März 2019 um 7:25 —

    Verstehe nicht warum die Vereine immer Handgeld bezahlen müssen. Das lese ich nur bei türkischen vereinen.
    Wenn er schon 1,2 Mio Euro angeboten bekommt, ein 30 jähriger Stürmer der momentan Vereinslos ist, warum bietet man Handgeld von 1,4 Mio Euro an? Ah ich vergass, die Manager teilen sich die Kohle.

    Einfach nur Dumm…

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